Weltbilder in der Antike?

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2 Antworten

1.Vorstellungen der Ägypter
     •Götter als Steuerelemente
     •Erde als kreisrunde, flache Scheibe auf den Weltenmeer mit Nil als Mittelpunkt
     •Ziel der Sternbeobachtungen:
       o Festlegung eines Zeitmaßes => Kalender
       o Bestimmung des Eintretens der Nilschwemme => Bedeutung für die Landwirtschaft
     •Religiöse Entstehungsgeschichte
2.Annahmen der Babylonier
     •Erste Berechnungen von Himmelsbewegungen
durch Beobachtung und Berechnungen (Bewegung
von diversen Planeten)
     •Starker Glaube an Astrologie (Berechnung von Sonnen-
finsternissen)
     •Erde als Scheibe und im Mittelpunkt aller Bewegungen
     •Aufteilung des Himmels in 12 Sternbilder (Tierbilder)
3.Weltbild der Griechen
     •Anaximander (600 v.Chr.):
       o Leuchtende und nicht leuchtende Materie
       o Himmel in Schläuchen mit „Gucklöchern“
     •Laut Plato Kugelform als vollkommenste Form
(erste Annahmen bereits ab 400 v.Chr.)
     •Erste physikalische Vorstellung des Himmels (Erste Astrophysik)
     •Zeit des Aristoteles:
       o 4. Jahrhundert vor Christus
       o Erdenken einer zweigeteilten Welt
         - vier Elemente: Erde, Wasser, Luft, Feuer
         - himmlische Materie
       o Erde ist eine Kugel:
         - Schatten der Erde auf dem Mond rund
         - bei Standortveränderung Änderung der Sterne

Hier die Thematik stichpunktartig zusammengefasst.

VG Leo

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Im geozentrischen Weltbild (altgriechisch γεοκεντρικό geokentrikó „erdzentriert“) steht die Erde im Zentrum des Universums. Mond, Sonne und Planeten umkreisen die Erde geometrisch auf Kurvenbewegungen. Bis zu seiner Ablösung in der Renaissance durch das Heliozentrische Weltbild war es etwa 1800 Jahre lang (200 v. Chr. bis 1600 n. Chr.) die vorherrschende Auffassung.

Beim homozentrischen System als einer der Spielarten der Geozentrik erfolgt die Bewegung der Gestirne in verschiedenen, von innen nach außen konzentrisch angeordneten Sphären. Die Achsen der Kreisbahnen gehen dabei durch das Erdzentrum.[1] Diese Sphären wurden teilweise als durchsichtige Hohlkugeln aufgefasst. Die äußerste Sphäre wird von den Fixsternen besetzt. Nach der Epizykeltheorie steht die Erde zwar weiterhin im Zentrum, die Planeten beschreiben um sie aber keine vollkommene Kreisbahn mehr.

Das geozentrische Weltbild ist nicht identisch mit dem Konzept einer flachen Erde. Seit Aristoteles (384–322 v. Chr.) wurde überwiegend eine Kugelform der Erde im Rahmen eines geozentrischen Weltbildes vertreten. Es ist das Resultat langer systematischer Beobachtungen und exakter Berechnungen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Geozentrisches_Weltbild

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