Weltbevölkerung steigt (dank?) Mutter Natur nicht?

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22 Antworten

300.000 Menschen klingen ziemlich viel. Die Weltbevölkerung wächst aber jedes Jahr um fast 80 Millionen Menschen. Dass ist 250x so viel. Der Einfluss der Naturkatastrophen ist also ziemlich gering.

Also zuerst einmal: Die Weltbevölkerung steigt.

Die Todesursachen sind weltweit verschieden, einige Zahlen dazu: in Deutschland sterben jedes Jahr um die 300.000 Menschen an Herz-Kreislaufkrankheiten (Herzinfarkt), 200.000 an Krebs, etc. Weltweit gesehen sind bspw. Infektionskrankheiten in der dritten Welt weitaus schwerwiegender: 4 Mio. durch Atemwegserkrankungen, 3 Mio. durch Aids, etc. 300.000 Tsunamitote sind da also nicht so herausragend viele.

Nichts davon ist merkwürdig oder gelenkt, und Zufall ist es auch nicht- daß Aids, Herzinfarkte und Cholera tödlich sind, ist kein Zufall. Die Bevölkerung wächst, weil der Mensch keine natürlichen Feinde hat und sich die Medizin sowie die sozialen Verhältnisse soweit entwickelt haben, daß die Lebenserwartung steigt und weniger Menschen sterben, bevor sie sich fortpflanzen können. Das sind recht simple, natürliche Prozesse. Auch daß Menschen sterben ist natürlich. Tote durch Unfälle und Naturkatastrophen hat es auch immer schon gegeben und sind kein Zeichen dafür, daß da irgendwer steuernd eingreift. Auch daß die Bevölkerungszahl irgendwann ihr Maximum erreicht ist normal und läßt sich in einem Jäger-Beuteschema erklären: Irgendwann gibt es nicht mehr genug Ressourcen (Nahrung, Medizin etc.) um alle Menschen zu versorgen und wenn die Population der Menschheit dann lustig weiterwächst steigen eben auch die Hungertoten, Krankheitstoten etc.- wie es ja auch heute schon der Fall ist.

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Für all diese Prozesse braucht es niemanden, der eingreift, das geschieht alles automatisch. Und auch wenn wir hin und wieder singuläre Ereignisse in Form von Großkatastrophen erleben, diese sind nicht irgendwie gegen den Menschen gerichtet. So simpel es klingt: Je mehr Menschen es gibt, desto mehr sterben auch und desto höher sind die Opferzahlen bei Naturkatastrophen, insbesondere in dichtbesiedelten oder stark frequentierten Gebieten.

Ich verstehe deine Frage nur teilweise, daher schon mal ein sorry wegen vermeintlich falscher Antworten.

  1. Die Weltbevölkerung steigt. und das schon seit mehreren hundert Jahren. Hier eine Übersichtsgrafik findest du auf Wikipedia unter dem Stichwort: "Weltbevölkerung"

  2. Menschen sterben auf Grund von Naturkatastrophen. Fallen diese in Gebiete, in denen die Bevölkerungsdichte besonders hoch ist (z.B. bei Erdbeben in Großstädten) so sterben dabei viele Menschen. Das hat aber mit dem Bevölkerungswachstum nichts zu tun. SChließlich sind auch 300.000 Tote auf einen Schlag Nichts gegenüber der Anzahl der Menschen die innerhalb eines Tages "neu" hinzukommen. Hier eine interessante Website: http://www.worldometers.info/

  3. Ob das Ganze jetzt Schicksal oder "Gottes Fügung" ist, bleibt Glaubenssache. Man kann die Gründe für Naturkatastrophen in physikalischen Grundsätzen und Zusammenhängen sehen oder aber eine nicht weltliche Macht dafür verantwortlich machen. Jeder so wie er's für richtig hält =)

Dein Deutsch ist gar nicht schlecht, Kompliment!!!

In der Bibel liest man daB es viele Naturkatastrophen geben wird. In dieser Zeit leben wir jezt. Danach kommt Gottes Sohn Jesus zurück auf Erden. In dem Moment werden sich alle Gräber der verstorbenen Christen öffnen. Sie fliegen mit Jesus in den Himmel, gefolgt von alle noch lebenden Christen. Er holt also die Christen (die verstorbenen und die noch lebenden) ab. Alle nicht-Christen bleiben dann zusammen mit dem Teufel auf Erden. Also ich würde es nicht als Schicksal bezeichnen, sondern als Vorhersagung.

Jeder Mensch hat aber immer SELBER die Möglichkeit zu entscheiden ob er z.B. im Urwald zuviel Bäume ausreiBt, einen Krieg anfängt oder arme Menschen verhungern läBt und sich selber mehr als satt iBt. Aber leider ist es so, daB zuviel Menschen sich im negativen Sinne entscheiden. Das wird sich auch nie àndern. Wir wissen das alle, und Gott auch.

nowka2 10.01.2011, 01:18

ich finde, sein deutsch ist sehr gut.

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warum mußt du denn das wort SCHLECHT in deinem lob unterbringen?

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garwain 10.01.2011, 09:32

Die Menge der Naturkatastrophen hat sich nicht kontinuierlich erhöht. So etwas behaupten nur Leute die keine Ahnung haben und sowas als Zeichen für den Weltuntergang sehen wollen. Z.B. gab es bisher nur eine einzige Pandemie, die Spanische Grippe. Und das ist schon eine Ewigkeit her. Nur weil heute die Infomationen schneller bei den Leuten ankommen wie die Krankheiten und Katastrophen, denken einige Weltuntergangspropheten dass es immer mehr werden würde. Ein wenig Recherche bringt dich da auf den neuesten Stand ...

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Durch die Zivilisation, den zivilisatorischen Prozeß der letzten ca. 6.000 bis 10.000 Jahre und deren Eingriffe in die natürlichen Abläufe und Entwicklungen ist die Weltbevölkerung so heftig angestiegen.

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Es gibt zahlreiche Zivilisations- und Gesellschafts-Kritiker die diese Entwicklung mit einer psychischen bzw. Bewußtseins-Störung / Krankheit in Verbindung bringen. Einige Hinweise findest du in meinem TIPP "Kollektive Zivilisations-Neurose".

Wenn man sich die Auswirkungen dieser Störung im Detail bewußt macht, muß einem klar werden, dass dieser Planet ein Vielfaches der jetzigen Bevölkerung (er)tragen / ernähren usw. könnte - wenn es die Kollektive Neurose der zivilisierten Gesellschaft nicht gäbe. Denn in der zivilisierten Gesellschaft geht es nicht um Befriedigung natürlicher, sondern krankhaft entarteter Bedürfnisse - bzw. um die Versuche der Befriedigung von Ersatz-Bedürfnissen. Daraus ergibt sich eine unbeherrschbare Maßlosigkeit und Vergeudung von Ressourcen und Vergiftung der Umwelt - was wiederum die Lebensgrundlagen aller gefährdet.

Der typische Zivilisations-Neurotiker verbraucht ein Vielfaches dessen an Ressourcen, was ein wirklich gesunder Mensch brauchen würde.

Wie M. Gandhi sagte: "We have enough for everyone's need, but not enough for everyone's greed...

Die Erde könnte locker auch 60 Milliarden Menschen verkraften, wenn die sich angemessen verhalten. Es wird zwar viel gejammert, dass die Menschheit den Rand der Zivilisation immer weiter in die Wildnis ausdehnt, aber zur Zeit ist eher das Gegenteil richtig: Die Menschen ziehen sich aus der Fläche zurück und gehen in die Ballungsräume, was ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist. Selbst im dicht besiedelten Deutschland müssen ganze Landstriche künstlich am Leben erhalten werden, weil dort nichts mehr los ist. Man sollte diese Gebiete räumen. Auf jeden Fall ist es besser, eine rationale Bevölkerungspolitik zu betreiben, als alles der Natur zu überlassen, denn die ist auf jeden Fall unmenschlich.

silberdistel50 10.01.2011, 01:05

womit würdest du 60 mia menschen dauerhaft und nachhaltig ernähren?

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jobul 10.01.2011, 01:44
@silberdistel50

Kein Tabak, kein Wein, wenig Fleisch, zu Fuß gehen. Kein Spargel, keine Erdbeeren, keine Schnittblumen oder überflüssige Haustiere.

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garwain 10.01.2011, 09:39
@jobul

wenig Fleisch? Willst du mich umbringen? :) Und wieso keine Erdbeeren oder Spargel? Das Problem ist einfach nur das, das viel zu viel an Nahrung weggeworfen wird oder verkommt. Im Prinzip ist genug für alle da, nur ist es ungerecht verteilt. Und wenn man ein wenig mehr für die Natur tun würde und ökologischere landwirtschaft betrieben werden würde, so wäre das alles kein Problem

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Früher gab es auch schon solche Katastrophen, nur wurde das nicht so schnell bekannt wie heute. Tatsache ist, dass die Weltbevölkerung zunimmt. Außerdem verstehe ich nicht das Argument, dass kein Platz mehr da wäre...

Gemäß des jüdischen Glaubens, der ja auch für den christlichen Glauben eine Basis ist, sind die Seelen der Menschen in der Seelenhalle. Sie nennt sich Gaff. Wenn die Halle leer ist, gibt es keine Menschen in der Form des göttlichen "Plans". Dementsprechend stimme ich Dir zu, dass die Bevölkerungsdichte mit den zur Verfügung stehenden Seelen, und somit mit Gottes Willen und Schaffen beschränkt ist.

Danke für den Gedanken. Du bist ein hellwacher kritischer Mensch. Dein Deutsch kann noch wird noch besser werden, wenn Du es willst. Doch musst Du das? Setze Dich blos nicht wegen den arroganten Deutschen unter Druck! (Für alle, denen jetzt die Galle hochkommt:Ich komme selber auch aus D.)

Einzelschicksale sind schrecklich, ohne Zweifel. Im Gesamten gesehen macht es aber einfach Sinn.

Hinter manchen Katastrophen steckt der Mensch selber. Er hat das natürliche Gefüge (Klima, ...) durcheinander gebracht.

Er selbst hat die Pille erfunden, und treibt seinen eigenen Nachwuchs ab, kein Tier tut das! Warum? Um sich selbst zu dezimieren, ...

Das alles ist aus meiner Sicht als natürliche Reaktion zu sehen: der Mensch spürt selbst, dass er zuviel wird, ... und regelt das unbewusst selbst.

Diese Frage wirft religiöse Fragen auf, weil die Zeiträume, die zu betrachten sind, eben mehr als nur ein paar Generationen betreffen. Und weil es wiedermal an die Sinnfrage geht.

Es ist schon erstaunlich, dass Bibel und Koran nicht weitergeschrieben werden. Früher waren alle Katastrophen "göttliche" Strafen. Heute wird alles mit der Tektonik der Erdplatten, warme Luft über dem Meer und was weiß ich alles erklärt. Gott hat wirklich stark nachgelassen!

garwain 10.01.2011, 09:33

Nicht Gott hat nachgelassen, sondern die Phantasie der Menschen die sich lieber auf Realität stützen

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Wo bitte hast du denn her, dass die Weltbevölkerung nicht mehr steigt? Vor 150 Jahren lebten auf der ganzen Welt weniger Menschen als heute in China..

eigentlich ist das ein sehr interessanter gedanke.aber ich denke, dass es trotzdem nur zufall ist.....guck mal wie viele menschen aufgrund den folgen von alkohol oder zigaretten sterben...und das haben sie sich alleine zuzusprechen..edswegen hätten wir normalerweise viel mehr menschen auf unserer erde..ich denke nicht, dass es nur mit den naturkatastrophen zu tun hat und jemand nicht will, dass die bevölkerung steigt..

Doch die Weltbevölkerung explodiert sogar. Die "paar" Unfälle bzw. Katastrophen reisen nichts raus. Im Jahr 2100 werden ca. 9-11 Milliarden Menschen auf dem Planeten leben...

P.S. www.seitseid.de

nowka2 10.01.2011, 01:16

du rechnest mit dem heutigen zeitfaktor in die zukunft hinein,

und das ist eben falsch.
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HerrderRinge 10.01.2011, 02:26
@nowka2

Um einen halbwegs realistischen Zukunftsausblick zu haben, muss man zwangsläufig die Vergangenheit analysieren...

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Du hast da die Dimensionen etwas verwurschtelt. Die Weltbevölkerung steigt stetig. Und ein paar hundert tausend die umkommen sind irrelevant, bei über sieben Milliarden die zeugen und sich vermehren. Aber du hast recht - es sind schon viel zu viel.

Wo viele Menschen sind, da sterben viele bei einer Katastrophe. Früher waren da weniger, also sind weniger gestorben.

Gott gibt es schonmal gar nicht. Solche Sachen passieren leider einfach und trotzdem steigt die Anzahl der Menschen die auf unserem Planeten leben...

natürlich steigt die weltbevölkerung. die lebenderwartung ist viel höher , vleil viel höher und die naturkatrastrophen waren immer da und leider auch die kriege.

opague1 10.01.2011, 01:16

durch die moderne Medizin sterben weniger Menschen

Wenn in den armen Ländern von 10 Kindern 7 starben --sind es jetzt vielleicht 3-4 , und die bringen mit 15-16 Jahren schon die nächste Generation ..das potenziert sich .. Die Menschen werden älter -bringen auch länger Nachwuchs -- irgenwann ist das " Boot voll "

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sie steigt und steigt (sogar während des 2. Weltkriegs stieg die Bevölkerungszahl der Erde).

Aber ich bin sicher das sowas wie "AIDS" ein Regulativ der Natur ist (tauchte übrigens im gleichen Jahr auf, als die Pocken für "ausgerottet" galten - Zufall? kann man glauben oder nicht)

BlackDracula 10.01.2011, 06:34

laut einiger theorien ist aids auch nicht natürlich

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Also hat Gott sich verkalkuliert und muss seinen Fehler durch Katastrophen ausbügeln?

Seltsame Vorstellung.

Wieso machst du krank wenn du "selbstständig" bist?

Schicksal ist für den Anus. Denk daran und es passiert "The Secret" ftw.

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