Welpen mit Fremden vertraut machen...wie?

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3 Antworten

Ihr habt den Hund seid 4 Tagen, da ist es meiner Meinung nach noch nicht an der Zeit den Hund mit so vielen Menschen zu konfrontieren.

Und ein 3 jähriger der quiekend und stürmisch auf einen Welpen rennt, dem sollte man auch verständlich machen das , das so nicht geht. Und das man sich so keinen Hund begrüßt und schon garnicht sich so einen Welpen nähert.

Die nächsten Wochen würde ich auf größere Besuchsorgien verzichten. Lass den Hund erstmal in seinem neuen Zuhause ankommen.Ihn in  Ruhe die gebend erkunden lassen und Stück für Stück sollte der kleine an neue Eindrücke herangeführt werden.
Kinder in dem Alter sind stürmisch , unberechenbar und haben mit so einem Verhalten nichts in Hundenähe verloren.
Wenn man euer Hund nicht deswegen schon ein traumatisches Erlebnis hinter sich hat.
Selbst mein Neffe hat es kapiert obwohl er noch nicht sprechen kann und wesentlich jünger war , bei der ersten Begegnung, das man sich so keinem Hund nähert.

Hunde sollten immer auf den Menschen zu gehen, und niemals umgekehrt. Geht der Hund zurück sollte man das akzeptieren.

Erstmal muss er Vertrauen fassen zu euch und dann kann man ihn langsam an den Freundes und Bekanntenkreis gewöhnen.

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Die nächsten Wochen ist es deine Aufgabe den Welpen auf die Umgebung vorzubereiten. Das betrifft, Autos, Busse, Züge, Aber auch Sirenen und laute Geräusche. Kirchturmglocken. Pfützen, Insekten.. Andere Tiere und vieles mehr.. in den nächsten Wochen ist dein Welpen so aufnahmefähig wie nie mehr wieder. 

Wichtig dabei ist, dass du ihn zu nichts zwingst und ihn durch die ganze neue Welt begleitest. Es hilft z.B. auch ungemein eine Welpenstunde zu besuchen. Such dir dafür am Besten eine Hundschule aus die dich nicht zutextet und dir versucht weitere ungewollte Stunden aufzuquatschen. In der Zeit geht es einfach nur darum, dass der Racker zusammen mit kleinen Artgenossen auf die Welt vorbereitet wird, mit allerlei reizen. Hier geht es nicht um Erziehung. Egal was du machst, ob es Auto fahren oder mit dem Zug fahren ist. Verhalte dich stets ausgeglichen und ruhig. Lass dich von nichts verunsichern. Ist der Kleine selbst auf irgendwas neugierig. Z.B. auf einen Menschen auf einer Parkbank lass ihn die Welt erkunden und begleite ihn auf dem Weg und setz bei Gefahr einfach nur Grenzen. Der Welpe wird sehr schnell bemerken, dass z.B. Bordsteine eine natürliche Grenze sind. Einfach weil du immer stehen bleibst. Dass Menschen im Bus nichts schlimmes sind und das Autofahren auch nichts schlimmes ist. Du musst dir nur immer vor Augen halten, dass du ruhig und ausgeglichen sein musst. Egal bei welchem Geräusch. Der Welpe wird sich vielleicht die ersten Male erschrecken, wird aber sehr schnell begreifen, dass er sich auf dich verlassen kann und wenn du ruhig bist, dann muss er auch keine Angst haben. Sobald du aber den Gedanken hast: "Hoffentlich hat er jetzt keinen Schiss" überträgt sich das sofort in deine Energie und Körpersprache und damit dann letztendlich auch auf den Hund.

Nimm dir für jeden Tag ein zwei Dinge vor die machen willst. Verzichte auch mal auf das eigene Auto und fahre mit dem Bus oder Zug.. Würde mir nur vielleicht ne Nothose mitnehmen. Denn wenn er auf dem Schoß schläft kann es auch mal zu einem Unfall kommen. Ansonsten einfach machen.. 

Besucher sollen kein Ding aus dem Kleinen machen und sich einfach nur auf den Boden setzen. Lass die Neugier des Welpen entscheiden was er machen soll. Wichtig ist nur absolut dass du einen Massenansturm auf ihn verhinderst und dass das Körbchen etc. als Rückzugsort für jeden anderen außer dir tabu bleibt. Selbes trifft auch auf stürmiche Kinder zu.. So hat er dann auch bei mehren Leuten jederzeit einen Rückzugsort. 

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Fang langsam mit der Anzahl an und steiger die Anzahl Personen wenn er es als normal empfindet

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Kommentar von kach110
16.05.2016, 18:47

Und auch Crash Situationen wie mit dem Kind was bei euch auf den kleinen zu gestürmt kam auch üben das er lernt das es nichts schlimmes ist

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