Welpen abholen,wie verhalten?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Hallo UnCreative99!

ich habe selber einen Hund, seit dem Welpen alter an. Verhalte dich ruhig, den kleinen gegenüber. Und während der Autofahrt haben wir das so gemacht: Wir haben unseren Schweizer Schäferhund Welpen, auf eine kuschelige decke gesetzt, und dann leicht( aber auch nur wirklich leicht, sonst erstickt der ja) eingewickelt. der Beifahrer nimmt den Welpen am besten auf den Schoß mit der Decke, und legt leicht die arme um den Welpen. Der Welpe sollte sich an den Bauch anlehnen dürfen. Wenn ihr zu Hause ankommt, lasst den kleinen erst mal überall schnüffeln, und sich einen überblick verschaffen lassen. Keine hektischen Bewegungen, denn für den Hund ist alles neu, und sonst erschrickt er sich. Also immer ruhig bleiben, und ruhige Bewegungen machen. Ich wünsche euch viel Glück mit dem kleinen :)) PS: Das wird schon:)

Dankeschön! Ich hoffe der Kleine fühlt sich wohl...

0

Ein Welpe kommt ins Haus

Nimm den, wo dein Bauchgefühl dir sagt, DER ist es. Es "muss" nicht der sein, der als Erstes auf dich zukommt. Das letzte Wort, sollte also immer der Bauch haben. So ist meine Erfahrung mit einigen Welpen. Denn damit schließt du die innere Verbindung, deine innere Einstellung zum Hund, auf.

Ich wünsche dir viel Geduld und innere Ruhe, dein Welpe wird es dir ein Hunde-Leben-lang danken. Denn was du in den ersten Tagen gleich beim ersten male "richtig" machst, hast du an Problemen später nicht, denn er bringt dir einen sehr großen Vertrauens-Vorschuß mit. Darum verspiele es nicht leichtsinnig und sei behutsam.

Erhalte dir vor allem sein Ur-Vertrauen, was er dir als Geschenk mit in Euere Beziehung mit einbringt. Gerade das erlebe ich mit unserem Zweiten Hund im Moment, jetzt 9 Monate, er hat eine solche Unbefangenheit mir gegenüber und solch ein Selbstvertrauen, dass ich immer wieder erstaunt bin.

Ganz im Gegensatz zu unserem Großen, der mit 8 Monaten ganz traumatisiert zu uns kam. Darum habe ganz viel Geduld, aber absolute liebevolle Konsequenz mit ihm, sei auch immer gleich und damit für ihn schneller "berechenbar", bzw. er versteht dich schneller. Welpenerziehung beginnt ganz langsam und ohne Druck schon am ersten Tag.

Wenn du den Welpen abholst, nimm ein gebrauchtes/verschwitztes Wäscheteil von dir mit und wische es durch die Wurfkiste, damit er deinen Geruch und den aus seiner "Heimat" mit zu dir nimmt, ganz wichtig. In den ersten Tagen mit in seinen Korb.

Lass dir vom Züchter eine Wochenration von dem Welpenfutter geben. Ich habe es bei dem Großen bis zu 2 Jahren gefüttert (da gibt es Rassenunterschiede). Merke dir auch, gutes Futter (also auch teuerer) hält einem ein Hundelebenlang den TA vom Leib. So ist die Erfahrung meiner Familie seit vielen Generationen.

Schreibe dir vorher die Fragen an den Züchter auf und stelle sie auch wirklich, denn persönlich geht es einfacher, als am Telefon.

Die erste Autofahrt sollte sehr langsam sein, besonders in Kurven oder schlechten Straßen. So ersparst du dir einen lebenslangen-Kotzbuben und er fährt immer gerne Auto. Nimm ihn dazu, nur für die erste Fahrt, auf deinen Schoß und das Wäschestück auf deinem Schoß. So wird es eine angenehme Fahrt für ihn und er wird es dir dauerhaft danken.

Bevor du mit der notwendigen Erziehung anfängst, solltest du eine gute Verbindung aufbauen, die ist die Voraussetzung für alles Andere und es ergibt sich aus seinen Eigenarten und Eigenschaften von ganz alleine.

Wenn er zufällig Sitz oder Platz macht, lobst du es und gibt ihm ein Leckerchen oder noch besser bevor er ansetzt sich zu setzen, sagst du z.B. Sitz und belohnst es. So kannst du aus einem natürlichen Verhalten einen festen, erwünschten Befehl machen.

Unser jetziger Welpe apportiert sehr gerne von alleine und das brauchte ich nur zu pflegen/loben und schon konnte er es auf Wunsch. Das klappt natürlich nur, wenn du es ohne Druck machst und wenn du eine gute Verbindung hast.

Ich würde ihn auf keinem Falle trösten, denn damit bestärkst du ihn in dem Verhalten. Tiere sind da ganz anders als wir Menschen.

Ich wünsche Dir / Euch viel Erlebensfreude mit dem neuen Familienmitglied.

http://www.gutefrage.net/nutzer/Portbatus/tipps/neue/1

Weitere Tipps zum Thema Hund findest du in meinem Profil, wenn du auf diesen Link klickst und bei meinen Tipps "rumschnüffelst".

Zuhause versuchen nicht in die Hände zu nehmen, wenn der Welpe Angst hat. 2-3 Tage wird er brauchen. Zeige ihm alles, wo er zu Fressen bekommt, wo er sich ausruhen kann und versuche ihn spielerisch abzulenken.

Also am besten den Welpen während der Fahrt mal in Ruhe lassen. Tut ihn in einer Transportbox oder einem kleinen Körbchen mit einer Decke auf die Rückbank (eher das Körbchen, weil die Hunde erstmal an die Transportbox bewöhnt werden müssen). Vor der Fahrt halt nix zu Essen geben und nochmal schön mit ihm spazieren gehen, damit er schön müde ist.

Bei dem ersten Aufeinandertreffen lässt du den Welpen erstmal auf dich zukommen und ihn erstmal schnuppern und alles. Naja, du wirst schon sehen :) Ansonsten wird die Züchterin euch wohl auch noch Tipps geben, da sie die Tiere ja am besten kennt.

Viel Spaß und Erfolg mit deinem Hund :)

das alles kansnt du den züchter fragen.

zudem sollte der züchter sich informieren, wie ihr wohnt, welche erfahrung ihr habt, um festzustellen, welcher welpe der richtige ist.

möglich das es nur noch zwei aufgedrehte sind, die nichts für anfänger sind

Verhalte dich ganz normal und lasse den kleinen erstmal ankommen. Schließlich ist für den kleinen alles neu und dann auch noch ohne mama plus die geschwister...es ist eine große umstellung für ihn aber er wird das schon meistern. viel spaß und viel glück

Was möchtest Du wissen?