Welpe war stubenrein und macht aus trotz in die Wohnung?

9 Antworten

Also erst mal: Der Hund ist nicht stubenrein, mit den Pads bringt ihr ihm bei das rein machen richtig ist.

ihr trainiert eurem Welpen grade den natürlichen Instinkt ab seine Höhle nicht beschmutzen zu wollen.

Bald wird er wieder überall hin machen denn er wird den Unterschied bald nicht mehr verstehen.

Werft die Pads weg und baut das stubenrein sein noch mal ganz von vorne auf und dieses Mal richtig.

Alle 2 Stunden raus und nach jedem fressen, schlafen und spielen und wenn er Anzeichen Mscht zu müssen.

Draußen geht ihr an Wind ruhige Stelle und wartet dort so lange bis er macht, dann lobt ihr ihn Kräfte.

Dann sei gesagt: Hunde machen NICHTS aus trotz! Das ist eine menschliche Eigenschaft!

Der Welpe ist gestresst. Er kann nicht folgen und das stresst ihn, denn er muss jetzt erst langsam lernen in dem Alter das alleine sein und ohne euch sein keine Gefahr bedeuet.

Wenn er nun noch so gestresst ist alleine da drüber, solltet ihr noch etwas warten mit dem Training.

Warum legt ihr ihm nicht einfach die Trainingspads auf den Balkon ? So kann ermit euch draussen sein und sich auch lösen, wenn ihr mal nicht schnell genug seid. Ich wünsche viel Erfolg !

Nein, solche Probleme hatte ich mit meinem Hund nie. Ich bekam ihn mit elf Wochen und ging immer nach dem Schlafen und Trinken/Fressen/Spielen und alle 3 Stunden zum Lösen raus. Klappte prima.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Es gibt bei Hunden weder Protestpinkeln noch Trotzpinkeln, das ist eine rein menschliche Betrachtungsweise.

Der Hund erlebt Stress wenn die Balkontür geschlossen wird, der Harndrang wird dann durch ein Hormon Namens Renin herbeigeführt respektive wird der Harndrang dadurch verstärkt.

Das alleine sollte einem schon zeigen, dass der Hund es nicht willentlich macht, denn der Hund kann dieses Hormon nicht alleine durch seine Willenskraft erzeugen, das ist ein autarker Vorgang der im Hundekörper stattfindet und den Anstoß dafür gibt das Hundehirn, das aber eben nur dann, wenn der Hund eben Stress in einer Situation empfindet.

Also ist es weder Trotz noch ist es Protest, sondern eine normale hündische Reaktion beim empfinden von Stress.

Zudem ist der Hund 5 Monate alt, man fängt mit dem alleine sein Training mit frühstens 6 Monaten an und das in minimalsten Schritten.

Ihr habt Euch nun schon selbst einige Steine in den Weg geschmissen beim alleine bleiben Training, denn durch das Tür schließen (und der Hund weiß wenn ihr nun weggeht oder wenn er Angst hat, kann er nicht zu Euch) verhindert ihr den normalen Vorgang des Folgens welcher in diesem Alter noch normal ist.

Zudem ist der Hund mit 5 Monaten in der zweiten Spooky Periods gerade in dieser ist es fraglich ob ihr Euch nicht ein Eigentor mit dem schließen der Balkontür geschossen habt, bezüglich des alleine bleibens.

Also warum darf der Hund nicht mit auf den Balkon, gibt es dafür einen sinnvollen Grund?

Dann die Sache mit der Unterlage. Zwar kann man das im Notfall z.B. stark gestresster Hund aus Tierheim mal anwenden um ihm zu helfen in der ersten Zeit (denn für Hunde ist es ein Graus seinen eigenen Wohnraum zu beschmutzen) aber in ein normales Sauberkeitstraining bei einem Welpen gehören keine Unterlagen, sondern ein verantwortungsvoller Halter der wirklich ständig den Welpen raus schleppt.

Nach dem fressen, nach dem spielen, nach dem saufen und das auch über die Nacht. So lernt der Hund am schnellsten und sichersten, dass er stubenrein wird.

Die Nacht- und auch die Tagzeit verlängert man dann schrittweise, so wird die Blase trainiert und der Hund lernt es stressfrei, länger einzuhalten.

Auch in die Wohnung machen MÜSSEN, weil der Hund eben muß, ist ein Stressfaktor, da eben Hunde keine Nestbeschmutzer sind.

Es ist also Unsinn wenn hier jemand behauptet, das wäre eine Trotz- oder Protestreaktion des Hundes. Damit wird dem Hund etwas unterstellt, was er selbst gar nicht beeinflussen kann und die Schuld vom Halter auf den Hund verschoben.

Lösung, Balkontür offen lassen, Hund kann selbst entscheiden ob er mit raus kommt oder nicht, für jedes in der Wohnung bleiben könnte man hier schon anfangen ihn zu loben, aber nicht die Tür schließen, rausgehen und hoffen das wird schon, denn Stress ist für den Hund nichts was er gerne hat, zumindest nicht solch ein starker Stress, das der Harndrang dahingehend gefördert wird, das er in die Wohnung machen MUSS und nicht weil er will!

man fängt mit dem alleine sein Training mit frühstens 6 Monaten an

Sollte man das Alleine bleiben nicht schon so früh wie möglich anfangen zu trainieren? In kleinen Schritten natürlich.

https://www.medpets.de/welpe-allein-bleiben/?gclid=EAIaIQobChMI_rLG5InZ4AIVSeJ3Ch0wKAa_EAAYAiAAEgJIHPD_BwE

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@derHundefreund

Das ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn der Hund es gut verpackt kann man natürlich schon vor dem 6. Lebensmonate beginnen, aber man sollte bedenken, dass ein Welpe nicht nur Gegenstände ankaut weil er das alleine bleiben nicht verpackt sondern auch weil er Explorationsverhalten (Erkundungsverhalten) zeigt, das ist natürliches Welpenverhalten. Die Gefahr beim alleine bleiben besteht dann darin, dass er was verschluckt und man ist dann noch nicht einmal zu Hause um da einzugreifen.

Das machen Welpen ja auch wenn man da ist, da eben Dinge über das ins Maul nehmen, ähnlich wie bei einem Kleinkind, erkunden/kennenlernen.

Zudem kommt, das viele es viel zu schnell verlängern und sich ein Eigentor damit schießen.

Der gepostete Link enthält m.M.n. auch Fehlinformationen. Gerade das mitteilen wenn ich weg gehe, kann falsch aufgebaut für den Hund zu einem sicheren Signal fürs weggehen werden und dann fängt der Hund schon bei diesem Signal an zu stressen.

Es spricht nichts gegen ein gut aufgebautes Pause-Signal, aber ein einfaches bis später ohne jeglichen Aufbau und man lässt den Hund dann alleine, signalisiert dem Hund nur, das Herrchen/Frauchen nun weg geht.

Das baut man zu Hause auf und wendet es erst an, wenn der Hund ganz klar über einen längeren Zwitraum hinweg versteht was das für ihn bedeutet und das ohne dabei Stress- respektive Frustverhalten zu zeigen.

Auch der „Tipp“ mit der Box hilft dem Hund nicht weiter.

Denn diese sollte nie verschlossen werden. Ich hab mir nun den Aufbau in dem Link nicht durchgelesen, aber alles in allem wird dort nichts wirklich erklärt.

Gerade für Hundeanfänger ungeeignet, wie ich finde.

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@Elocin2910

Danke für deine Antwort.

Ich habe eben nur den ersten Link mit dazu gepostet, den ich als erstes gefunden habe, wo das Alleinebleiben im Welpenalter erwähnt wird, weil wir bei uns das ebenfalls so handhaben.

Alles habe ich mir jetzt auch nicht durchgelesen und wenn da steht, dass man das Weggehen mit einem Ritual verbinden sollte, kann ich dir nur zustimmen - ich würde auch davon abraten.

Und wie du schon geschrieben hast, sind die ganz kleinen Schritte dabei das Allerwenigste, sonst wird es noch schlimmer.

Gruß

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@derHundefreund

Gerne 😊

Von dem ritualisieren ansich nicht, die Frage ist eben nur, wie baue ich das Ritual auf. So wie in dem Link als Beispiel wäre es sicher ein Eigentor, aber bevor ich weg gehe ein ritualisiertes Pause-Signal welches zu Hause ohne weg zu gehen erst einmal aufgebaut wird, spendet Sicherheit.

So wie in dem Link wäre das dann nur als konditioniertes Stress Signal zu betrachten.

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Möglicherweise steckt Trennungsangst dahinter. Angst = Stress und Stress kann sich auf Magen/ Darm/ Blase auswirken.

Abgesehen davon, ist Notdurft auf Trainingspads zu verrichten alles andere als artgerechte Hundehaltung. Eine typische Erfindung von Menschen für Menschen, die keinen blassen Schimmer von Hundebedürfnissen haben und Faulheit, wie Dummheit befördern.

Geht mit dem Kleinen wie es sich zur Erziehung bezüglich Stubenreinheit gehört regelmäßig raus und trainiert mit ihm das Alleinsein.

Wenn die Leute nicht dermaßen unbedarft wären und dies an den Tieren auslassen, sollten derartig gehaltene Hunde überall Arbeit in der Wohnung durch Verunreinigung verschaffen.

Nur weil ein Hund klein und handlicher ist, gibt es absolut keinen Grund ihn anders als größere Exemplare zu behandeln und zu erziehen! Versuche mir gerade vorzustellen, wie Erziehungspads und meine Deutschen Doggen sich ausgenommen hätten....... Bin heilfroh von einigem Verstand gesegnet zu sein.

Sobald wir allerdings auf unseren Balkon (durch Glastür sichtbar) gehen und er nicht mitdarf pinkelt er vor die Tür.

Protestpinkeln oder Angst . Das kann man von hier nicht beurteilen.

Nein , ich hatte damit noch keine Probleme und das obwohl ich schon viele Hunde hatte.

lieben Gruß

Das kann man sehr wohl von hier beurteilen bzw. kann man das Protestpinkeln ausschließen, da es das bei Hunden nicht gibt.

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@derHundefreund

Mag sein , dass Du das ausschließt , weil es Deiner Meinung nach nicht gibt. Man nennt es Protestpinkeln , wenn ein Hund Aufmerksamkeit sucht und die nicht kriegt und aus Frust anfängt , vermehrt zu markieren und wohl gibt es auch den Hund, der anstatt markiert mehr pinkelt.

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@Sternfunzel

Das hat mit meiner Meinung nichts zu tun, es gibt kein Protestlpinkeln bei Hunden! Aber ich kann mich noch gut daran erinnern, dass du ''etwas'' borniert bist.

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@derHundefreund

Wir hatten einen Hund hier im Ort , der pinkelte anderen Leuten gegen das Bein . Immer wenn die Besitzer mit ihm Gassi gingen, und der war kein Angsthund.

Als ich mit denen trainierte , fragte ich meinen Tierarzt was er davon hält und er sagte : es ist Protestpinkeln.--- Der Hund sagt damit dem , den er anpinkelt : Du kannst mich mal, ich will weiter.

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@Sternfunzel

Dein Ta ist eben auf dem Gebiet der Verhaltenskunde genauso wenig bewandert wie Du, dazu brauchts eben ausgebildete keine eingebildeten Leute!

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