Welpe und Zeckenschutz?

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Hallo Neiges,

bei Welpen ist es schwer was gegen Zecken zu finden. Würde Dir empfehlen mal mit deinem Tierarzt zusprechen und zu fragen ob er NexGard hat und ob es für Welpen geeignet ist. Leider kommt man gegen diese Biester nur mit Chemie an. Bin auch nicht wirklich ein Fan von der Chemiekeule, aber bevor mein Hund eine der vielen Krankheiten die Zecken übertragen, die auch tödlich verlaufen können, bekommt gebe ich ihm das NexGard. Die Zecken (Flöhe) beißen sich zwar noch fest sterben aber gleich. Ein weiter Vorteil ist das man seinen Hund weiterhin streicheln kann ohne Gedanken daran zu verlieren ob man das Zeug über Hautkontakt aufnimmt.

Gruß

Eisisa

Die Zecken, die sich bereits festgebissen haben (und das tun die auch nach der Behandlung mit spot-ons u.ä.), können die Krankheiten bereits übertragen haben, auch wenn sie dann sterben.

Wenn man Angst vor dem Gift hat, muss man eben seinen Hund nach jedem Spaziergang absuchen. Bei Welpen (feines Fell udn zarte Haut) suchen Zecken meist nicht lange und beißen sofort zu.. Und sie sind ein Leckerbissen für Flöhe... wenn man das riskieren will....Wurmkur gibt man dem Welpen aber bedenkenlos, oder?

Wenn diese "Gifte" (was für Insekten und Spinnentiere giftig ist, ist es noch lange nicht für Säufetiere) dem Welpen schaden würden, würde ja kaum einer das erste halbe Jahr gesund überleben.

Man darf nur nicht einfach irgendeins anwenden, und in den ersten Lebenswochen nicht (wo er durch die ungezieferfreie Mutter geschützt sein sollte...)

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@Blindi56

Ich gebe meinem Hund nicht bedenkenlos eine Wurmkur. Er bekommt nur eine wenn es Notwendig ist. Und bevor jetzt einige auf mich einhacken wie ich das nur machen kann, denen sei gesagt dass das alles mit dem TA abgeklärt ist. Es kommt nämlich auch auf die Lebensweise des Hundes an und was man vorbeugend macht. Ich gebe meinem Hund getrocknete Pferdehaut mit Haaren und er hatte noch nie, außer als er vom Züchter zu uns kam, Würmer und
er ist jetzt 6Jahre.

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@Eisisa

Natürlich muss er nur eine bekommen, wenn es notwendig ist...und natürlich kann man vorbeugen (umso besser, wenn er keine hat).

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Ich halte am meisten davon, seinen Hund nach dem Tag am abend zu untersuchen und evtl. Zecken zu entfernen.

Manche machen etwas Kokosnussöl auf das Fell - das wirkt bisschen abweisend, oder Schwarzkümmelöl ins Futter.

Ich selbst mache gar nichts in Punkto Zeckenvorbeuge und die paar die wir bisher hatten liesen sich leicht aus der Hundehaut entfernen.

Gegen Zecken gibts ein sicheres und giftfreies Mittel: absuchen, Zecken töten. Gerade bei Welpen ist das doch leicht: feines kurzes Fell, und man knuddelt die doch eh ständig, es entgeht einem also keine.

Denn auch wenn Hunde Zecken-spot-on oder Halsbänder tragen., beißen Zecken ja zu (und hätten damit evtl. Krankheiten auch schon übertragen).

Was anderes ist mit Flöhen, die sich sich ja genau so holen können, dagegen MUSS man vorbeugen...es gibt doch spezielle Spot-ons für Welpen. Das ist auch nicht "giftiger" für den Hund als die Wurmkur, die die doch auch kriegen.....

Wurmbehandlungen sind durchaus schwerwiegende Nervengifte - wie sonnst sollten die den Wurm töten?

Alle Spot on Präparate sind hochgiftig - schon mal die Beipackzettel gelesen?

Warum sollten Hunde ein Wurmmittel bekommen?

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@friesennarr

Weil sie sich jederzeit Flöhe holen können, die Wurmeier übertragen oder direkt Würmer (Wurmeier) schon beim Schnüffeln an fremdem Kot....Du weißt, dass Insekten ein ganz anderes Nervensystem haben als Säugetiere????

Wie an anderer Stelle gesagt, wenn das Verhindern von Ungezieferbefall in alters- und gewichtsentsprechenden Dosen für Hunde so gefährlich wäre, gäbe es keine gesunden Haustiere....

Aber okay, im Mittelalter haben die Menschen HIER auch mit Ungeziefer gelebt, wenn sie nicht an den Folgen (Pest z. B. ) gestorben sind. Entwicklungsländer mal außer Acht gelassen.....

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@Blindi56

Mein jetziger Hund ist 2 Jahre alt und hatte mal mit 5 Monaten 3 Flöhe, seither keine mehr und die hat weder Spot ons noch Zeckenhalsbänder oder sonstiges dran. Auch bekommt sie keine Wurmmittel, hat noch nie welche gebraucht.

Die vorbeugenden Maßnahmen von Spotons und Flohhalsbändern, Ungeziefermitteln sind alle samt sehr gesundheitsschädlich - zwar sterben die Tier nicht gleich dran, aber sie erkranken. Epilepsieähnliche Erkrankungen sind schwer auf dem Vormarsch - diese sind direkt auf diese Spot on Verwendung zurückzuführen.

Eine Wurmkur beugt keinem Wurmbefall vor. Das Wort "Kur" ist eh falsch gewählt, weil eine Kur ja als was sinnvolles gilt, eine Wurmkur ohne Wurmbefall ist aber was sehr gefährliches.

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@friesennarr

Das habe ich ja auch alles nicht bestritten, ich hatte sogar eine bessere Lösung gegen Zecken vorgeschlagen (absammeln). Zumal das alles eh nicht gegen Zeckenbisse und die möglichen Folgen hilft.

Was anderes bei Freigänger-Katzen, die auch Mäuse fressen. unsere werden auch nur bei Befall (also Flöhe und hinterher vorbeugend gegen Würmer) behandelt, bzw. kann man Befall da nie verhindern. Und dann auch ein etwaiger Hund...

Wer mal massiven Katzenfloh-Befall hatte, denkt da anders, glaub mir!

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