Welpe oder ausgewachsener Hund?

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10 Antworten

Wenn es passieren kann das der Hund doch mal alleine ist passt ein Welpe absolut nicht. Der braucht die ersten Monate 24/7 Betreuung und auch dann lernt er das allein bleiben erst über Monate hinweg langsam.

Ich würde zu einem Hund ab 2-3 Jahren (oder älter) raten der das allein bleiben von 4 Stunden bereits kennt.

Und auch der gewöhnt sich an euch.

Ein Welpe von einem seriösen Züchter bietet immer die Möglichkeit sich das heran zu ziehen was man eben haben möchte.

Bedeutet aber auch, dass man in der ersten Zeit intensiv für den Hund da sein muss. In den ersten 3 Wochen darf  man einen Welpen nie allein lassen. Auch nicht um den Müll raus zu bringen.

Die Nächte sind kein Problem, auch beim Züchter schlafen die Welpen vor der Abgabe durch. Da muss man höchstens wenige Nächte 1x raus.

Lasst den Unfug mit Wecker stellen und den Hund alle 2h raus bringen. So lernt er nur in der Nacht zu müssen.

Nun ist es aber auch so, dass man auch einen neuen älteren Hund in den ersten 3 Wochen Eingewöhnungszeit nie alleine lassen darf.

Es gibt Züchter, die aus verschiedenen Gründen auch etwas ältere Hunde abgeben. Das sind dann Glücksfälle für Leute die keine Welpen aufziehen wollen.

Als Ersthundehalter sollte man unbedingt die Finger von Tierheimhunden und Vermehrern lassen.

Auch bei einem älteren Hund von irgendwo kann man nicht davon ausgehen, dass er Stubenrein ist. Oft ist der Grund einen Hund los zu werden, die Unsauberkeit.

Einen verzogenen Hund umerziehen ist enorme Arbeit, braucht viel Geduld und Zeit und setzt viel Können voraus.

Schlüsselfrage, wer will den Hund? 

Wenn die Eltern den Hund wollen, sehe ich da wenig Probleme, wenn man für die ersten Monate garantieren kann, dass der Hund keine 4h allein sein muss.

Das Alleinsein muss man mit jedem Hund langsam aufbauen, besonders bei Welpen.

Ihr Kinder zieht bald aus und geht eure eigenen Wege. Die Eltern tun gut daran, nicht mit eurer Hilfe zu rechnen.

Für uns steht eigentlich schon frr das wir einen Hund aus dem Tierheim möchten, weil wir ihm eine 2 Chance auf ein schönes Leben geben möchten.

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Auch ein Hundeerfahrener sollte die Finger vom Vermehrer lasse ;) Ansonsten gute Antwort. 😉

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@Schosche

Ja da hab ich mich wirklich nicht deutlich ausgedrückt. Sorry!

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Unsere Hunde waren zwischen 10 Wochen und ca. 6 Jahre alt, als sie bei uns eingezogen sind. Alle haben eine enge Bindung zu uns :) 

Unser verstorbener Rüde hat sich im Tierheim komplett aufgegeben. Obwohl er erst 1,5 Jahre alt war, war er komplett grau und lag einfach nur in seinem Zwinger. Wir dachten erst er wäre uralt. Er gehörte quasi zur Familie, als er ins Auto eingestiegen ist. Nach kurzer Zeit bei uns hatte er wieder wunderschönes Fell und war voller Lebensfreude. In den nächsten 10 Jahren war er der "perfekte" Familienhund. 

Auch unsere anderen erwachsenen Hunde haben, bis auf eine Ausnahme, sehr schnell eine enge Bindung zu uns aufgebaut. Nur die eine (sehr misstrauische) Hündin aus Rumänien hat ein wenig länger gebraucht, um uns zu vertrauen. 

Ich würde euch raten einfach unverbindlich in den umliegenden Tierheimen vorbeizugucken. Vielleicht ist da schon der "perfekte" Hund für euch dabei :) 

Wenn ihr noch ein wenig Geduld habt, könnt ihr warten, bis die Sommerferien anfangen. Dann werden sehr viele "Weihnachtsgeschenke" wieder entsorgt, weil es keine "niedlichen" Welpen mehr sind oder die Besitzer merken, dass ein Hund doch Arbeit bedeutet. Oder weil der Hund in die Pubertät kommt. 

Die meisten "Macken", wegen denen die Hunde oft abgegeben werden, bekommt man mit konsequenter Erziehung und ein wenig Geduld sehr schnell wieder weg. Und ich würde jedem Hundeanfänger den Besuch einer guten Hundeschule empfehlen, auch wenn der Hund bereits erzogen ist. Einfach weil die Halter da sehr viel lernen können. 

Im Tierheim gibt es manchmal relativ junge Hunde, also schon ausgewachsen, aber wenn man Glück hat erst so 1-2 Jahre alt. Meist von Familien, die dann gemerkt haben, dass ein Hund doch nichts für sie ist. Ich denke mal dort vorbeischauen, lohnt sich auf jeden Fall.

Ich habe meine Hündin damals mit 9 Monaten von einer Familie übernommen. Die erste Nacht ist immer etwas problematisch (meine hat locker 2 Std vor der Tür gesessen und gefiept), aber danach hat sie sich sehr schnell eingefügt.
Nur immer dran denken:
1. kleiner Hund bedeutet nicht, dass er wenig Auslauf braucht!
2. Für den Anfang würde ich keinen Hund aus Rumänien o.ä. holen, aber das würden die im Tierheim vermutlich auch sagen
3. Auf jeden Fall in die Hundeschule, sofern nicht alle wichtigen Befehle (Sitz, Platz, Komm, Bleib, Aus) schon perfekt sitzen. Zumal der Hund dort spielen kann und ihr sicherlich auch noch was lernt
4. viel spielen, Ausflüge machen, evtl Agility o.ä. stärken auch gut die Bindung, wenn ihr euch einen älteren Hund holt
5. Ich kann die Bücher von Martin Rütter sehr empfehlen. Es gibt verschiedene, z.B. was man wissen muss, wenn man einen neuen Hund holt, was für Beschäftigungsmöglichkeiten es gibt usw.

Ich habe mir einen Welpen geholt, obwohl ich arbeite. Es geht gut, solange man gut organisiert ist. Der Hund kann noch absolut nicht allein sein. Wenn es doch mal sein musste, musste ein Hundesitter her. Der musste aber ins Heim des Hundes kommen, weg gegeben habe ich sie erst, wenn ich da schon paar mal mit ihr war, sie Ort und Mensch kannte.
Ich hatte Glück, da meine mit 16 Wochen schon stubenrein war, lag auch an der guten Zucht. Dies ist gar nicht selbstverständlich, ich kenne Hunde die sind das auch als Erwachsene noch nicht 100%ig. Liegt da aber auch an der Erziehung.
Wenn ihr gewährleisten könnt, den Hund für mindestens 6 Monate nicht allein lassem zu müssen (abgesehen vom Training), dann würde ich einen Welpen holen. Ich möchte die Erfahrung, einen Hund aufwachsen zu sehen nicht missen. Es ist anstrengend und eben gekoppelt mit etwas Organisation, aber absolut machbar und es lohnt sich. ;)

Viele Hundeschulen bieten übrigens eine "Kaufberatung" an. Die kommen zu euch und schauen sich das Umfeld an und beraten euch vor Ort, nachdem sie euch kennen gelernt haben und eure Bedürfnisse kennen. Ihr müsst den Rat nicht annehmen, aber versuchen kann man das ja.

ein Welpe fällt flach, denn ihn kann man nicht 4 Stunden alleine lassen. Ein Welpe muss die Stubenreinheit erlernen, sprich ca alle 2 Stunden rausgehen, sowie nach jedem fressen, schlafen, spielen. Wenn ihr Pech habt, muss der Welpe auch noch nachts raus. Es kann immer mal vorkommen, das Hunde auch nachts müssen, zum Beispiel wenn sie Durchfall haben. So ist das nun mal. Wenn man sich ein Tier anschafft, muss man sich voll und ganz auf die Bedürfnisse des Tieres einlassen.

3 Stunden Auslauf am Tag bei einem erwachsenen Hund, hundgerechte Beschäftigung, viel Zeit und Geduld für die Erziehungsarbeit etc. Einem Welpen muss auch in langsamen Schritten das Alleine bleiben erst einmal beigebracht werden. Dies ist von Hund zu Hund verschieden, wie lange er für dieses Training braucht, um dann wie bei euch, 4 Stunden alleine bleiben zu können. Aber rechnet schon damit, das dies schon so einige  Monate dauern kann. Geht man zu schnell mit diesem Training vor, kann es passieren, das der Hund Problemverhalten entwickelt. In die Wohnung machen, dauerbellen/jaulen, Gegenstände zerstören usw.

Sicherlich wird ein erwachsener Hund sich an euch gewöhnen und binden, aber auch dies braucht Zeit und Geduld und einiges an Grundwissen in Sachen Erziehung, Bedürfnisse eines Hundes, Hundeverhalten.  

Naja schwer zu sagen die Voraussetzung für viel Fläche habt ihr ja ... Ein Welpe würde zu anfang viel Aufmerksamkeit von euch brauchen und wäre nicht stubenrein aber das uhr ihn mal länger alleine lässt ist nicht negativ sondern positiv somit lernt er es falls ihr mal alle weg geht essen oder so das ihr bald wieder kommt und das er mal alleine Zuhause sitzen muss ohne zu heulen ... Ein Hund mit einem Alter von 1 bis 2 Jahren naja on der wirklich stubenrein sein wird weiß ich nicht aber er wird schon etwas älter sein und nicht mehr so süß aber er wird etwas länger brauchen als ein Welpe um sich zu gewöhnen das ist aber vom Hund abgehängig und dauert in der Regel auch nur bisschen länger als beim Welpen.

Einen Welpen lässt man die ersten Monate NIE alleine.

Wenn du keine Ahnung von Hunden hast wäre es ratsam nichts zu dem Thema zu schreiben.

Und nun behaupte bitte nicht du hättest Ahnung.

Dann wüsstest du wie man einem jungen Hund das allein bleiben RICHTIG beibringt.

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@LukaUndShiba

Ein welpe wird in den ersten Monaten nie alleine gelassen das ist richtig aber in dem jungen Alter darf man sie garnicht verkaufen ! Meine Mutter ist Züchterin also bitte ..... Ein Welpe wird normaler Weise erst dann verkauft wenn er dafür alt genug ist ! 

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Also ich würde mich für eine Welpe entscheiden, denn er wird sich viel schneller an euch gewöhnen als ein Hund, und eure Beziehung kann mit eine Welpe viel fester werden.

Ein Welpe braucht aber auch viel mehr Zeit und die haben arbeitende Leute nicht immer und er kann nun mal über Monate hinweg nicht alleine gelassen werden.

Zudem wollen die Leute hier ihren Schlaf, das fällt mit einem Welpen auch weg.

Ein erwachsener Hund kann genau so eine Bindung aufbauen wie ein Welpe.

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@EszterStella13

es reicht nicht nur eine Meinung zu haben. Bevor man sich ein Tier anschafft, sollte man schon wissen, was für Bedürfnisse ein Welpe/Hund hat, Grundwissen von der Erziehung, Verhalten. 

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Eindeutig Tierheim 

Ihr habt deutlich geschrieben, was ihr sucht. Es soll ein Wachhund sein!

Ein Wachhund passt nicht nur auf auf Haus und Hof, sondern auch auf seine Menschen. Auf eine Rasse muss sich die Familie selbst einigen.

Der Hund ist meistens schon mit 6 Monaten stubenrein.

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