Welpe beschützt mich viel zu sehr?

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11 Antworten

Dein Hund beschützt dich nicht, dein Hund kontrolliert dich!

Bedeutet: nicht du bist der "Chef", der das Sagen hat, sondern dein Hund ist prima dabei, diese Position einzunehmen.

Die Probleme fangen schon an und wenn du nicht langsam anfängst, den Hund zu erziehen - dann wird es über kurz oder lang massive Probleme geben!

Letzten Endes wird es so enden, dass der Hund abgegeben werden muss, weil ihr nicht mehr mit ihm fertig werdet.

Hundehaltung kostet Geld und auch eine Hundeschule kostet Geld. Wer dieses Geld nicht hat, schafft sich keinen Hund an, wenn er keinen Plan von Hundeerziehung hat.

Und mit ein paar Tipps ist es jetzt auch nicht mehr getan, da schon schwerwiegende Fehler passiert sind.

Es gibt übrigens überall durchaus Hundeschulen, bei denen die Kurse zur Grunderziehung wirklich nicht teuer sind. Das solltet ihr euch leisten, ansonsten nimmt eure Hundehaltung höchstwahrscheinlich ein bitterböses Ende.

Außerdem kann der Hund ja gar keine 24 STd. an deiner Seite sein, denn schließlich musst du ja wohl zur Schule.

Gutes Gelingen

Daniela


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Kommentar von PartyallDay
21.03.2017, 08:24

Der Hund ist 24 Stunden bei mir weil ich die schule beendet habe und momentan keine Ausbildung habe. 

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Kommentar von derHundefreund
21.03.2017, 15:05

Damit hast du meiner Meinung nach alles gesagt. Danke Daniela :-) 

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Wenn man davon ausgeht, dass Du den Hund üblich mit ca. 3 Monaten bekommen hast und er bereits 4 Monate in Deiner Obhut ist, dann dürfte er etwa 7 Monate alt sein.

Das ist das beste Grenztestungsalter. D.h. er befindet sich auf dem Weg zum erwachsenen Hund und ist beleibe kein Welpe mehr. In dieser Phase geht nix mehr mit Kuschel und auch wie süß! Der Kleine wird groß und ist eigentlich ein Hund für spezielle Aufgaben. Diese sind beschützen, wachen, jagen, lange Strecken bewältigen.

Jetzt überlege mal, in welcher Form Du seinen angezüchteten Fähigkeiten gerecht werden kannst. Wette 1: 1000, dass Du Dir diese Rasse nach dem Äußeren und nicht nach der möglichen artgerechten Haltung angeschafft hast.

So, nun Hände über den Kopf zusammenschlagen und ratlos sein, kein Geld für fachliche Hilfe. Spätestens beim zweiten ernhaften Biss wird er im Tierheim landen oder zum Wanderpokal durch unüberlegte Weitervermittlung.

Wenn Du ansatzweise Deinem Hund eine Chance geben willst, dann informiere Dich gründlichst über gewaltfreie Erziehung, gib ihm ganz viel Auslauf, Beschäftigung, verabschiede Dich vom Kuschelhundmodus und wende Dich auch an Schlittenhunde in Not. Frage dort nach Hilfe vorort.

Sorry, ich finde es einfach zum Ko......, dass sich Hunde ohne über ihre wahren Bedürfnisse informiert zu sein, angeschafft werden und sehr oft als Teeny Träume zum Wegwerfartikel werden. 

Rechne Dir Deine Sorgen und Liebe zum Hund an. Wie es ausgeht liegt an Deinem Willen zum Lernen um Hunde im Wesen zu verstehen und zu erziehen. .

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Kommentar von Beutelkind
21.03.2017, 07:48

...Der Hund kommt ja aus zweiter Hand! Ansonsten hast Du natürlich Recht!

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Kommentar von PartyallDay
21.03.2017, 08:22

Moment.  Ich habe mir den Hund nicht nach dem äußeren ausgesucht! Ich habe mich vorher informiert über die allgemeine Rasse und was für Bedürfnisse er hat. Wir gehen täglich 7 Stunden verteilt über den Tag raus was für den Hund mehr als genug ist, vorallem für einen Welpen weil er danach tot umfällt und schläft. Ich habe kein Geld dafür weil ich gerade mal 17 bin und keine Ausbildung habe, mit meinen Eltern ein schwieriges Verhältnis habe und deswegen kein Geld von Ihnen bekomme. Nicht einmal Taschengeld oder Geld für Kleidung.  Das einzige Geld was ich von ihnen bekomme ist für das essen für den kleinen. Bevor man urteilt und mit seiner Meinung irgendwo rumscheißt obwohl man nicht mal den Hintergrund weiß wieso man kein Geld hat etc.  Vorher informieren.

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Bitte investiert das Geld in einen (gewaltftei arbeitenden) Trainer, der sich die Situation bei euch zu Hause anguckt. 

Wer kein Geld für einen Trainer/die Hundeschule hat, hat kein Geld für einen Hund. Manche Ausgaben sind nun einmal nötig. 

Der Hund muss/soll dich gar nicht beschützen, du musst ihn beschützen! 

Wenn der Hund der Meinung Ist, dich beschützen zu müssen und dich nicht aus den Augen lässt, vertraut er dir eben nicht. Das heißt nur, dass er dir nicht zutraut die Situationen zu meistern und er deinen "Job" übernehmen muss. Das kann extrem gefährlich werden! 

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Kommentar von TheVega
21.03.2017, 10:04

Dem ist nichts hinzuzufügen.  Ich bin erst kurz bei GF aktiv und es macht einen fassungslos wie ungebildet die Menschen sind. In unserem Berufsalltag sehen wir schon viel... aber das hier ist ja der Kracher

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Das ist eine ungute Entwicklung, die Du dringend unterbinden solltest!!

Wie alt ist Dein "Welpe" jetzt? Er muss ja schon älter sein, wenn Du ihn bereits seit vier Monaten besitzt und er bereits Vorbesitzer hatte.

Unabhängig von seinen Erlebnissen bei den Vorbesitzern musst DU Dich gedanklich von diesen dort geschehenen Ereignissen verabschieden, das ist Vergangenheit! Es zählt, was JETZT ist! Jetzt ist er bei Dir, es geht ihm gut und Du bestimmst die Regeln!

Ab sofort schickst Du ihn auf seinen Platz, wenn er beginnt, Deinen Kontakt mit anderen Menschen zu unterbinden! Es geht nicht an, dass Du Dir von Deinem Hund diktieren lässt, mit wem Du auf dem Bett liegst! Das kann sehr gefährlich werden und übel enden! Das bedeutet nicht, dass Du nun nicht mehr mit ihm kuscheln kannst, aber mache das in der nächsten Zeit dann, wenn ihr alleine seid. Der Hund muss zunächst einmal verstehen, dass DU bestimmst, mit wem Du kuschelst - nicht er!

Was das Beschützen angeht, brauchst Du keine Sorge haben: Wenn Not am Mann ist, wird er Dich eh beschützen, nun, wo er offensichtlich Vertrauen zu Dir gefunden hat. Unabhängig davon, ob Du ihn auf seinen Platz schickst!

Es liest sich so, als ob Dein Hund gerade erwachsen wird und versuchen möchte, Dich zu "seiner" zu machen. Das darfst Du ihm nicht durchgehen lassen, ansonsten könntet Ihr echte Probleme bekommen!

Schick ihn konsequent auf seinen Platz und wenn er dort nicht bleiben will, schicke ihn notfalls gar aus dem Raum! Verbleibt er brav auf seinem Platz, lobe ihn, meinetwegen auch mit einer Leckerei, oder mit einer Streicheleinheit. Aber lass ihn dort! Gemeinsamkeiten auf dem Bett erst dann wieder, wenn er sich kommentarlos auf den Platz schicken lässt und dort auch bleibt!

Lass nicht zu, dass er unterbindet, wenn Dich Freunde begrüßen, umarmen e.t.c.!! Unterbinde DU sein derartiges Verhalten strikt, freundlich, konsequent!

Bitte halte Dich da unbedingt dran, noch hast Du alle Chancen, einem Fehlverhalten vorzubeugen! Es wäre schade, wenn Dein Hund lernen würde, er könnte die Regeln vorgeben!

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Hallo,

als aller erstes will ich Dir mal sagen, dass Dir hier eine Hundeschule nicht weiter helfen wird. Denn Dein problem ist Zuhause, wenn Besuch da ist und nicht draussen,, auf einem eingezäunten gelände, wo Sitz, Platz, Fuß gelernt wird. Also müsstestDu schon einmal einen Trainer finden, der Einzelstunden bei Dir Zuhause anbietet. Und das ist erst recht teuer.

Das Problem, welches Du hast, gibt es oft, allerdings, wenn man nichts dagegen tut, kann es zum Problem werden.

Und hier irgendwelche Ratschläge zu geben, ohne den Hund und Dich zu sehen, finde ich grob fahrläßig. Denn man muss immer den Einzelfall betrachten, niemals verallgemeinern. Wir wissen nicht, ab wann Dein Hund reagiert, welche Signale er aussendet, bevor er das Verhalten zeigt. Wir wissen nicht, ob er es bei jedem Menschen macht. Dann, gibt es noch andere Probleme mit dem Hund? Wie reagiert er draussen beim Gassi gehen auf andere Menschen und Hunde?

Das alles ist so  umfangreich, dass man es nicht mit ein paar Sätzen hier bei GF klären kann.

Was ich aber Dir raten würde: Bringe Deinem Hund bei, auf einen bestimmten Platz zu gehen. Z.B. ein kuscheliges Körbchen, eine Decke oder ein Kennel. Je nachdem was er bevorzugt. Dieser Platz sollte nicht mitten im Raum sein oder an einer Durchgangsstelle. Der Platz sollte für den Hund ein Rückzugsort sein, wo ihn dann aber auch keiner stören darf. Dies muss man dann auch den Besuchern oder Deiner kleinen Schwester sagen. Liegt der Hund da auf dem Platz, darf man nicht hin gehen.

Du kannst ja weiterhin, wenn ihr aklleine seit, mit ihm kuscheln und alles, was Du sonst so machst. Aber wenn Du Besuch hast, muss Dein Hund lernen, dass er diesen in Ruhe lassen muss.

Und noch ein Tip: Schau mal bei Animal learn vorbei. Dort bekommst Du ganz viele gute Buchtips, wo es um Gewaltfreie Erziehung geht.

Oder besuche mal die Seite Vitacanis. Dort im Blog gibt es auch immer wieder nützliche Tips über Hundeerziehung.

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Sobald ich dazwischen gehe

damit reagierst Du schon viel zu spät. 

Du solltest einen Blick und ein Gefühl entwickeln im richtigen Moment einzugreifen. Und zwar entsprechend tätig werden, BEVOR der Hund sich auf Menschen stürzt. 

Allerdings vermute ich, dass der Hund nur spielen will und vollkommen falsch verstanden wird!

wenn Ihr Euch keine Hundeschule leisten könnt, dann solltest Du Dir zumind. Bücher über Körpersprache des Hundes sowie Hundeerziehung kaufen und lesen!


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Ein Alaskan Husky, auch kein Erwachsener, beschützt niemals und er bewacht auch nicht!

Daß Dein Husky Junghund sich derart verhält liegt an Deiner klammernden, nicht loslassenden und absolut nicht artgerechten Hundehaltung!

Du verhinderst gerade die Sozialisierung Deines Hundes. Das heißt er lernt nicht sich passend in seiner Umwelt zu verhalten, weil Du den Hund nicht in die Umwelt zum Erkunden lässt und gelassen hast!

Wenn Du kein Geld für eine Hundeschule bekommst und wenn Du nicht endlich beginnst mit Deinem Husky Junghund nach draußen zu gehen und ihn behutsam Situationen kennen lernen ermöglichst, dann ist es besser für den Hund, diesen in geeignetere Hände zu geben!

Es kann Dir der Tierschutzverein bei Euch vor Ort helfen! Du solltest dort anrufen, Deine Situation schildern und fragen ob es dort nicht kundige Menschen gibt welche Dir helfen können mit Deinem Hund zusammen zu lernen die Sozialisierung des Hundes nachzuholen.

Bitte nicht lange warten! Dein Hund versucht gerade zu lernen, zwanghaft, wie es eigentlich aussieht in seiner Umwelt und wie er sich verhalten muß. Das tut er instinktiv weil er von Dir keinerlei artgerechte Erziehung und Anleitung bekommt. Du vermittelst ihm keine Sicherheit.

Spätestens mit der Pubertät wird er beginnen seine eigene Sicherheit selbst zu regeln. Notfalls auf Hundeart - mit den Zähnen.

Ruf bitte beim Tierschutz an für ein langes Gespräch und bitte um Beratung. Besorge Dir ein Buch, denn lesen kannst du ja.

Mit dem Hund auf Du Zum Verständnis seines Wesens und Verhaltens (Eberhard Trumler)

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Kommentar von YarlungTsangpo
21.03.2017, 10:48

Noch angemerkt: Dein Hund verlangt von Dir, dass Du ihm die passenden Verhaltensweisen gegenüber allen Umweltsituationen behutsam beibringst! Das tust Du nicht und er beginnt das verstärkt einzufordern, indem er solche Situationen gebetsmühlenartig schafft und "auf seine Hundeweise agiert", um Deine Reaktion zu erfahren...

Das ist schon neben den Gleisen!

Du solltest agieren, deinem Hund sicheres Verhalten in allen Situationen beibringen. Dazu brauchst Du inzwischen Anleitung!

Geh so vor wie oben beschrieben, werde aktiv, bringe das auf die Reihe und wachse an und mit Deinem Hund. Du hast Verantwortung für ihn und seine Zukunft. Du solltest das endlich annehmen, übernehmen und Dir beibringen (auch beibringen lassen).

Auf diesem einzigen Weg für Dich und Deinen Hund wünsche ich Dir Glück.

Kläre auch mit dem Tierschutz ob man dir Hilfe nennen kann wenn Du eine Ausbildung beginnst und den Hund nicht 8 Stunden am Stück, oder noch länger alleine lassen kannst....

Vielleicht ergibt sich ja eine Ausbildung im Tierschutz? Manchmal sind Hunde auch Lebenschancen, denn man lernt mit ihnen Verantwortung für sein Leben zu übernehmen.

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Wenn du nun glaubst, dass er dich beschützt gegen alles und jeden liegst du aber so was von daneben. Dein Hund verfolgt dich auf Schritt und Tritt, er schaut nur wo seine Beute ist. Er kontrolliert dich, er legt seinen Kopf auf deine Füße oder drängt andere Personen von dir Seiner Beute ab.

Sorry was so putzig aussieht ist ernst zu nehmen. Ich habe das Problem noch in den letzten Wochen expeziet hier erklärt und möchte dich bitten, da dieses Problem schon so oft erwähnt wurde es dir raus zu suchen, und an sonsten nimm dir einen erfahrenen Hundetrainer, bevor es fünf nach zwölf ist.

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Du solltest deinen Hund beschützen, nicht andersherum. Das ist, als würdest du Schutz durch einen Säugling erwarten.

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Du solltest erstmal anfangen Taburäume  einzurichten. In diese Räume darf der Hund nicht rein. Hier für bietet sich an Bad, Keller, usw. Dann solltest du immer wenn er vor dir steht in woanders hinschicken, so dass er ein bis drei m Abstand zu dir hat. Je mehr desto besser. Zudem musst du konsequent darauf achten dass er diese Begrenzung einhält und ihn sonst korrigieren. Auf die Entfernung eignet sich am besten rein zischen oder ein kurzer Ruf. Versuch das einfach mal es sollte helfen. Sonst wird wohl kein Weg um einen Hundetrainer führen

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Heii :) vllt bindest du den hund an die leine und befestigst die leine in deinem zimmer und nimmst deine schwester oder deinen freund und zeigst dass man denen vertrauen kann also umarmst sie und die schwester oder der freund tut ihn stück für stück versuchen zu streicheln und so :33

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