welpe (9 wochen) beißt und macht zu hause immer noch pipi..

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3 Antworten

WIE BITTE? Dein Hund war erst 6 Wo. alt, als Du ihn bekamst? Der Welpe sollte unbedingt 12 Wochen bei Mutter und Geschwister bleiben. 8 Wo. ist ja schon früh, aber eher ist absolut gegen das Tierschutzgesetz!!! Die Sozialisierung innerhalb des Rudels ist von entscheidener Bedeutung für seine weitere Entwicklung! Über so etwas sollte man sich ausreichend vor Anschaffung eines Hundes informieren.

Kein Wunder, dass der Hund die Beishemmung von Mutter und Geschwister nicht ausreichend lernen konnte, dann mußt Du das jetzt übernehmen und darfst Dir keine Fehler dabei erlauben: hier sind gute Tips:

http://www.hundeerziehung-online.com/beishemmung/

Was die Stubenreinheit betrifft ist diese Frage schon 100.000 mal hier gestellt worden. Strafen ist nicht gut, nur loben draußen. Alles andere ist kontraproduktiv, der Welpe wird dabei stark verunsichert und er lernt es nicht, Vertrauen zu Dir aufzubauen. Schließlich können sie es in dem Alter wie Babies noch nicht kontrollieren.

Da mußt Du Dich schon ein paar Monate gedulden und gut üben.

Ich kann außerdem nur Hundeschule empfehlen, denn ich befürchte noch weitere Basisfragen von Dir, die besser in Welpenschule und Hundeschule zu klären sind.

In übrigen ist Welpenschule jetzt ein Muß bei vollständiger Impfung, dann kann Dein Welpe noch mit Gleichaltrigen spielerisch sozialisiert werden. Gerade bei viel zu früher Abgabe jetzt sehr wichtig für seine Entwicklung.

siehe unteren Beitrag und vielen Dank für die Antwort

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Warum ist dein Hund schon mit 6 Wochen zu dir gekommen?

Wer hat dir den Hund so früh gegeben, wie so hast du ihn so früh genommen. Ist dir klar, dass ihm sehr viel an Erfahrungen fehlen, die ihm dabei helfen, ein psychisch normaler Hund zu sein/werden?

Manche Hunde sind trotz richtiger Erziehung mit 5 Monaten noch nicht ganz stubenrein. Das ist nunmal so, Kleinkinder machen auch lange in die Windel.

Hund beissen beim Spielen, vorallem Welpen. Wenn sie zu fest zu beisst, musst du "quietschen", wenn sie aufhört loben. Wenn sie nicht aufhört Hand wegziehen und das Spiel beenden. So lernt der Hund, dass das Spiel vorbei ist, wenn er grob ist. Das lernt ein Hund übrigens von seinen Geschwistern, bei denen er bis er 12 Wochen alt ist bleiben sollte!

mir wurde erzählt, die mama sei tot. ich habe sie nur aufgenommen, damit sie nicht ins tierheim muss. .. aber ich stelle hier keine fragen, damit ich mir standpauken durchlesen muss. trotzdem danke für deine antwort

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@user848

Das war keine Standpauke, die wäre erst gekommen, wenn du mier erzählt hättest, dass du den Welpen aus einer super tollen Hobbyzucht bekommen hast.

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@iisisiibisi

Das sehe ich auch nicht als Standpauke, denn ich kann nur das Gleiche sagen. Wenn die Mutter tot ist, ist das sicher noch was anderes, aber dann mußt Du dem Hund 1000 % gerecht werden können und bei Deinen Fragen bezweifel ich das arg, das Du dieses Defizit nun ausgleichen kannst. Dazu bedarf es professionelle Hilfe vor Ort, Welpen-und Hundeschule. Sehr wichtig für seine Sozialisierung, sonst wird das evtl. ein verängstigter Kläffer und vielleicht auch ein Hund, der auf andere Hunde losgeht. Nicht selten in solchen Fällen.

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@Monasophie17

ich danke allen für die Mühe. Aber ich denke, ich habe mir absolut nichts vorzuwerfen. Die Kleine hat keine Mami, ist krank und absolut niemand mit so wenig Erfahrung würde so viel Zeit und Geld für Tierarzt- Besuche investieren wie ich es tue. Sorry, aber meine Frage zielte auf was komplett anderes ab. Euren Urteil darüber könnt ihr gern für euch behalten. Ich gebe mein bestes und habe von Tierärzten bisher auch nur positives gehört. Danke für den Tipp mit der Hundeschule. Werd ich wahrscheinlich machen müssen. Und noch mal zur Info: Es war ein Überraschungskind, sie war stark unterernährt und eine Tierärztin hat sich sogar anfangs geweigert, sie zu behandeln. Am liebsten hätte die meine Kleine sofort eingeschläfert. Ein verängstigter Kläffer wird meine Kleine ganz bestimmt nicht, dafür bekommt sie von allen Seiten viel zu viel Liebe. Und ich finde ich mach mich ganz gut... Ach so, und übringens: innerhalb von zwei Tagen sind wir zumindest tagsüber stubenrein geworden. Was sagt man dazu?! So blöd werd ich mich anscheinend nicht angestellt haben! Weitere Antworten brauche ich nicht. Finde ich ein wenig entmutigend hier!

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@user848

Du verstehst die Antworten als Angriff? Das ist schade, denn hier geben sich erfahrende Hundekenner Zeit und Mühe, Dir zu helfen.

Liebe allein reicht nicht, einen wesenfesten Hund bekommt man nur mit guter Sozialisierung und Erziehung. Damit ist auch dem Hund besser geholfen, als nur beschützt und gestreichelt zu werden. Ein Hund braucht feste, sichere Führung, konsequente Erziehung, UM SICH SICHER zu fühlen Hunde wollen als Rudeltiere geführt werden.

Es sagt hier keiner, dass Du Dich schlecht kümmerst. Aber in der Frage schreibst Du selber, dass Du hundeunerfahren bist und die Frage selbst läßt dies erkennen. Warum fragst Du hier, Kenner antworten und wollen helfen, aber am Ende läßt Du Hilfe nicht zu??? Verstehe ich nicht. Mein Rat ist gut gemeint und kostenlos, DEM HUND ZULIEBE!

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@Monasophie17

PS, und das die Mutter tot ist, konnte hier anfangs keiner wissen, habe ich im Kommentar oben auch geschrieben. Daher bist Du aber jetzt noch mehr gefordert, auszugleichen, was ihm von Mutter jetzt fehlt. Ich kann nur empfehlen, wenigstens jetzt in eine Welpenschule zu gehen bis die Prägezeit mit ca. 16 Wochen abgeschlossen ist. Es ist wirklich sowas von wichtig, wenigstens mit anderen Welpen jetzt spielerisch eine Grundsozialisierung zu erlernen. Dann wirst Du später viel weniger Probleme mit ihm haben. Die kostet auch nicht viel Geld und es macht Spaß.

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@Monasophie17

DH Mona!

Dazu möchte ich noch sagen, wenn das alles so abgelaufen ist wie du sagst, finde ich es gut und recht, dass du diese Verantwortung in deine Hände genommen hast, den Hund bei dir aufzunehmen.

ABER der Hund sollte, auch wenn die Mutter tot ist, wenigstens bei seinen Geschwistern bleiben - bis zur 12. Woche. Das Spielen zwischen Welpen ist serhh wichtig für die gesamte Entwicklung deines Hundes. Sie lernen die Kommunikation unter Hunde, wie man sich verhalten muss wenn einer zu grob ist oder wenn man selbst zu grob ist. Das kannst du ihm nicht beibringen. Richtig wäre es gewesen für den Wurf eine Ersatzmama zu finden, unter Züchter ist dies eigentlich Gang und Gebe.

WENN man so früh einen Hund aufnimmt, weil es anders wirklich nicht ging, dann muss aber dafür gesorgt sein, dass das Wissen und Erfahrung für soetwas gegeben ist. Ich habe mein Leben lang Hunde und viel mit Tieren zu tun (Tierschutz), aber selbst für mich wäre so eine Aufgabe eine große Aufgabe, nicht unbewältigbar, aber schwer.

Informier dich bitte gut und nimm gut gemeinte Ratschläge an, DEM HUDN ZULIEBE!

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