Welches wichtige Land ist eurer Meinung nach am schlechtesten aufgestellt und könnte über die Dauer verarmen?

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DAS ERGEBNIS BASIERT AUF 5 ABSTIMMUNGEN

USA 40%
GB 40%
Italien 20%
Japan 0%
China 0%
Frankreich 0%
Deutschland 0%

15 Antworten

China und Ressourcenmangel? Worauf beruht deine Einschätzung?

China ist ressourcenreich, Deutschland ist ressourcenarm.

Deine Einschätzung der Auswirkungen der demographischen Lage (z.B. in Japan) kann ich nicht nachvollziehen. Indien hat wesentlich (!) mehr Einwohner als z.B. GB (ein kleines Land, mit einer weltweit gesehen recht unbedeutenden Zahl von Einwohnern), dennoch taucht Indien in der Liste der wichtigen Länder gar nicht auf.

Hast du mal die Einwohnerzahl von Indien nachgeschaut? Und was dies für ein Potential (für die Zukunft) darstellt.

Warum ich so auf der Einwohnerzahl herumreite: deine Argumentation über den angeblichen (!) Innovationsrückgang in Japan beruht auf der Demographie. So gesehen müssten China und Indien die Innovationsmotoren der Zukunft sein. Oder habe ich da etwas übersehen?

GXleif 04.04.2017, 21:27

Viele Menschen scheinen die Demographische Lage Japans weit zu unterschaetzen. Dort leben so viele Menschen weit ueber dem Innovationsalter, sodass in diesem Land kaum noch neue Ideen zustande kommen, da dort auch immer weniger Menschen arbeiten und leben. Das BIP dort leidet auch massivst unter der Demographischen Lage, dass Rentensystem wird dort sehr bald kollabieren wenn nichts geandert wird, was zu einer unsicheren Wirtschaftlichen Lage fuehren wird, aus diesem Grund ist Japan hauptsaechlich auf der Liste.

Im Sinne von Trinkwasser ist China allerdings nicht wirklich Ressourcenreich, dass worauf du hinauswillst sind Rohstoffe und nicht Ressourcen.

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In meinen Augen wird es allen Ländern in Zukunft schlechter gehen. Denn die Ressourcenverknappung wird Auswirkungen auf alle Länder haben.

Reiche Länder wird es in Zukunft immer weniger geben, weil das Vermögen immer mehr in der Hand von Firmen und Privatpersonen liegt. Die agieren unabhängig von Nationalitäten.

Ich sehe bei keinem der Länder die Gefahr einer Verarmung.

Auch teile ich deine merkwürdige Beschreibung der Probleme der Länder nicht. Sorry, dass ist mir einfach zu oberflächlich und platt und hat somit keinerlei Erkenntnisgewinn zur Folge.

GXleif 03.04.2017, 18:32

Dann scheinst du dir der Probleme von unter anderem Italien und Japan nicht bewusst, wo die Bevoelkerung veraltert, dass Rentensystem kollabiert und die Wirtschaft seit Jahren schwaechelt.

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Immofachwirt 03.04.2017, 18:48
@GXleif

Japan hat seit 30 Jahren die gleichen Probleme und ist bislang kein bischen verarmt.

Und bei Italien ist das gleiche in grün. Italien hat das 8-größte BIP auf der Welt. So alt wirst du nicht, bis du erlebst, dass Italien verarmt.

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Norbert1981 03.04.2017, 22:40
@Immofachwirt

Bei Japan hast du vollkommen Recht.

Aber du hast gesagt: 

"So alt wirst du nicht, bis du erlebst, dass Italien verarmt."

Doch, die Verarmung von Italien ist längst vor allem nach der Schuldenkrise in den vergangenen Jahren schon da gewesen. 

Als Beiweise von meiner Behauptung kannst du eine sehr sehr große Menge Informationsquellen auf dem Internet finden (oder liest du vielleicht die Nachrichten ganz selten). 

Als einige Beipiele zu nennen:

Zahl der in Italien in Armut lebenden Kinder verdreifacht:

https://www.stol.it/Artikel/Chronik-im-Ueberblick/Chronik/Zahl-der-in-Italien-in-Armut-lebenden-Kinder-verdreifacht

Italien steht kurz vor dem Kollaps (allein die Quote der Arbeitslosigkeit von Jugendlichen beträgt 40%)

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article157327662/Italien-steht-kurz-vor-dem-Kollaps.html


Süditalien verarmt: "Sogar die Mafia macht sich davon":

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/sueditalien-verarmt-sogar-die-mafia-macht-sich-davon-a-1046651.html

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Immofachwirt 04.04.2017, 22:18
@Norbert1981

Das die Armut in der italienischen Bevölkerung steigt, ist die eine Seite und eine Frage der Korruption und Verteilung des Vermögens. Dazu hätte es Deiner Beleidigung nicht bedurft.

Die Frage lautete jedoch nach der Verarmung des Landes. Und diese gibt es nicht. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/italien-erwirtschaftet-exportueberschuss-von-52-milliarden-euro-a-1134927.html

https://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/Italien/Wirtschaft_node.html

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/17316/umfrage/arbeitslosenquote-in-italien/

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Russland: Autoritarismus und Führerkult, wirtschaftliche und politische Isolation, keine Innovationskraft, einseitige Ausrichtung auf den Rohstoffsektor, marode Infrastruktur, sehr hohe Alkoholikerrate, HIV auf dem Vormarsch, niedrige Lebenserwartung, Konservatismus und Intoleranz gegenüber Minderheiten.

Reichtum basiert auf Liberalismus. Da gibt es unter den von dir Genannten kein Land, welches sich besonders profiliert. 

Am schlechtesten scheinen mir die Russen dranzusein, bei denen der Kapitalismus, im Gegensatz zur westl Welt und zu dem wirtschaftlich geöffneten China, am wenigsten Rückhalt hat.

Italien. Und zwar aus genau den Gründen die aufzählst. Außer sie bekommen ihre Probleme mit einem Euro-Austritt in den Griff und von dem sind die ja nicht mehr allzuweit entfernt.

Nur mal eine Frage/Anmerkung. Du schreibst Japan hat hohe Schulden. Wenn ich mir die externen Schulden / BIP angucke ist Deutschland mehr als dreimal so stark verschuldet [und viele andere Länder auch].

Wieso siehst du also die zusätzlichen internen Schulden als Problem an?

GXleif 03.04.2017, 13:47

In Japan ist auch eher das Problem der Demografischen Lage, dadurch schwindet nach und nach die Innovationskraft des Landes, wodurch andere Staaten die ausländischen Schulden zurückhaben wollen, und selbst wenn diese Art von Schulden nur geringfuegig auftritt, koennte sie ein viel groesseres Problem fuer Japan darstellen als fuer alle anderen Laender in dieser Liste.

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GB

Realitätsferne Einstellung weiter Kreise der Bevölkerung. Hängen dem Empire nach, das sie schon vor Jahrzehnten aufgegeben  haben.

USA

Ich würde gerne von dir wissen, wo Deutschland einen Verbündetenverlust erleidet?

Außerdem glaubst du doch nicht im ernst, dass die Million Flüchtlinge in Deutschland, das Land ins Chaos stürzen werden.

Also, am wenigsten abstiegsgefährdet sehe ich auf dieser Liste Deutschland und zwar mit Abstand.

Am ehesten sehe ich auf dieser Liste die USA für abstiegsgefährdet, nicht aber wegen Donald Trump (wobei der Herr seinen Beitrag dazu leisten wird), sondern weil die wachsende Einkommensungleichheit, die ethnischen Spannungen und die Bevölkerungsverteilung zwischen Stadt und Land immer problematischer werden, was ja schon seit 25 Jahren eine wachsende Belastung ist.

atzef 03.04.2017, 16:07

Der weltwirtschaftliche Hotspot war in den letzten 200 Jahren der nordatlantische raum. Der wird derzeit vom südostpazifischen abgehängt. Die USA wiederum snd Anrainer des einen wie des anderen. Wenn die erstmal den protektionistischen Trump mit senem Beraterspinner Bannon überwunden haben werden und deren surrealer Träumerei von einer Wiedergeburt der fordistischen USA, dann profitieren die USA wieder unmittelbar von diesem globalen Trend.

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MaxNoir 03.04.2017, 18:08
@atzef

Na ja, das Problem was ich eher in den USA sehe sind keine mangelnden, außenpolitischen Chancen. Ich sehe eher große innenpolitische Probleme, die nicht unbedingt mit der Wirtschaftsentwicklung korrelieren.

Und da würde ich dann schon ein Fragezeichen setzen, ob die USA weiterhind eine Führungsmacht haben.

Ich finde man hat es in der Amtszeit von Obama sehr schön gesehen. Die Menschen werfen ihm immer vor er wäre außenpolitisch sehr faul gewesen, aber am Ende hatte er große, innenpolitische Zerwürfnisse zu meistern.

Daher würde ich mich nicht unbedingt darauf verlassen, dass die USA in Zukunft die Stabilität aufbringen können, die von dir angesprochenen Chancen zu nutzen.

Nehmen wir allein das Problem "Entwicklung zwischen Stadt und Land". Unter dem neuen Präsidenten werden Flughäfen geschlossen und da wo jetzt schon wenig und schlechte Infrastruktur für Handel herrscht, wird es bald gar keine wirkliche Infrastruktur mehr geben. Diese muss dann erst wieder aufgebaut werden, was die USA kurzfristig zu einem eher unattraktiven Partner macht.

Auch die immer noch wachsenden oder mindestens nicht abklingenden Unruhen zwischen den ethnischen und politischen Gruppen würden meines Erachtens bei Investoren die Frage aufkommen lassen, inwiefern dort Stabilität herrschen kann. Allein die Tatsache, dass ein Outsider wie Donald Trump gewählt werden konnte - der Asien kritisch gegenübersteht - muss doch Zweifel aufkommen lassen, ob langfristige Kooperation wirklich möglich ist, auch wenn nach Donald Trump ein halbwegs normaler Mensch ins Amt kommt.

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In der Reihenfolge:

1. Brasilien
2. Südafrika
3. Russland
4. USA

Deutschland zettelt gerade keine Weltkriege an, hat also keinen Grund zu verarmen.

Großbritannien hat seinen Commonwealth, da könnte was gehen, wenn mehr Energie reingesteckt wird.

Frankreich ist - solange Le Pen nicht Präsident wird - ein relativ stabiles Land.

China ist auf dem aufsteigenden Ast, nicht auf dem Weg runter.

Japan geht es gut. Was man hört, das ist Jammern auf hohem Niveau.

Italien

Vermute mal, das es diese als Erste der aufgelisteten trifft.

China : Ressourcenmangel, überforderndes Wachstum in Städten, Börsencrash

Wie kommst Du darauf?

Warum steht Ressourcenmangel nicht bei Deutschland, Frankreich, etc. ??? Wer hat die größten Ressourcen, wenn nicht China?

Wachstum führt zur Armut ? Wie geht das?

Börsencrash in China ? Wird dann ein Zaun um China gemacht? Ein Börsencrash ist wohl eher eine Pandemie.

GXleif 04.04.2017, 21:28

Ressourcenmangel im Sinne von Trinkwasser, Nahrungsmittel etc. und nicht im Sinne von Rohstoffmangel, worauf du hinauswillst.

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USA

aber dazu muss man sagen, dass es denen immer noch viel besser geht als china, auch wenn die verarmen und die Chinesen reich werden...

Norbert1981 03.04.2017, 16:56

Ach ja, "viel besser geht als china", in welchen Hinsichten?

Vielleicht meinst du hier:

Überaltert, unzuverlässig, gefährlich

US-Infrastruktur so marode wie China in den 80ern

http://www.focus.de/finanzen/news/ueberaltert-unzuverlaessig-gefaehrlich-us-infrastruktur-so-marode-wie-china-in-den-80ern\_aid\_770526.html

Ich bin seit Anfang 90er Jahren immer privat oder geschäftlich in China gewesen.

Kein anderes Land hat in den letzten Jahren so massiv das Eisenbahnnetz ausgebaut wie China. Bahntrassen, Bahnhöfe, Züge, alles aus einer Hand. 

Hochgeschwindigkeitszüge deutlich schneller als der ICE und so pünktlich, daß man die Uhr danach stellen kann
(10 Minuten später in China ist in China schon eine "große Sache")

Inzwischen durchzieht ein Netz von Hochgeschwindigkeitstrassen ganz China, das längste und bestgenutzte der Welt (inzwischen über 20000 km). 

Und: China hat Erfahrung, Eisenbahnstrecken im schwierigsten Terain zu bauen, die Strecke von Golmud in der Provinz Qinghai nachTibet führt über ewiges Eis in mehr als 5000m Höhe. 

Die Schweizer wurden vor Baubeginn konsultiert, sie sagten, es sei unmöglich, dort eine Eisenbahn zu bauen. Die Chinesen haben diese Bahnstrecken später selbst erfolgreich gebaut.

Das sind meinen persönlichen Erfahrungen nach in den USA nicht bekannt. 

Der aktuelle Zustand der Infrasturktur von den USA ist wirklich ganz ganz marode (zwei weitere Beisspiele: 30 % der Brücken sind in den 30er Jahren gebaut und noch nicht grundsetzlich renoviert. Die 5. größte Flughafen von der Welt: Los Angeles International Airport, letzte Renovierung: im Jahr 1984)

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Awngr 03.04.2017, 17:39
@Norbert1981

Das BIP pro Kopf ist in China nur 1/7 dessen, was es in den USA ist. Das meinte ich.

Es gibt in China noch verbreitete Armut, besonders am Land, überlange Arbeitszeiten, kaum Arbeitnehmerschutz, etc.

d.h. auch wenn sich das BIP der USA halbiert und das von China verdoppelt, sind sie noch lange nicht da...

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Norbert1981 03.04.2017, 21:59
@Awngr

Magst du veralte Informationen so sehr?

Ich glaube, du musst deine Informationen dringend update machen:

Chinesen verdienen inzwischen schon fast so viel wie Griechen oder Portugiesen (beide sind EU-Staaten):

http://derstandard.at/2000053325549/Chinesen-verdienen-schon-fast-so-viel-wie-Griechen

Pro Stunde beträgt der Mindestlohn in China momentan ca.3,3 Euro

Vergleich mit Europa: 

Mit einem Mindestlohn, der einer Kaufkraft von 3,3 Euro in Deutschland entspricht hat China bereits halb Europa erreicht oder überholt. Die Mindestlöhne dort:

Portugal, Griechenland 3,35 EUR. Polen, Estland, Kroatien, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Litauen, Lettland zwischen 2 und 3 EUR. Rumänien, Bulgarien um die 1,50. 

Spanien mit 4,29 EUR liegt auch nicht weit entfernt.

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Norbert1981 03.04.2017, 22:10
@Awngr

China hat die USA in der Industrieproduktion schon lange überholt.

Werkzeugmaschienen (Metallbearbeitungszentren wie Drehbänke, Fräsen usw.) sind ein guter Indikator für die Industrieproduktion eines Landes.

2013 wurden von der weltweiten Produktion 9% nach Amerika verkauft, 17% in die EU und 29% nach China.

BIP? Bereits 2014 hat China die USA (und auch EU) als stärkste Wirtschaftsnation abgelöst (nach Kaufkraftparität).

http://www.laenderdaten.de/wirtschaft/BIP.aspx

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Norbert1981 03.04.2017, 22:18
@Awngr

"Es gibt in China noch verbreitete Armut"

Du bist mit Sicherheit noch niemals in China gewesen. 

Ich kenne China seit Anfang der 90-er und was in diesen 20 Jahren geschaffen wurde ist für mich fast nicht nachvollziehbar.

Von einigen kleinen Entwicklungszonen in Peking und Shanghai, hat sich die ganze Küsten-Region ( Peking-Shanghai-Shenzen) von immerhin fast 3000 km Länge in einer rasenden Schnelligkeit modernisiert und verfügt heute in weiten Teilen über eine Infrastruktur an Straßen-Flughäfen Wohnungen, die Teile Europas ( von den USA ganz zu schweigen) alt aussehen lassen. 

Ähnlich ist es auch bereits in weiten Teilen des Landesinneren auszusehen. Paralell dazu entwickelt sich die Industrie von einer einfachen Montage-Industrie auch zu einer qualitätsorientierten High-Tech Industrie. 

War vor 20 Jahren Armut (eine sehr schwer vortstellbare Armut von damals) an allen Ecken zu finden, so ist sie heute - zumindest in den wirtschaftlichen entwickelten Zonen - nicht mehr sichtbar.

In Berlin, Frankfurt oder Stuttgart kann man heute nicht durch die Straßen gehen ohne Menschen zu sehen die in Mülleimern nach leeren Flaschen suchen - Müllstöbern habe ich in China in den letzten ca.10 Jahren nicht mehr gesehen. 

Einbestimmter Wohlstand kommt also immer mehr bei vielen Menschen an.

Also noch einmal:

Ich empfehle dir auch einen Besuch in einer beliebigen chinesischen Provinzstadt (natürlich auch im Landesinneren), deren Name hier wahrscheinlich kaum jemand gehört hat. 

Ich garantiere dir, daß du dort eine höhere iPhone-Dichte und mehr (vornehmlich deutsche) Autos der 3-l-Klasse sehen wirst als in den meisten deutschen Städten.

Glaubst du nicht alles was man hier so hört, es oft ein negatives Bild von China transportiert. 

Fliegst du hin und bildest du dich eine eigene Meinung.

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Norbert1981 04.04.2017, 00:12
@Awngr

Und: sehr zufällig hat ein Geschäftspartner unserer Firma aus China mich gerade angerufen.

Ich habe ihm deine Meinungen über China erzählt.

Er hat laut gelacht und zu mir das Folgende gesagt:

"Eure Deutsche sollten ruhig eure veralten Meinungen über China weiterin beibehalten.

Während eure Deutsche dies weiterin beibehalten haben, sind wir Chinesen in Deutschland schon angekommen, um eure Unternehmen Stück für Stück aufzukaufen." 

Seine Meinung ist mir zwar widerlich hat aber mir auch Sorgen gemacht, weil: was er erzählt hat, ist inzwischen schon passiert:

http://www.wiwo.de/unternehmen/mittelstand/industrie-chinesen-machen-im-deutschen-mittelstand-fette-beute/6327164.html

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Awngr 04.04.2017, 23:09
@Norbert1981

Super! Danke für die Infos. Klingt sehr interessant.

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GB

Die Biten ahnen noch nicht einmal ansatzweise, worauf der von May angekündigte "harte Brexit" hinausliefe...

China und Rsussland müssen erst gar nict verarmen. Da leben schon viele unterdem Strich...

MickyFinn 03.04.2017, 13:21

In einigen Jahren, wenn der von den Medien beschworene finanzielle Super-GAU GB noch immer nicht getroffen hat, dann werde ich schmunzeln und an dich zurückdenken ;)

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atzef 03.04.2017, 13:32
@MickyFinn

Fällt dir nicht selber auf, dass ihr Rechten eure Triumphe immer weiter in die Zukunft verlagern müsst...? :-)

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Norbert1981 03.04.2017, 17:07

"China und Rsussland müssen erst gar nict verarmen. Da leben schon viele unterdem Strich"

Ach ja, das ist in den Westen, vor allem in den USA ganz ganz anderes?

"Schon vor 4 Jahren in 2013 lebten 47 Millionen Bürger in den USA von Essensmarken, Tedenz schnell steigend (inzwischen fast schon 60 Millionen):

https://www.welt.de/wall-street-journal/article114918996/47-Millionen-US-Buerger-leben-von-Essensmarken.html"

"Die Armut in den USA nimmt zu. Fast die Hälfte aller Bürger kann sich eine Autoreparatur von 400 Dollar nicht leisten."

http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-05/armut-usa-kredite-schulden-ersparnisse

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Norbert1981 03.04.2017, 17:15

Ich bin seit Anfang 90er Jahren immer privat oder geschäftlich in China gewesen.

Ich empfehle dir auch einen Besuch in einer beliebigen chinesischen Provinzstadt (natürlich auch im Landesinneren), deren Name hier wahrscheinlich kaum jemand gehört hat. 

Ich garantiere dir, dass du dort eine höhere iPhone-Dichte und mehr (vornehmlich deutsche) Autos der 3-l-Klasse sehen wirst als in den meisten deutschen Städten.

Fliegst du mal hin und bildest du sich eine eigene Meinung.

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atzef 03.04.2017, 23:58
@Norbert1981

"Laut einer Studie der Peking-Universität verdienten die reichsten 5 Prozent der chinesischen Bevölkerung im Jahr 2012 das 34-fache der ärmsten 5 Prozent.[38] Die reichsten 10 Prozent der Bevölkerung verdienen somit 18-mal mehr als die ärmsten 10 Prozent; in Deutschland beträgt das gleiche Verhältnis zum Vergleich 6,9."

https://de.wikipedia.org/wiki/Armut_in_der_Volksrepublik_China

Beim BIP pro Kopf angiert China auf Position 84 hinter Turmenistan und vr Peru.

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Italien gefolgt von Frankreich.

Dann Deutschland und GB.

USA, China und Japan gehört die Zukunft.

GXleif 03.04.2017, 13:15

Bei USA und China stimme ich dir zu, aber Japan gehört eher die Gegenwart als die Zukunft. Das Land ist Demografisch wie Wirtschaftlich momentan voll am abkratzen.

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Meister1678 03.04.2017, 13:22
@GXleif

Sind technologisch führend, extrem arbeitssam, und importieren sich keine ethnischen Konflikte. Die Demografie sehen ich eher positiv. Man schrumpft sich gesund. Überbevölkerung wäre hingegen eher ein KO-Grund. Also die machen alles richtig. Pflegedienste machen übrigens schon ihre Roboter.

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MaxNoir 03.04.2017, 13:19

Den USA gehört die Zukunft? Ich lache mich in den Schlaf.

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Meister1678 03.04.2017, 13:23
@MaxNoir

Ja, schon. Woher kommen denn die ganzen Innovationen im Internet?

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MaxNoir 03.04.2017, 13:34
@Meister1678

Du meinst das reicht aus? Davon können die USA 330 Millionen Einwohner zufriedenstellend ernähren?

Im Kontext der Rassenunruhen? Der Spannung zwischen Stadt und Land? Der wachsenden Einkommensungleichheit?

Das Silicon Valley in den USA macht vielleicht 1-3% des BIPs der USA aus und vor allem sind diese digitalen Sachen auch von der Natur der Sache her so ausgelegt, dass sie zwar viel Einkommen generieren aber nur wenige Menschen beschäftigen.

Diese Probleme gilt es auch zu lösen.

Also, so einfach und zukunftsweisend wie du dir das vorstellst, ist das glaube ich nicht.

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Meister1678 03.04.2017, 13:40
@MaxNoir

Die USA sind eben noch immer führend, und wenn jemand etwas besonderes kann, dann wandert er in die USA aus. Das stärkt deren Wirtschaft und Innovationskraft und spricht für die USA.

Ich sehe keine großen Probleme.

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MaxNoir 03.04.2017, 18:13
@Meister1678

Ja, natürlich. Die Situation in den Ballungszentren - Ostküste und Westküste - ist auch heute nicht schlecht. Das sind die Orte wo die ganzen Talente hinziehen.

Ich rede eher von Orten zwischen der Ost- und Westküste wo Infrastruktur auf dem absteigenden Ast ist und der Donald Trump jetzt noch den Gnadenstoß geben will.

Ich rede von politischer Unsicherheit durch Unruhen zwischen ethnischen und politischen Gruppen. Allein die Tatsache, dass ein Outsider wie Donald Trump gewählt werden konnte zeigt, dass die Bevölkerung der USA vielen Richtungsdebatten führen möchte und das macht langfristiges Investment unattraktiv, weil man nicht weiß wohin die Reise geht.

Also, wie gesagt, Chancen gibt es genug aber ich mache ein Fragezeichen hinter der Nutzbarkeit dieser Chancen im Kontext der innenpolitische Spannungen in den USA.

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OlliBjoern 03.04.2017, 21:23
@Meister1678

Ja, es gibt Hightech-Unternehmen in den USA. Keine Frage. Aber nicht alle US-Amerikaner arbeiten dort, es gibt viele, die in schlecht bezahlten Jobs herumdümpeln (und viele haben 2 oder mehr Jobs, weil es sonst nicht reichen würde).

Viele Hightech-Unternehmen sind z.B. in Kalifornien. Dort wurde übrigens mehrheitlich für Clinton/Demokraten gestimmt. Man sieht in der Verteilung der Votes sehr schön, wie die Küstengebiete oft "blau" (Democrats) sind, und das Binnenland (z.B. Midwest) "rot".

Es gibt auch innovative Unternehmen (kleinere) z.B. in Wyoming, dennoch ist nicht zu übersehen, dass nur eine Minderheit wirklich in der High-Tec-Branche arbeitet.

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Meister1678 04.04.2017, 09:12
@OlliBjoern

Armut hat es in den USA schon immer gegeben. Viel mehr als in der heutigen Zeit. Verhungern muss dort keiner. Ich denke es wird sich alles in Wohlgefallen auflösen. Man bevorzugt den Kapitalismus in all seinen negativen Formen als das man sich in sozialistischen Experimenten versuchen würde. Das liegt in deren DNA. American Dream und so ... :-)

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