Welches Ubuntu ist das beste für einsteiger?

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6 Antworten

Hallo, ich nutze seit zwei Monaten Linux. Davor habe ich 14 Jahre lang Windows genutzt. Mir stellte sich damals die gleiche Frage: Welches Ubuntu soll ich nehmen?

Um mein Notebook (6 Jahre alt, Windows 8.1) noch nutzen zu können, war es mir wichtig, dass ich erst mal verschiedene Ubuntus (also Ubuntu mit den einzelnen Desktops) testen zu können. Folgendes solltest du wissen:

Wenn man von Ubuntu spricht, meint man Ubuntu mit der Oberfläche Unity. Daneben gibt es noch andere Ubuntu-Derivate, also Versionen, die aber eine andere Oberfläche/Desktop nutzen. Das K von Kubuntu kommt von der Oberfläche KDE, das L bei Lubuntu kommt von LXDE, das X bei Xubuntu von Xfce. Dann gibt es noch Ubunut MATE, welches mit dem recht neuen MATE-Desktop kommt.

Geb mal bei youtube Kubuntu 14 ein oder Xubuntu 14, oder auch Ubuntu MATE. Schaue dir die Videos an und stelle dir vor, ob du damit klar kommen würdest. Beachte dabei, dass die vielen Animationen, Transparenzen, und andere visuelle Effekte immer ein bißchen mehr Rechenleistung brauchen. Ubuntu MATE und Xubuntu kannst du auch auf ältere Rechner installieren. Xubuntu 14.04 habe ich letztes WE erst auf einem 15 Jahre alten XP-Rechner installiert. Nun ist der wieder voll einsatzfähig und uptodate.

Hast du dich für eine Version entschieden, lade dir die iso-Datei herunter und brenne das Abbild auf DVD. Von der startest du dann und probierst es dann aus (ohne es gleich zu installieren). Unter Verwendung dieser Methode kannst du jede beliebige Ubuntu-Variante ausprobieren.... tagelang. Danach installierst du deinen Favoriten.

Meine Meinung: Als absoluter Linux-Neuling würde ich zu Ubuntu MATE oder Xubuntu greifen. Diese sind sehr schnell und auch einfach zu bedienen. Einer hat hier OpenSuse vorgeschlagen.... Die ganzen Einstellungsmöglichkeiten überfordern einen Anfänger zu sehr. Außerdem ist es sehr leistungshungrig.

Bei mir läuft Ubuntu MATE 15.10. Und ich bin sehr zufrieden damit. Windows ist zwar noch installiert, aber das kommt kaum noch zum Einsatz.

Rückfragen gerne :-)

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so viele aktuell nutzbare Versionen von Ubuntu gibt es doch gar nicht. Das sind doch nur die aktuellen Versionen und die als LTS (long time service) verfügbaren.

Ubuntu mit Kubuntu, Lubuntu ... hat aus einer Distribution gleich mehrere gemacht, die sich praktisch nur durch die grafische Oberfläche unterscheiden.

Andere Distributionen benutzen nur einen Namen und  überlassen es dem Nutzer, bei der Installation unterschiedliche Oberflächen ( KDE, GNOME ... ) auszuwählen.

Für einen Anfänger kann es nicht wirklich ausschlaggebend sein,  ob man ein Fenster einen blauen oder gelben Rahmen hat, ob man eine Anwendung mit einem Klick oder einem Doppelklick startet.

An deiner Stelle hätte ich nicht nach dem besten Ubuntu sondern nach der besten Linux-Distribution gefragt. Wobei "beste" immer sehr subjektiv ist.

Wer die klare Trennung von "Computer-Nutzung" und "Computer-Administration" nicht als hinderlich betrachte, der wird ohnehin auf Ubuntu und seine Ableger gern verzichten.

Was empfehlt ihr ?

ein klares Votum für openSuSE

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Die Varianten unterscheiden sich nur in der Desktop-Oberfläche. Der Unterbau ist derselbe und die Depots, aus denen die Software kommt, auch. Du kannst jede andere Desktop-Oberfläche nach der Installation bequem nachinstallieren. Es ist also völlig egal, welche Variante du installierst.

Lies dich am besten im hervorragenden Wiki von Ubuntuusers.de ein bisschen ein.


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Hallo

Welches Ubuntu ist das beste für einsteiger?

Jede die auf Deiner Hardware läuft und dessen Desktop Du sehen möchtest.

Was empfehlt ihr ?

https://www.opensuse.org

Linuxhase

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Entweder das Original oder Edubuntu, das ist für die Schule/das Studium ganz gut.

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Ist nicht so wichtig.

Wichtig ist

1) als erstes Synaptic installieren, damit man den Rest der Software darüber installieren kann und

2) den IRC-Client bedienen lernen, damit man sich im Zweifel bei freenode einwählen und in ubuntu-de um Rat fragen kann.

Du wirst dauernd dort auflaufen.

Linux bringt einen zur Verzweiflung.

Die Doku ist für fast alles immer totaler Mist. Oft vergessen die Schreiber irgendwas, und die Gurus im IRC tun so als liege alles auf der Hand. Stunden später dann die Lücke in der Doku gefunden, heißt es "Ach so, ja, das muss man natürlich auch noch zuerst machen."

Und wage es ja nicht, irgendwelche Zweifel oder den leisesten Hauch von Kritik bei diesen Leuten anzubringen. Da können sie gar nicht drauf. Schon gar keine Windows- oder Mac-Vergleiche. Da kriegen sie sofort Schnappatmung.

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Kommentar von Linuxhase
27.10.2015, 06:09

@Skinman

als erstes Synaptic installieren

  1. Braucht es kein Synaptik, es reicht apt oder das Software Center
  2. Ja für schnelle nachfragen ist ein IRC gut, auch ein Blick in das Wiki dieser Community ist immer hilfreich.

Linux bringt einen zur Verzweiflung.

Das selbe empfinde ich bei Windows aber auch, nur...:

Die Doku ist für fast alles immer totaler Mist.

.... findet man davon weniger bei Windows.

Und wage es ja nicht, irgendwelche Zweifel oder den leisesten Hauch von Kritik bei diesen Leuten anzubringen.

Konstruktiv und berechtigt ist dagegen nichts einzuwenden.

Linuxhase

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