Welches Trockenfutter für Hunde?

10 Antworten

Ich bin ehrlich gesagt kein großer Freund von (herkömmlichem) Trockenfutter - natürlich ist es praktisch, dass lässt sich nicht bestreiten, aber leider verbergen sich gerade in handelsüblichen Futtersorten oftmals viele Stoffe, die sich nachträglich auf die Gesundheit Deines Vierbeiners auswirken können - beispielsweise in Form von Ausschlägen. Oftmals sind diese Futtersorten auch sehr stark überteuert (wenn man die Inhaltsstoffe in Relation zum Preis setzt). Auch der Herstellungsprozess stößt mir etwas sauer auf - im Grunde ist Trockenfutter ja toter als tot. Das ist zwar einerseits wegen der Lagerung gut, aber natürliche gehen Vitamine und Mineralstoffe aufgrund der hohen Hitze (oder Druckes) bei der Herstellung flöten und müssen dann durch ihre synthetischen Äquivalenten ersetzt werden. 

Das soll jetzt aber nicht heißen, dass man Trockenfutter meiden muss wie der Teufel das Weihwasser.  

Trockenfuttersorten, die ich aus persönlicher Erfahrung empfehlen kann sind: Wolfsblut und Granatapet, wobei mir bei zweiterem vor allem die Regionalität zusagt. 

Aber es wäre es auch eine Überlegung wert, das Trockenfutter durch Nassfutter zu ersetzten (oder im Wechsel zu füttern). 

Das Optimum der Hundeernährung stellt meines Erachtens eine gesunde, abwechslungsreiche Mischung aus verschiedenen Fleischsorten/Innerein und Gemüse (Obst) dar. Das ganze dann noch mit ein paar hochwertigen Kohlenhydraten und Ölen/Fetten, wahlweise auch Milchprodukten/Kräutern ergänzen und man hat eine relativ "natürliche" Ernährung. Aber das ist wie gesagt meine Meinung.  

Trockenfutter empfehle ich so gut wie niemals - jedenfalls nicht als Vollnahrung (mal zwischendurch, oder als Leckerlie ja) zu mehr taugt es nicht.

Egal wie angeblich qualitätsvoll ein Trofu ist es hat immer einen entscheidenden Nachteil --- es ist trocken und bei etwas trockenem muß Wasser dazu und so gut wie kein Hund sauft genug Wasser. Das zieht fast immer Magenprobleme nach sich und später auch Nierenprobleme.

Bei einem Hund der eine Allergie entwickelt hat ist es wichtig herauszufinden, auf was er allergisch ist. Beim Arzt kann man einen Test machen, der aber leider wegen Kreuzallergien oftmals erweitert werden muß.

Wenn beim TA kein definitives allergen gefunden wird, dann muß man eine Ausschlussdiät machen. Diese macht sich am besten mit verschiedenen Fleischsorten in Rohform oder aber mit Reinfleischdosen (eine Sorte Fleisch und sonst nix mit drin).

Dann füttert man eine Sorte Fleisch und beobachtet den Hund über ca. 2 Wochen. Ist die Allergie gebessert, dann weis man schon mal das diese Sorte Fleisch o.k. ist. Nun kann man beginnen die Zusätze langsam einfließen zu lassen, wie evtl. andere Fleischsorten und Gemüse und Obst - jeweils eines dazu und zwei Wochen testen.

Ist ein riesiger aufwand, besonders wenn dann die ersten 5 Fleischsorten in 10 Wochen dann noch keine Besserung gebracht haben.

Wichtig ist aber immer bei allergischen Reaktionen eine sorgfältige Überwachung vom Hund.

Ich hatte einen superallergischen Hund. Geholfen hat Fisch, Kartoffel, Lebertran und Algen. Das hat sie dann fast für den Rest ihres Lebens gefressen und war allergiefrei.

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Der Bluttest bei Hunden ist nicht aussagekräftig, da er regelmäßig falsch positiv ist, das Geld kann man sich sparen.

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@Tocopherol

Komisch alle Tierärzte bestehen immer auf diesen Test.

Als erstes nehmen wir mal Blut ab und sehen was dabei raus kommt - heißt es immer wieder.

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Trockenfutter ist meistens ziemlich Getreidehaltig... Davon können sie Ausschlag uvm bekommen.
Unserer bekam letztendlich sogar ein nierenversagen und ist gestorben.
Lieber hochwertiges nassfutter füttern :))

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Niereninsuffizienz kommt nicht durch trockenfutterfütterung. Die pathophysiologie soll mir mal jemand erklären

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vereinfacht gesagt : das trockenfutter ist getreidehaltig und nun mal trocken. Dafür ist der tierkörper nicht ausgelegt und auf 1 Napf trockenfutter müsste das Tier um die 6 näpfe Wasser trinken, was keines jemals tun würde. so kommt es nach und nach zum nierenschaden. natürlich hat dies auch noch andere Ursachen.. Aber zb leiden auch viele Katzen im höheren alter darunter

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@AlisaRu

Und WIE geht Getreide auf die Nieren? Wie soll das funktionieren? Und das mit der Flüssigkeit stimmt so nicht, dann würde ja kein Tier mehr pinkeln

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@AlisaRu

Und genau so klappt es eben nicht. Getreide besteht aus Kohlenhydraten, die überhaupt nicht über die Niere ausgeschieden werden. Außerdem ist in mehreren Studien gezeigt worden, dass es keinen Zusammenhang zwischen Trockenfutterfütterung und einer Niereninsuffizienz gibt. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass der Mechanismus, den du beschreibst eine Milchmädchenrechnung ist und wenig mit Physiologie zu tun hat.

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