welches tier ist das (elefant ohne rüssel)?

elefant - (Tiere, elefant)

11 Antworten

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Walross

Walross

Pazifisches Walross

Systematik

Ordnung:

Raubtiere (Carnivora)

Überfamilie:

Hundeartige (Canoidea)

ohne Rang:

Robben (Pinnipedia)

Familie:

Walrosse

Gattung: Odobenus Art:

Walross

Wissenschaftlicher Name der Familie

Odobenidae

Allen, 1880

Wissenschaftlicher Name der Gattung

Odobenus

Brisson, 1762

Wissenschaftlicher Name der Art

Odobenus rosmarus

(Linnaeus, 1758)

Das Walross (Odobenus rosmarus) ist eine Robbenart, die in den kalten Meeren der Nordhalbkugel vorkommt. Zwei Unterarten, das Atlantische (O. r. rosmarus) und das etwas größere Pazifische Walross (O. r. divergens), werden unterschieden. Das Walross gehört zur Ordnung der Raubtiere und ist die einzige Art in der Familie der Walrosse (Odobenidae).

Der zoologische Name Odobenus ist aus griechisch odous ὀδούς ‚Zahn‘ und bainō βαίνω ‚gehen‘ abgeleitet und rührt von der Beobachtung her, dass Walrosse sich an Land mit ihren Stoßzähnen vorwärts ziehen. Er wurde 1762 von Mathurin-Jacques Brisson in seinem Werk Le regnum animale vergeben, während der ursprüngliche Artname Phoca rosmarus auf den schwedischen Naturforscher Carl von Linné zurückgeht, der Walrosse in seinem Werk Systema naturae noch zu den Echten Hundsrobben zählte.

Das Epitheton der pazifischen Unterart divergens (auseinanderlaufend) kommt aus dem lateinischen und bezieht sich auf die Stoßzähne.

Inhaltsverzeichnis

1 Merkmale 1.1 Gebiss 1.2 Kopf und Sinnesorgane 1.3 Flossen 1.4 Innere Anatomie 2 Verbreitung und Lebensraum 3 Lebensweise 3.1 Ernährung 3.2 Fortbewegung 3.3 Fressfeinde, Parasiten und Krankheitserreger 3.4 Sozialverhalten 3.5 Fortpflanzung 4 Stammesgeschichte 5 Mensch und Walross 5.1 Indigene Völker 5.2 Walrossjagd durch Nicht-Ureinwohner 5.3 Verschmutzung 5.4 Verhalten gegenüber dem Menschen 5.5 Zoos 5.6 Das Walross in der Lyrik 6 Einzelnachweise 7 Literatur 7.1 Nomenklatur 8 Weblinks

Merkmale

Walrossbullen
werden etwa dreieinhalb Meter lang, die Kühe hingegen drei Meter; das
Gewicht eines Männchens kann 1200 Kilogramm übertreffen, Weibchen wiegen
je nach Unterart zwischen 600 und 800 Kilogramm. Walrosse können bis zu
40 Jahre alt werden.

Der plumpe Körper der Walrosse wirkt aus der Entfernung kahl, ist
aber in Wahrheit von einem etwa einen Zentimeter kurzen, stoppeligen
Haarkleid bedeckt, das mit zunehmendem Alter dünner wird. Die Haut ist
mit etwa vier Zentimetern extrem dick und faltig; darunter befindet sich
eine fünf bis acht Zentimeter dicke Fettschicht. Sie schützt die Tiere
vor Kälte und Verletzungen durch scharfe Eiskanten oder spitze Steine.
Bei erwachsenen Männchen ist sie an Nacken und Schultern nochmals
verstärkt und dient hier wohl zusätzlich dem Schutz vor Verletzungen bei
Rangkämpfen unter den Männchen. Bei der Geburt haben Walrosse eine
kräftig rotbraune Farbe, im Alter werden sie immer blasser und sind
schließlich gelblich-braun. An der Farbe eines Walrosses kann man daher
sein Alter abschätzen. Brust- und Bauchregion sind in der Regel dunkler
als die Rückengegend; die Flossen sind bei den Neugeborenen dunkelgrau,
nehmen aber mit der Zeit eine bleichere Farbe an.

Gebiss

Walrossbulle in Foxe Basin

Schädel (Sammlung Museum Wiesbaden)

Das auffälligste Merkmal des Walrosses sind die zu langen Stoßzähnen ausgebildeten oberen Eckzähne, die auch als Hauer
bezeichnet werden. Sie sind bei beiden Geschlechtern vorhanden, bei den
Männchen aber in der Regel länger, stämmiger, von eckigerem Querschnitt
und auch geradliniger, während die Stoßzähne der Weibchen meist im
Querschnitt rund sind und eine stärkere Krümmung aufweisen. Im Schnitt
werden sie 50 Zentimeter lang; ausnahmsweise werden Rekordlängen von 1
Meter beobachtet. Bei jungen Walrossen sind die Eckzähne noch nicht
entwickelt, sie brechen erst im Alter von sechs bis acht Monaten durch
und sind wegen der voluminösen, in Falten geworfenen Lippe meist erst
nach anderthalb Jahren sichtbar. Der zunächst noch vorhandene Zahnschmelz
nutzt sich bei den erwachsenen Tieren mit der Zeit ab und geht früher
oder später ganz verloren. Bei älteren Tieren sind die Hauer oft vom
langen Gebrauch stark abgestumpft und gelegentlich sogar gebrochen.

Die wichtigste Funktion der Stoßzähne neben zahlreichen anderen
Funktionen, etwa zur Verteidigung gegen Fressfeinde, als Kopfstütze, zum
Aufbrechen von Atemlöchern im Eis oder als Hilfsmittel beim Verlassen
des Wassers, besteht darin, Geschlecht, Alter und sozialen Status ihrer
Träger zu demonstrieren. Durch einfaches Vorzeigen ihrer imposanten
Hauer sind dominante Tiere beiderlei Geschlechts zum Beispiel regelmäßig
in der Lage, untergeordnete Individuen von günstigen Ruheplätzen zu
verdrängen. Dadurch kommt es nur dann zum Kampf, wenn zwei Träger
annähernd gleich langer Hauer aufeinandertreffen.

1
@jehova2007

Bei kopierten Textauszüen bitte nicht die Quellenangabe vergessen. Ansonsten mssen wir diese Beiträge löschen.

Vielen Dank für Dein Verständnis und herzliche Grüße von

Klara vom gutefrage.net-Support

4

ich habe sowas noch nie gesehen

Hast noch nie eine Naturdoku gesehen?! Arm...

Die Tiere leben im Polarmeer und auf dem Treibeis. In Deutschland gibts die im Tierpark Hagenbeck in Hamburg. Dass es keine Elefanten sind, sollte klar sein.

Das ist ein Walross! Du Walross!<g>

Mach Dir einen schönen Tag und geh in den Zoo oder Tierpark!

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