Welches Studium um zu helfen?

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6 Antworten

Medizinstudium und dann Facharztweiterbildung Psychiatrie.

Ich würde aber ebenfalls DRINGEND zu einem Pflegepraktikum raten. Es sollte auf jeden Fall in der zuständigen Versorgungs-Psychiatrie deines Einzugsgebietes (in der Regel das zuständige Landeskrankenhaus) durchgeführt werden.

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Vom Prinzip her, hast Du das ganze recht treffend zusammengefasst: Du musst Medizin studieren, das dauert 5 bis 7 Jahre. Danach kannst Du Dich einer einschlägigen Facharztausbildung unterziehen (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie). Das dauert nochmal etwa fünf Jahre. In dieser Zeit bist Du allerdings bereits approbiert und als Assistenzarzt angestellt, Du verdienst also, im Gegensatz zum Studium, Geld. Neben dem Medizinstudium könntest Du noch den Weg über ein Psychologiestudium in Erwägung ziehen. Auch hieran schließt sich eine entsprechende Spezialisierung (klinische Psychologie, Neuropsychologie) und die Ausbildung zum Psychotherapeuten an.

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Wie du schon festgestellt hast; eine noch speziellere Studienausrichtung innerhalb der Psychiatrie wird aus auch in 10 Jahren nicht geben (z.B. Facharzt für Schizophrenie); könntest höchstens noch die Psychologie-Schiene fahren (dort ist es aber genauso).

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Kommentar von fiona2401
04.08.2016, 00:57

ok danke

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Kommentar von schloh80
04.08.2016, 06:13

Mediziner können keine Psychologie-Scheine "fahren", das ist Unsinn. Im Medizinstudium gibt es ein Semester die Veranstaltung "Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie", da ist alles was ein Arzt an Psychologe benötigt enthalten. Es ist nicht viel und mir erschließt sich auch nicht, weshalb das einem Psychiater helfen sollte, wenn er mehr Psychologie-Scheine "fahren" würde.

Andersherum wird erst ein Schuh draus: Psychologen, die klinisich ausgerichtet sind, müssen Psychiatrie-Scheine "fahren". Wenn sie eine Ausbildung zum Psychotherapeuten machen, werden sie in sechs Semestern medizinisch nachgeschult und dann via Staatsexamen vom Landesprüfungsamt für Medizin geprüft.

Es ist immer wieder erstaunlich, welche Vorstellungen vom Fach Psychologie hier herumgeistern.

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Elf Jahre um Menschen zu helfen...

Vielleicht findest oder hast du ja in den nächsten elf Stunden schon einen anderen Gedanken gefunden, welcher Menschen helfen wird.

Wenn es dann soweit ist, erscheint dir die Zukunft in ihren Strukturen vielleicht schon so undurchschaubar, dass alleine die Tatsache helfen zu wollen schon so viel mehr im Hier und Jetzt ist, als der Gedanke an eine zukünftige Hilfe es jemals sein könnte und wird.

Alles Gute für dich :* (von Ganzem ((!)) Herzen )

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Gute Frage.

Mein Vorschlag wär es vor dem Studium ein Praktikum in einer Psychatrie zu machen. Nicht, dass du wie einige Lehrer studierst, nur um am ersten Tag in der Schule zu sagen: "Ihhhh, da sind ja Kinder!"

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Kommentar von fiona2401
04.08.2016, 00:55

hahaha dein Beispiel finden ich Genial xD . Bei einem Praktikum kann ich ja quasi jeden Ausquetschen und herausfinden ob das wirklich was für mich ist oder? ich möchte einfach das menschen mit problemen geholfen wird

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Medizin, nach dem Physikum spezialisiert auf Neurologie und Psychologie - kannst Du auch als Doppelstudium versuchen, wenn Du das schaffst.

Aber dreh vorher nicht selber durch vor lauter Ehrgeiz!
Yoga und Meditation würden Dir bestimmt auch nicht schaden...

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Kommentar von schloh80
04.08.2016, 06:17

Ein Doppelstudium ist nicht möglich, da Medizin durchgehend zulassungsbeschränkt ist wie auch Psychologie nun sowohl im Bachelor als auch im Master durchgängig zulassungsbeschränkt ist. Man darf nur ein zulassungsbeschränktes Fach studieren.

Möglich wäre allenfalls ein Zweitstudium in Psychologie. Aber wieso? Das macht nur Sinn, wenn man als Psychiater ausschließlich als Forscher und nicht mit Patienten arbeiten möchte. Das scheint mir hier nicht der Fall zu sein.

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