Welches Spielzeug ist für ein einjähriges Kind wirklich sinnvoll?

3 Antworten

Weniger ist immer mehr!

Wenn du dich daran hältst, und dein Kind nicht reizüberflutest, wird es mehr geistig gefördert, als die Kinder, die den halben Laden leer gekauft bekommen.

Dazu bedarf es auch keiner Motorikschleife und sonstigen Fertigspielsachen. Gib deinem Kind einen Plastikbecher und gib dort trockene Erbsen rein, die es rausholen kann und z.B. in eine Flasche mit engem Hals umfüllen kann. Zeig ihm, wie das geht, und er wird seine Feinmotorik und sein logisches Denken schulen. Geistige Förderung ensteht alleine dadurch, dass du viel mit ihm sprichst, ihn etwas fragst, ihm vorliest, ihm die Dinge beim Namen benennst.

Eine Motorikschleife ist eher für ein Kind, das in der Entwicklung zurück ist, und mit dem man gezielt Fingerübungen machen muss. Ein gesundes Kind braucht keine Motorikschleife, die 99% der Kleinkinder sowieso höchstens 10 Minuten interessiert, und dann war die Ausgabe für die Katz ;o) .

Oh, ich sehe gerade, dass die Frage schon 7 Jahre alt ist, aber ich lasse die Antwort jetzt trotzdem, da ja auch andere Leute hier reinlesen ;o) . Mich bewegt nur gerade das Thema der Reizüberflutung, da wir derzeit einen 2,5 jährigen Jungen im Haus haben, der von klein auf viel zu viel bekommen hat, und vieles doppelt- und dreifach und für viel größere Kinder. Er hatte mit einem Jahr im Garten bereits eine Rutschbahn, ein Gartenhaus, einen Sandkasten, ein 5m-Trampolin, ein Klettergerüst, ein Schwimmbecken, dreierlei Rutschfahrzeuge, 20 Bälle, ein Laufrad, einen Trettraktor und vieles mehr. Immer wenn er quengelt heißt es: Geh spielen! Du hast genug! - Das, was dem Kind leider fehlt, ist Zeit, in der sich jemand intensiv um ihn kümmert, und etwas OHNE Spielzeug mit ihm macht, Blumen pflückt, an Dingen riecht, Töne hört.... . Solche reizüberfluteten Kinder können mit der Natur und ohne blinkende und tütende Gegenstände überhaupt nichts mehr anfangen. Nur noch als Hinweis: Der 2,5jährige bekam in den letzten Wochen ein richtiges Schul-Keyboard geschenkt, welches 10jährige Musikschüler benützen. Ich frage mich immer, was solche Kinder mal geschenkt bekommen, wenn sie mal ein paar Jahre älter sind. Irgendwann gibt´s doch nichts mehr.... . So ein Kind wird niemals eine Beziehung zu einem Spielzeug aufbauen, wie wir es früher hatten, so ein Lieblingsbär oder eine Lieblingseisenbahn, weil einfach alles überladen ist... . Traurig sowas.

Ich hoffe, dein Kind, @Goldbaer1970, ist dem ganzen entgangen, und es ist ein gesunder Grundschüler geworden, der noch spielen kann :o) .

Diese Motorikschleifen sind echt ein Drama: mir gefallen sie supergut, aber ich kenne kein Kind, das sich dafür interessiert. Kugelbahn- solange sich auch was anderes bewegt als Kugeln- und Bauklötze sind immer gut. Diese "Fühlbücher" waren bei uns sehr angesagt und siku-Autos!! Die kann man nach Farben und Größen sortieren, im Stau aufbauen, ein- und ausparken, und sind auch nach 7Jahren noch spannend..

Motorikschleifen gabs (in unserem Fall) auf Schritt und Tritt in Kindergeschäften und Kinderärzten.Wäre bei uns überflüssig gewesen. Bei uns waren mit einem Jahr Bälle "in",da hatte er bestimmt schon mehr als einen Ball und sie waren alle Lieblingsspielzeuge.Bauklötze sind natürlich Basic und immer gut aber Bücher durften bei uns nicht fehlen!!!Viele Bücher!Und Holzpuzzle auch,diese ersten zum stecken.

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