Welches sind erste Alarmzeichen einer Magersucht?

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3 Antworten

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Es ist praktisch nicht möglich, eine Definition dafür zu finden, was "normales" Essverhalten ist und wann genau schon eine Essstörung vorliegt. Aber es gibt ganz charakteristische Verhaltensweisen im Essverhalten, der eigenen Körperwahrnehmung und den Gedanken, die typisch für eine Essstörung sind. Umso früher du diese Verhaltensweisen als krank erkennst und dich behandeln lässt, desto besser sind deine Chancen dafür, die Essstörung erfolgreich zu überwinden.

Essverhalten

Wenn man Mahlzeiten häufig überspringt, nur kleine und kleinste Portionen zu sich nimmt, oder gar nicht in der Gesellschaft anderer Leute essen will, wenn man aus dem Essen ein Ritual macht, dann deutet das schon auf ein gestörtes Essverhalten hin. Vielleicht kocht man gerne für die Familie oder Freunde, aber man beteiligt sich dann mit einer Ausrede nicht am Essen: Man hat schon beim Kochen zuviel probiert oder fühlt sich nicht gut...

Kannst du dir nicht mehr vorstellen, wie du früher bestimmte Dinge gerne essen konntest? Suchst du dir dein Essen nach ganz bestimmten Gesichtspunkten wie geringer Fett- oder Kaloriengehalt aus und findest andere Lebensmittel "eklig"? Studierst du ausgiebig die Nährwertangaben auf Lebensmittelverpackungen und kennst den Kaloriengehalt der meisten Lebensmittel auswendig?

Oder achtest du im Gegenteil immer darauf, genug Essen im Haus zu haben, und übergibst dich dann, wenn du deiner Meinung nach zuviel davon gegessen hast?

Benutzt du Abführmittel, Diät- und Entwässerungsmittel, um Gewicht zu verlieren? Rauchst du oder treibst du übermäßig Sport, um dich vom Hungergefühl abzulenken?

Erscheinungsbild und Körperbild

Verbringst du viel Zeit damit, deine "Problemzonen" im Spiegel zu betrachten? Glaubst du, fett zu sein, obwohl dich immer wieder Leute darauf ansprechen, wie dünn du geworden bist? Trägst du weite Kleidung, um deine wahre Figur zu verbergen?

Gedanken

Treibst du übermäßig viel Sport, und hast du ein schlechtes Gewissen, wenn du deine tägliche Routine nicht schaffst? Glaubst du, nur auf diese Weise das Essen zu verdienen? Bist du der Meinung, du würdest dich besser fühlen und würdest mehr Anerkennung finden, wenn du abnehmen würdest? Ziehst du dich von Leuten zurück, die dich auf dein Verhalten ansprechen?

Es gibt viele verschiedene Essstörungen, und man braucht nicht notwendigerweise alle typischen Merkmale einer Essstörung aufweisen, um essgestört zu sein. Aber wenn du dich in einigen der oben genannten Sätze wiederfindest, solltest du misstrauisch werden und dich fragen, ob du auf dem Weg bist, eine Essstörung zu entwickeln oder bereits tief in ihr drin steckst.

Wenn dem so ist, solltest du dir helfen lassen, je früher, desto besser. Du kannst dir so viel Leid ersparen. Denn Essstörungen sind mit einem großen gesundheitlichen Risiko verbunden. Weiter...

http://www.magersucht-online.de/betroffene/information/symptome.htm

Gibt unterschiedliche Essstörungen. Bei Magersucht isst derjenige kaum noch etwas und unternimmt alles Mögliche, um durch Bewegung, Sport etc. Kalorien zu verbrauchen. Bei Ess-Brech-Sucht hat man diese Heißhunger-Fress-Attacken und geht danach erbrechen. Ziel ist jeweils das Gleiche, abnehmen und dünn sein wollen. Die Betroffenen beschäftigen sich quasi rund um die Uhr mit dem Thema Essen bzw. Nichtessen, um schlank zu werden oder bleiben zu wollen.

Magersucht

Da muss man unter 2 Typen unterscheiden:

1.) Anorexie: Das sind Menschen die fast gar nichts mehr essen und überdurchschnittlich viel Sport betreiben, damit sie mager sind.

2.) Bulimie: Das sind Menschen die zeitweise hungern und dann von solch einer Fressattacke überfallen werden und alles was nur geht, in sich hineinstopfen um nacher wieder zu erbrechen.

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