Welches Schüßler Salz hilft beim Einschlafen?

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8 Antworten

Ich nehme schon seit Jahren Schüssler-Salze gegen alles mögliche und habe davon noch nie Durst bekommen! Da ich von Natur aus äußerst skeptisch bin und erst an die Wirkung eines Mittels glaube, wenn sich eine Wirkung einstellt, muss ich sagen, dass Schüssler Salze bei manchen Leiden sehr gut helfen. Auf die Idee, Schüssler-Salze quasi als Schlaftabletten zu benutzen, bin ich noch nicht gekommen. Ich werde heute Abend mal meine Heilpraktikerin dazu befragen.

Es ist zu beachten, dass Schüßler-Salze keinerlei wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung haben.

Die Stiftung Warentest kommt zu dem Urteil: „Biochemie nach Schüßler ist zur Behandlung von Krankheiten nicht geeignet.“ Edzard Ernst: Die Behandlungskostenübernahme durch einige deutsche Krankenkassen ändert nichts daran, dass diese „Therapie“ als eine nicht wirksam bewertete Behandlung einzustufen ist.

Da die Pastillen fast nur aus Milchzucker (Laktose) bestehen, ist bei einer Laktoseintoleranz Vorsicht geboten.

(aus http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BC%C3%9Fler-Salze)

Einschlafen hilft kein von den Salzen. Lieber den Kindern kein von den Salzen geben. Fast von allen von den Salzen wird man durstig.

schau mal hier:

"http://schuessler-salze-liste.de/anwendungs-gebiete/index.htm"

Nimm irgendeins, die Placebo-Wirkung versetzt bestimmt Berge...

Drei Schüsslersalze ca. so 30-40min vorm bettgehen auf Wasser zu sich nehmen...
Nr. 5 Kalium phosphoricum
Nr. 7 Magnesium phosphoricum
Nr. 12 Calcium sulfuricum

Jetzt brauchst Du ja nur noch einen Link auf eine Studie - am besten natürlich doppelt verblindet, randomisiert und placebokontrolliert. Denn nur die weist Wirksamkeit nach. Ohne solchen Beleg ist Deine Antwort eine reine Werbebehauptung...

...und auch noch ein Verstoß gegen das Heilmittelwerbegesetz, nach dem Präparate ohne Zulassung nicht mit einer Indikation (hier:Einschlafprobleme) beworben werden dürfen.

Schon schlecht (wenn auch naturwissenschaftlich nicht anders zu erwarten), dass es keine Studie gibt, die Deine Behauptung stützt...

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@uteausmuenchen

Im Gegensatz zu Globolie, sind Schüßlersalze in ihrer medizinischen Wirksamkeit durchaus nachgewiesen und werden von Medizinern als Begleitpräparate gern eingesetzt. Schüßlersalze zählen nicht zu Heilpräparate, sondern zu den Unterstützungspräparaten bzw. Präventionspräparaten.
Beispiel:
Bei Schnupfen, ist der Fließschnupfen eines der unangenehmsten Begleiterscheinungen.
Entweder nimmst du aus der Apotheke das Medikament "Sinupret" oder das "Schüßlersalz 11 Silicea D12". Beide sind in ihrer Wirksamkeit identisch. Der Unterschied besteht lediglich darin, daß das eine auf pflanzlicher Basis beruht und das andere mineralisch ist.
Meine Antworten ziehe ich nicht nur aus Studien heraus, sondern auch aus eigenen Erfahrungswerten. Weitergehende Recherchen kann jeder für sich im Internet durchführen. Dazu bedarf es nicht nur "Wikipedia" oder der "Biblioteca Britanica", auch veröffentliche medizinisch-wissenschaflicher Studien im Internet, sowie Printmedien, z.B. "Science".
Wieso-Weshalb-Warum in on Detail mit Verlinkungen zu Studien bis hinunter zur Molekularbiologie, ist ja auch nicht Sinn dieses Forums und dürfte den Rahmen der Verständlichkeit eines einfachen Fragestellers bei weitem sprengen.
Bei Interesse empfehle ich Dir einen Besuch der Münchner Universität (medizinische Fakultät), um sich in der dortigen Bibliothek mit entsprechender Fachliteratur weitergehend mit Wissen zu versorgen.

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@AcriAsson

AcriAsson,

Im Gegensatz zu Globolie, sind Schüßlersalze in ihrer medizinischen Wirksamkeit durchaus nachgewiesen

Da sagt medizin-transparent (die zur Cochrane Stiftung gehören) aber etwas ganz anderes.

Nämlich:

"Es findet sich keine einzige Studie zur Wirksamkeit von Schüßler Salzen. (...) Aktualisiert am 17.7.2014: Eine Suche nach neuen Studien bringt keine inhaltlichen Änderungen."
Könntest Du vielleicht ein paar Quellen für Deine Behauptung angeben... Bitte doppelt verblindet, randomisiert und placebokontrolliert.

Wieso-Weshalb-Warum in on Detail mit Verlinkungen zu Studien bis hinunter zur Molekularbiologie, ist ja auch nicht Sinn dieses Forums

Falsche Werbebehauptungen aber auch nicht. Wie gesagt: In der Cochrane-Datenbank finden sich KEINE Studien zu den Schüssler Salzen, die Deine Behauptung auch nur entfernt stützen würden.

Und da frage ich - auch im Interesse aller anderen Mitleser - lieber nach. Und dann wäre es sogar sehr sinnvoll, wenn Du Deine Quelle auch angibst.

Keine Sorge, ich kann Fachliteratur lesen. Du überforderst mich da nicht.

Entweder nimmst du aus der Apotheke das Medikament "Sinupret" oder das "Schüßlersalz 11 Silicea D12".

Auch das ist nur eine reine Behauptung, so lange Du sie nicht belegst. Wieder würde ich Dich gerne um die Quelle für diese Behauptung bitten. Und das sollte dann eben schon eine verblindete Vergleichsstudie zwischen den beiden Präparaten sein (am besten placebokontrolliert).

Der Unterschied besteht lediglich darin, daß das eine auf pflanzlicher Basis beruht und das andere mineralisch ist.

Also das ist jetzt nun einmal ganz falsch, sorry.

Der Unterschied ist: Sinupret enthält Wirkstoffe in pharmakologisch relevanter Dosus, eine D12 - egal welche - nicht. Um in den Bereich pharmakologisch relevanter Dosen zu kommen, müsstest Du ein paar Tonnen von der D12 essen.

Ich zitiere aus den Packungsbeilagen ist zu entnehmen:

Was Sinupret forte enthält:

1 überzogene Tablette enthält an arzneilich wirksamen Bestandteilen:

Eisenkraut, gepulvert                    36 mg

Enzianwurzel, gepulvert                12 mg

Gartensauerampferkraut, gepulvert 36 mg

Holunderblüten, gepulvert              36 mg

Schlüsselblumenblüten mit Kelch, gepulvert 36 mg

Zum Vergleich dazu enthält Scüssler Salz 11 Silicea D12:

1 Tablette enthält den Wirkstoff: Silicea Trit.D12 250 mg

Das bedeutet, dass 1 Schüssler D 12 nur  0,000 000 000 25 mg Kieselsäure enthält. In Europa nehmen wir mit einer durchschnittlich gesunden Ernährung 12-62 mg pro Tag auf. Das ist etwa das Hundertmilliardenfache von dem, was in einer Schüssler drin ist... oder was Sinupret an Wirkstoffen liefert.

Und das ist der Unterschied zwischen einem Phytotherpeutikum und einem esoterischen Produkt - nicht etwa die Frage, ob die Inhaltsstoffe pflanzlich sind oder nicht...

Bei Interesse empfehle ich Dir einen Besuch der Münchner Universität (medizinische Fakultät)

Danke, ich hab' mich schon informiert: Große medizinische Datenbanken finden keine einzige Untersuchung zu den Schüsslers.

Alles was da bekannt ist, sind die historischen Tests, die man an KZ-Insassen durchführen ließ... damals mit dem zu erwartenden Ergebnis, wenn man bedenkt, wie sehr das Verfahren unserem Wissen über die Vorgänge in unserem Körper widerspricht.

Und deshalb wärst DU jetzt mal dran, hier Deine Behauptungen zu belegen. Und ja, doch: genau das macht man, wenn man in medizinischen Fragen Empfehlungen ausspricht, die nach gesichertem Wissensstand falsch sind.

Ich bin gespannt.

Grüße

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@uteausmuenchen

Gut geantwortet. Gut recherchiert? Diese Frage ist nicht boshaft gemeint. Nein, ganz und gar nicht. Denn ich gehe davon aus, daß Du Medizinerin bist.
Um Deinem Ansinnen nachzukommen, müßte ich hier meinen Namen veröffentlichen und anschließend gehst Du in die Maximilians-Universität in München (kannst aber auch an die Humboldt-Universität nach Berlin fahren) und unter meinem Namen ließt Du dann meine Dissertation und Promovierungsarbeit  Fachbereich Genetik.
Darin bin ich auch auf die Wirksamkeit u.a. des Schüßlersalzes auf die menschliche Zelle eingegangen.
Und ja, ich bin dahingehend selbst kritisch mit diesem Thema umgegangen. Und ja, ich kam selber zu dem Schluß, daß der Einsatz eines Schüßlersalzes zur Krankheitsbekämpfung alleinig, keine pharmakologische Wirksamkeit nachzuweisen war.
Und ja, die Zusatzmittel außerhalb der 12 bzw. 15 Basisstoffe sind ebenfalls ohne Belang.
Doch im Bereich der Prävention sind durchaus Wirksamkeiten  auf zellulärer Ebene nachweisbar. Und darum geht es ja!
Und bei der Krankheitsbekämpfung kann ein Schüßlersalz unterstützend wirken und zwar nicht im Sinne der Akutbehandlung, sondern im Sinne der Ursachenbehandlung.
Die Schulmedizin hat in der Vergangenheit (auf Druck der Pharmalobby) symptomatisch behandelt, nicht ursächlich.
Erst heute setzt sich die umfassende gesamtkörperliche Behandlungsmethodik wieder durch. Und hier kann das Schüßlersalz eine wichtige Rolle mit einnehmen.
Ich bin mir auch bewußt, daß es keine ausreichende Literatur zur Wirksamkeit eines Schüßlersalzes gibt, da die medizinischen Veröffentlichungen in den Allgemeinmedien von der Pharmaindustrie gesteuert werden. Deshalb hielt ich es auch gut mit dem damaligen Prof. Hackethal und habe in gewisser Weise miterleben müssen, wie sie diesen Mann richtig fertig gemacht haben, wegen seinen bahnbrechenden Erkenntnissen zur Krebsbehandlung. Die haben damals so "sauber" gearbeitet, daß der Mann in die Bedeutungslosigkeit verschwand. Und nachdem man neuzeitlich entdeckt hatte, daß Cannabis eine u.U. Krebsheilung herbeiführen kann bzw. hemmt evtl. vorbeugt, da wird auch auf die alten Theorien auf Prof. Hackethal zurück gegriffen. Doch daran forschen wir noch und es sieht sehr gut aus. Und ich kann Dir versichern, daß unsere Erkenntnisse die Pharmalobby nicht erfreut.
Sei es drum; in beiden Fällen, ob Schüßlersalz oder Cannabis, es geht um die Durchdringbarkeit von Zellen, um eine erwünschte Wirkung herbei zu führen.
In beiden Fällen kann eine Wirksamkeit im Labor nachgewiesen werden. Natürlich kann man nun beides wegen den unterschiedlichen Anwendungsgebieten nicht in einen direkten Vergleich setzen. Doch in der grundsätzlichen Bedeutung der beiden Stoffe ist der Vergleich durchaus haltbar.
Wenn wir nun den nächsten Schritt gehen (aus dem thr. Labor hinaus, an den lebenden tierischen Organismus) und es sich beweisen läßt, dann hätten wir den Beweis.
Nun bin ich etwas vom Schüßlersalz abgekommen, doch die vergleichbare Grundaussage bleibt bestehen. Beide Stoffe haben eine Durchdringbarkeit der Zelle und lösen eine Reaktion aus.
Und viele Forschungsarbeiten von damals sind noch nicht digitalisiert und somit der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Und auch hier kann ich Dir versichern, daß selektiert wird, was der Mensch lesen darf und was nicht. Auch ein Gang an die Universitäten um Rezensionen einzulesen, gibt es keine Garantie, daß sie es dir erlauben.

Auf welcher Seite stehst Du überhaupt?
Der indoktrinierten manipulierten gewinnorientierten Industrie?
Oder der zum wohle der Menschheit agierenden Wissenschaft? 

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@AcriAsson

AcriAsson,


Um Deinem Ansinnen nachzukommen, müßte ich hier meinen Namen veröffentlichen

Quatsch. Wenn es die Arbeit gäbe, hätte die Nennung des Titels oder die DOI genügt.

Merke: Wissenschaft veröffentlicht ihre Ergebnisse. Pseudowissenschaft behauptet, es gäbe Belege - nur an die sei halt schwer zu kommen.


(kannst aber auch an die Humboldt-Universität nach Berlin fahren) und unter meinem Namen ließt Du dann meine Dissertation und
Promovierungsarbeit  Fachbereich Genetik.

Was für ein Quatsch - wozu hinfahren? Wir leben im Internetzeitalter.

Jede Dissertation stellt eine wissenschaftliche Arbeit dar, die die Universität dann als Forschungseinrichtung auch publiziert.

(Wie gesagt: Wissenschaft zeichnet sich dadurch aus, dass Arbeiten veröffentlicht werden. Veröffentlicht im Sinne von "einsehbar")

___Alle___ Dissertationen der Humboldt-Universität sind öffentlich einsehbar.

Und zwar hier:

http://edoc.hu-berlin.de/browsing/dissertationen/

Interessanterweise ist __KEINE__ über Schüssler-Salze dabei.

Einen vergleichbaren Server kann man auch für die LMU innerhalb weniger Minuten durchsuchen, nämlich hier:

https://edoc.ub.uni-muenchen.de/view/subjects/

Dort hat immerhin eine Frau Schüssler promoviert. Aber bei einer Dissertation zu den Schüsslersalzen ist dann wieder Fehlanzeige.

(Überrascht mich jetzt wenig, die Jungs von Cochrane sind da meistens sehr gründlich beim Durchforsten der Datenbanken.)

Und jetzt stellt sich mir natürlich die Frage: Warum behauptet jemand, eine Dissertation zu den Schüssler Salzen angefertigt zu haben, wenn die nicht existiert. Und wenn sie doch existiert: Warum verlinkt derjenige die Arbeit nicht einfach (ohne Hinweis, dass es sich um die eigene Arbeit handelt, würde man den Nick ja schließlich nicht enttarnt haben.)

Vor allem aber frage ich mich: Meinst Du wirklich, ich würde auf einen solch billigen Trick reinfallen??

Und ja, ich kam selber zu dem Schluß, daß der Einsatz eines
Schüßlersalzes zur Krankheitsbekämpfung alleinig, keine pharmakologische
Wirksamkeit nachzuweisen war.
Und ja, die Zusatzmittel außerhalb der 12 bzw. 15 Basisstoffe sind ebenfalls ohne Belang.
Doch im Bereich der Prävention sind durchaus Wirksamkeiten  auf zellulärer Ebene nachweisbar.

Schon erstaunlich, dass Du die Schüsslersalze dann hier auf dieser Plattform in keinster Weise präventiv empfiehlst, sondern zur Behandlung bereits vorhandener Beschwerden - hier Einschlafprobleme, in anderen Fragen gegen Schnupfen.

Da widersprichst Du Dir aber ganz schön selber.

Mei,oh mei oh mei...

Die Liste der Belege, die ich nun gerne von Dir hätte, wird wahrlich immer länger.

Ersparen wir uns also alle möglichen Verschwörungstheorien über die Medizin und gehen zurück zum Start:

Ich hätte gerne einen Beleg von Dir für die in Deiner Antwort gemachte Behauptung. Bitte eine placebokontrollierte, randomisierte und verblindete Studie.

Oder bitte keine Werbung mehr für naturwissenschaftlich unplausibles Zeugs...


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@uteausmuenchen

Das schwarze Löcher im All alles verschlucken ist bekannt. Weniger bekannt ist es, daß diese sich auch auflösen. Stephen Hawking nennt es "verdampfen". Das ist errechenbar und beobachtbar. Aber es ist nicht beweisbar. Sind die Darstellungen von Hawking nun naturwissenschaftlich unplausibles Zeug?

Ein einfacher Mensch, stellt eine einfache Frage und erwartet einfache und leicht verständliche Antworten. Daher versuche ich durch einfache und klar verständliche Formulierungen, Antworten zu generieren.
Würde ich verklausuliert Schreiben bis ins kleinste Detail, dann wäre so manche Antwort kaum noch vermittelbar. Meiner Meinung nach, wäre das kontraproduktiv für diese Plattform. Ergo...
Auf eine einfache Frage, folgt eine einfache verständliche Antwort.

Calcium wird zur Kräftigung unseres Skelettes benötigt (und jetzt nicht wieder meckern, weil ich nicht alles aufgezählt habe). Ich kann dazu das passende Schüßlersalz nehmen oder aber auch ein Glas Milch trinken (sollte ich wieder was nicht erwähnt haben oder nicht genügend ausformuliert haben, dann bitte ich um Entschuldigung).
Was ich damit ausdrücken will ist, daß viele Wege nach Rom führen.
Schüßlersalze sind ein altes probates Hausmittel und das seit Generationen. Selbst meine Urgroßeltern kannten es und Generationen vor mir. (Ouman, wahrscheinlich wieder nicht richtig formuliert) und Millionen von Menschen profitieren davon.
Würden Schüßlersalze ohne Wirkung sein, dann hätte schon vor längerer Zeit, allein der Markt, die Schüßlersalze in die Versenkung verabschiedet.

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@AcriAsson

AcriAsson,

Ein einfacher Mensch, stellt eine einfache Frage und erwartet einfache und leicht verständliche Antworten.

Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass Menschen vor allem ehrliche Antworten möchten?

In Gesundheitsfragen kann man nicht "einfache", aber vollkommen unhaltbare Thesen verbreiten, ohne Menschen zu gefährden.

In aller Regel kann man nicht unterstellen, dass Menschen einfache, aber falsche Antworten wollen. Menschen werden nicht gerne falsch informiert.

Ich kann dazu das passende Schüßlersalz nehmen oder aber auch ein Glas Milch trinken

Nein: Wieder einmal eine vollkommen falsche Aussage von Dir.

Ein Glas Trinkmilch 1,5% Fett enthält rund 240 mg Calcium.

Schüssler-Tabletten enthalten typischerweise 250 mg in D6 oder in D12. Das bedeutet:

D 6: 1 Tablette enthält 0,00025 mg. Du musst rund eine Million davon essen, bevor Du den Calciumgehalt des einen Glases Milch zu Dir genommen hast. Das schafft kein Mensch.

D12 : 1 Tablette enthält 0,000 000 000 25 mg. Das macht über eine Megatonne Tabletten, die Du zu Dir nehmen musst, bevor Du denselben Calciumgehalt erreicht hast.

Deine Behauptung, man könne seinen Calciumgehalt so oder so in gleicher Weise decken ist schlicht falsch. Für jemand, der einen echten Mangel an Calcium hat, kann ein solcher Rat deshalb auch echt und real gefährlich werden.

Schüßlersalze sind ein altes probates Hausmittel und das seit
Generationen. Selbst meine Urgroßeltern kannten es und Generationen vor mir.

Die Berufung auf "altes Wissen" ist ein oft zu lesender Fehlschluss. Zur Zeit von Schüßler hat man bewusstlos aus dem Wasser Gezogenen auch noch versucht, mit Tabakklistieren das Leben zu retten... anstatt das Wasser aus der Lunge zu pressen.

Im "alten Wissen" finden sich Schätze wie grob Falsches gleichermaßen: Einfach weil die Leute damals keinerlei saubere Überprüfungsmethode hatten, Falsches von Richtigem zu trennen.

Erst die Erkenntnis, dass eine erlebte Genesung nach einer Behandlung ENEN NICHT belegt, dass die Behandlung geholfen hat, hat die Medizin voran gebracht.

Menschen kann es nach einer nutzlosen Behandlung aus vielerlei Gründen besser gehen. Natürliche Krankheitsverläzfe, Regression zur Mitte, Kontexteffekte, Veränderungen der Lebensweise,... all das kann zu Besserungen beitragen - Besserungen, die dann nur allzu leicht eine Wirksamkeit eingenommender Placebos vortäuschen.

Deshalb haben sich nutzlose (und sogar sehr schädliche) Verfahren im "alten Wissen" genauso gehalten, wie Sinnvolles. Und deshalb ist die Aussage "wenn es das schon lange gibt, kann es nicht falsch sein" vollkommen falsch. Die Beispiele dafür sind umfangreich (die erwähnten Tabakklistire, Quecksilbereinläufe, Aderlass, Astrologie, Alchemie,...)

Das schwarze Löcher im All alles verschlucken ist bekannt. Weniger bekannt ist es, daß diese sich auch auflösen. Stephen Hawking nennt es  "verdampfen". Das ist errechenbar und beobachtbar. Aber es ist nicht beweisbar. Sind die Darstellungen von Hawking nun naturwissenschaftlich unplausibles Zeug?

Zwischen den Schüssler-Salzen und Hawkings Aussagen gibt es gewaltige Unterschiede:

Die Hawking-Strahlung ergibt sich unmittelbar aus den experimentell bestätigten physikalischen Aussagen der Quantenmechanik, wenn man sie auf den Schwarzschildradius anwendet. Hawking-Strahlung ist damit konsistent mit bestätigtem Wissen, aber - weil selbst nicht nachgewisen - eine Hypothese.

Schüssler-Salze beruhen dagegen auf Annahmen, die im Widerspruch stehen zum gesicherten Wissen. Schüsslers Thesen sind älter als die Erkenntnisse zu Übertragungen von Krankheiten und mit diesen nicht mehr verträglich. Schüssler ging davon aus, dass alle Krankheiten auf der Basis von Mineralstoffmängeln beruhen. das ist heute nicht mehr haltbar. Ebensowenig ist heute noch haltbar, dass man solche Mängel mit Tabletten beheben kann, die die angeblich fehlenden Mineralien in um Größenordnungen(!) geringeren Dosen enthalten als wir sie ohnehin täglich mit unserer Nahrung zu uns nehmen.

Schüsslers Thesen sind schlicht vom fortschreitenden Wissen über unseren Körper überholt worden. Sie halten sich im Laienbereich, weil die "Salze" bei Beschwerden empfohlen werden, die einfach irgendwann von selbst ausheilen - und Anwender diese "Erfolge" den Tabletten statt dem natürlichen Krankheitsverlauf zuschreiben, dem die Besserungen tatsächlich zu verdanken sind.

Halten wir im Ergebnis fest:

1) Deine Empfehlung hier ist eine reine Behauptung, die durch keinerlei Evidenz gestützt ist.

2) Deine Behauptung, eine Promotionsarbeit zum Thema geschrieben zu haben, war schon ein recht recht dreister Versuch, die Kritik an Deiner Antwort loszuwerden...

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