Welches Risiko gibt es bei dem Kauf einer Immobilie?

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10 Antworten

Prinzipiell wurde hier ja schon ausreichend darauf hingewiesen, dass es ohne Eigenkapital nicht geht. Bei einem guten Einkommen lassen sich die Banken aber auch noch immer auf ein geringes Eigenkapital ein - wie ich jetzt im Bekanntenkreis mitbekommen habe- aber die Kaufnebenkosten muss man in jedem Fall selber aufbringen können. Unabhängig davon bekommt man wirklich gute Finanzierungsangebote erst ab ca. 20 Prozent Eigenkapital- darunter liegen die Zinsen ganz erheblich höher. Dann kann man noch grundsätzlich sagen, dass viele Neubauvorhaben teurer werden als geplant und viele sich dabei mit Problemen rumschlagen- weshalb man immer auch den Kauf einer Bestandsimmobilie in Erwägung ziehen sollte. Rein auf den Kosten-Nutzen-Faktor bezogen sind in vielen Regionen auch gebrauchte Eigentumswohnungen interessant- auch wenn dies vielleicht auf den ersten Blick nicht so interessant erscheint würde ich mir das einfach mal durchrechnen / durchrechnen lassen und mit den Kosten eines Hauses vergleichen. Wír haben selber letztes Jahr eine fast 150qm große Eigentumswohnung in Großstadt-Bestlage gekauft, die uns in der Finanzierung keine 800 Euro im Monat (bei 1/3 Eigenkapital) mit 20 Jahre Zinsbindung kostet und in diesem Zeitraum auch abbezahlt ist. Ein vergleichbar großes Haus wäre hier auch mindestens 100ts Euro teurer gewesen.

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So rechne ich zusammen zwischen 360.000 bis 380.000 Euro. An Eigenkapital besitzen wir im Moment noch nichts.

Das hängt entscheidend davon ab, wo in Deutschland ihr bauen wollt; nahe einer Großstadt wird das sicher nicht klappen.

Mein Tipp - erst das Gespräch mit einem guten Finanzierungsberater suchen und schauen, wie hoch ein mögliches Darlehen ausfallen kann und wie hoch die Kosten der Rückzahlung sind. Erweist sich, daß euer Status quo nicht zum Immobilienkauf tauglich ist, kann er euch Möglichkeiten aufzeigen, wie ihr Eigenkapital ansparen könnt.

Erst, wenn dieser wichtige Punkt abgearbeitet ist, lohnt es sich - aus meiner Sicht - über ein Bauvorhaben/Kauf einer Bestandsimmobilie nachzudenken. Sind dagegen erstmal Gelüste geweckt, ist es schwer sie aus den Gedanken zu verbannen und der Wunsch, endlich Eigentümer zu werden kann zu fatalen Entscheidungen verleiten.

bauhilfe-forum.de; Epi

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Hallo Nancy,

Du hast ja schon einige Antworten bekommen.

Der wichtigste Punkt wurde allerdings noch nicht angesprochen: die Arbeitsstelle in der Schweiz. Ich arbeitet seit 20 Jahren als selbständiger Hypothekenmakler und habe mich auf die Baufinanzierung ohne Eigenkapital spezialisiert (schau einfach mal auf mein Profil).

Die Finanzierung von 380.000 Euro wird so ca. bei 1.500 Euro im Monat liegen und ist durchaus realistisch. Leider hat sich zum 21.03.2016 einiges im rechtlichen Bereich geändert, was dazu geführt hat, dass die meisten Banken KEINE Darlehensnehmer mehr finanzieren, die ihr Einkommen NICHT in Euro erhalten.

Welche Bank in eurem Fall in Frage kommt, kann ich mit den wenigen Daten nicht genau einschätzen. Dazu könnt Ihr aber gerne über meine Internetseite (siehe Profil) bei mir anfragen. Ich darf leider nicht den Link posten, sonst bekomme ich vom Administrator geschimpft!

Schöne Grüße aus Wuppertal und viel Erfolg!

Stefan Schulze

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4800 EUR sind zwar OK aber der Leasingvertrag und das fehlende Eigenkapital würden mich "stören".

Ich rate Euch, zuerst den Leasingvertrag auszulösen und dann min 25-30% Eigenkapital aufzubauen.

 

Viel Erfolg!!

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Fraglich ist, ob euch eine Bank so viel Geld ohne Sicherheiten leihen würde. Eure Einkommenssituation sieht ja recht gut aus und ihr könnt euch anscheinend problemlos diese Wahnsinnsmiete leisten und diesen Betrag in die Abzahlung des Objekts stecken- was aber, wenn da mal etwas verrutscht (Krankheit, Arbeitslosigkeit, Scheidung, ein weiteres Kind)?

Mir persönlich wäre das Risiko zu groß. Im schlimmsten Fall steht ihr dann ohne Haus, aber mit jeder Menge Schulden da.


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Eine gute Finanzierung besteht aus 20-30 % Eigenkapital. 

Banken sehen es auch nicht gerne wenn du kein Eigenkapital vorweisen kannst. Ich würde versuchen in den nächsten 2-3 Jahren Eigenkapital anzulegen ( wie ihr euer Portfolio gestaltet ist euch überlassen) und dann nochmal darüber nachzudenken. 

Ohne Eigenkapital finde ich das wenn ich ehrlich bin zu risikobehaftet.

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Irrealistisch ohne entsprechendes Eigenkapital:

Tilgung - Tilgungs-Rechner - Finanzierungsrechner - Finanzieren ...

tilgung.focus.de/

Wenn Ihr es bisher bei einem dermaßen hohen Nettoeinkommen nicht geschafft habt Eigenkapital zu bilden, werdet Ihr auch keine Finanzierung bewältigen.

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Ohne Eigene Mittel , oder Bürgschaften , bekommen sie fast nirgendwo Darlehen . ZU den 387.000,- kommt noch der  Grunderwerb !  = 160,000,- +

Von daher ist das eine " Luftnummer", leider ; beginnen sie mit Bausparen - lassen sie sich da bei der Kasse beraten .

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Kommentar von Smartass67
03.03.2017, 08:52

Fast nirgendwo? Nirgendwo!

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Bei einem Kredit will die Bank doch Zinsen haben damit es sich für sie lohnt? 360.000€ und dann kommt doch die Krise und ihr steckt die nächsten Jahrzente in einem Berg Schulden und das Leben ist versaut. 

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Kommentar von Brawadis
03.03.2017, 08:49

"Im Moment habe ich noch kein Einkommen aber das ändert sich ja" Ich glaube das ist etwas verträumt findest du nicht? Wenn du die Miete decken kannst von deinem Gehalt, bleiben von deinem Partner keine 4800€ über. Ich rede jetzt schon allen möglichen Ausgaben. Das Kind wird auch älter und Teurer :P Was wenn sich das Einkommen deines Partners kürzt? 

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Eine Hausfinanzierung ohne Eigenkapitalanteil wird wohl keine Bank machen, weil das Risiko für die Bank zu hoch ist. 

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