Welches Risiko besteht wenn jmd den Freiwilligen Wehrdienst macht?

4 Antworten

Na da muss aber noch ein bisschen was passieren, dass wir der in absehbarer Zukunft einen Krieg erleben, der so dramatische und direkte Folgen für Deutschland hat, dass Grundwehrdienstleistende in den Kampfeinsatz geschickt werden...

Aber was nützt einem selber der Wehrdienst. bin ich nach dem verpflichtet im Notfall einzuschreiten oder geh ich als normaler Mensch sag ich jetzt mal wieder. ich meine das Zeug mit Waffen auseinander bauen und so ein Zeug ist ja nicht um sonst

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@stonedE

Wie gesagt: Es muss schon einiges passieren, damit Menschen zum Kampfeinsatz einberufen werden, die gerade einmal einen Grundwehrdienst geleistet haben. 

Man sollte sich bei der Bewertung vor Augen halten, dass vor gerade einmal 10 Jahren jedes Jahr Hunderttausende zum Grundwehrdienst verpflichtet waren. 

Nun bitte überlege mal selber, wie viele von denen, die nach dem Grundwehrdienst ins normale Leben gewechselt sind, gerade in Kampfeinsätzen des Bundes sind (falls Du wirklich und ernsthaft nicht selber darauf kommst: 0) und wie viele sich einfach auf der Couch räkeln.

Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen...

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@Seehodil

Halte dir mal vor Augen warum die sich auf der Couch räkeln können.

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Man macht das, weil man einen riesen Haufen Kohle kassiert ...

(Es gibt natürlich unterschiedliche Gründe. Aber das wird nicht irrelevant sein.)

Macht man den Freiwilligen Wehrdienst um später seinem Land zu dienen? ist das danach deine Pflicht oder geht man dann wieder und man ist genauso verpflichtet wie alle anderen etwas zu leisten falls es nen Krieg oder sonst etwas geben würde

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@stonedE

Manche machen das aus diesem Grund. Man kann danach wieder gehen, aber ich bin mir nicht sicher, wie die Situation ist, falls es in Deutschland wirklich Krieg geben sollte, tut mir leid ...

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@Hacker48

Ich glaube, wenn es zu einem Krieg kommt, greift jeder zur Waffe, der dazu fähig ist. Ich würde auch ohne Grundwehrdienst dann mein Land und vor allem mein Leben und die Familie verteidigen.

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Die Bundeswehr greift seit Beginn auf Wehrdienstleistende zurûck. Bis zum Jahr 2011 durch die Wehrpflicht, die z.Z. ausgesetzt ist. 

Zum Einen, um dem Soll der Personalstärke nachzukommen und verschiedene Dienstposten besetzten zu können und somit die Einsatzfähigkeit der Einheiten zu gewährleisten.

Zum Anderen, um in einem etwaigen Krisenfall auf ausgebildete Soldaten zurückgreifen zu können. Das steht teilweise auch mit dem Artikel 12a des Grundgesetzes in Verbindung.

https://dejure.org/gesetze/GG/12a.html

Viele ehemalige Soldaten, sei es SaZ aber auch ehemalige Wehrdienstleistende, unterstützen zudem die aktive Truppe als Reservisten.

Mit einem Einsatz muss bei der derzeitigen Ausrichtung der BW jederzeit gerechnet werden.

Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit bei einer kürzeren FWD Zeit eher gering, dass es dazu kommt.

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