Welches Pderd für anfänger? Tinker Haflinger oder doch ein Ganz anderes?

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4 Antworten

Ich glaube, hier im Internet so eine Frage zu stellen, ist etwas unglücklich. Du solltest Dir einen erfahrenen, ehrlichen Reiter nehmen und mit dem über Deine Pläne reden. Ich bin jahrelang Werstern-Reiterin gewesen und hatte auch selbst Quarter-Horses, sogar aus Amerika herrüber gebracht. Ich war selber Besitzerin eines Reitstalles und Ferien-Reithofes. Bei Perdehändlern und ähnlichem, kannst Du Dein "blaues Wunder" erleben. Ein ehrlicher Händler wird Dich erstmal Probereiten lassen und das nicht nur einmal, sondern über einen längeren Zeitraum. Außerdem bieten gute Händler Reitstunden auf dem ausgesuchten Pferd an. Zusätzlich solltes´t Du vor dem Kauf einen Tierarzt zuziehen, der das Pferd gründlich untersucht und testet. Dann stellt er Dir auch noch ein Zeugnis aus und was noch ganz wichtig ist, lasse Dein Pferd röntgen. Nur so kannst Du, oder ein Tierarzt fesstellen, was wirklich an dem Pferd gut oder schlecht ist. Das kostet etwas Geld, aber da macht sich allemal bezahlt, denn wenn Du dann ein "Fußkrankes" Pferd besitzt, bist Du ständig beim Tierarzt und der ist nicht billig und Du kannst womöglich gar nicht reiten. Ein Pferd ist schnell gekauft, aber hast Du Dir das auch genau überlegt? Es kommen imense Kosten dazu, wie z. B. Unterstand, Hufbeschlag, Sattel Zaumzeug, Putzzeug, Satteldecken Schmutzdecken, Regendecke...... usw. Deine Reitaustattung noch gar nicht bedacht. Wenn Du Glück hast, brauchst Du den Tierarzt nur für die Wurmkuren und Impfungen, aber wenn Du Pech hast, dann kommen ganz schnell einige Hundert Euros für Tierarztkosten zusammen. Außerdem musst Du mindestens jeden zweiten Tag in den Stall und das nicht nur für eine oder zwei Stunden. Normalerweise muß Dein Pferd jeden Tag mind. 2 Std. bewegt werden und wenn Du auf Tunieren etwas erreichen willst, dann mußt Du mit Deinem Pferd Kurse besuchen und trainiern, trainieren trainieren...... Ich weiß, dass gerade Mädchen und junge Frauen unbedingt ein eigenes Pferd besitzen möchten, aber das muß gut überlegt sein. Ich habe da schon einiges erlebt und schreibe Dir das alles nicht aus "Jux und Dollerei"

Also...... denn viel Erfolg, wenn es denn so kommen sollte und Du Dir ein eigenes Pferde kaufen solltest.

Ach und zu Rasse wollte ich auch noch etwas sagen. Du solltest Dich mal mit den verschiedenen Rassen befassen, da gibt es sehr große Charakterunterschiede. Es kommt auch immer darauf an, was Du mit dem Pferd erreichen oder machen möchtest. Auch da hilft Dir nur ein erfahrener Züchter. Aber Vorsicht! Natürlich lobt auch ein Züchter immer seine Rasse in den Himmel, darum spreche mit vielen verschiedenen Pferdezüchtern und besorge Dir Fachzeitschriften und Bücher..... und lese und lese und lese, b e v o r Du kaufst! Kennst Du den Spruch?: Kommen Sie näher, kommen Sie ran..... beschissen werden Sie auch nebenan.......

Liebe Grüße....... Ingrid

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Also, ganz erlich? Ich würde warten. Wen du noch nicht lange reitest ist das keine gute Idee! Ich reite 5 jahre und hab kein eigenes, nicht mal ne RB! Ich würde erst ziemlich viel Reitunterricht nehmen. Aber wenn du dich nicht davon abbringen lässt... Ich würde, wenn du mit Pferden die ihren eigenen Kopf haben zurechtkommst, den Tinker nehmen. Super im Gelände und sehr menschenbezogen, aber kann eben seinen eigenen Kopf haben. LG Marla

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Primär solltest du dir der Kosten bewußt sein, und ob du es dir leisten kannst.Mit allem drum und dran kostet dich ein Pferd zwischen 300 und 600€ im Monat ... Wobei hier noch keine außergewöhnlichen Tierarztkosten (OPs, Röntgen, Ultraschall etc.) drin sind.

Weiterhin sollte man sich stets im Klaren sein, dass Pferde in der Regel über 20 Jahre werden.

Bei der Pferdewahl kommt es lediglich drauf an, was du mit dem Pferd machen möchtest und welchen Anspruch du auf die Abstammung legst ...Wenn du z.B. Springen willst, sind Haflinger oder Tinker eher ungeeignet.

Ich bin der Meinung, man sollte in erster Linie als Reitbeteiligung anfangen und sich dann entsprechend weiter informieren, etwas über Haltung und Versorgung lernen bevor man einen solchen (für das Tier) großen Schritt wagt. Wenn hier etwas schief läuft, leidet meist das Tier darunter ...

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nici2312 16.06.2011, 21:06

Also über die kosten bin ich mir schon bewust und das Pferd sollte nur für "freizeit" geritten werden also Gelände und so:)

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deFleescha 16.06.2011, 21:12
@nici2312

Es kommt immer auf die Chemie an. Man kann nicht sagen: Nimm einen Haflinger oder einen Tinker oder einen Traber ... Man muss das Pferd sehen und sagen: Das ist es. ... Der Rest ergibt sich ...

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inga0807 19.06.2011, 10:40
@nici2312

Ich glaube, Du bist wirklich ziemlich "blauäugig". Bevor Du ein Pferd alleine im Gelände reiten kannst, ohne dass etwas passiert, musst Du erstmal mit dem Pferd sehr vertraut sein. Du musst in jeder Situation reagieren können und musst wissen wie Dein Pferd reagiert und Dir vertraut. Das geht nur, wenn Du erstmal in einer Halle oder auf einem Platz trainierst. Noch besser ist es Kurse bei einem erfahrenen Trainer zu besuchen mit "Deinem" Pferd.

Überlege es Dir lieber nochmal. Versuche es erstmal mit einem Pflegepferd, dann siehst Du, das das Ganze nicht nur "Spaß" bedeutet.

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inga0807 19.06.2011, 10:36

Tolle Antwort! Du hast vollkommen recht! Wenn man manchmal so die Komentare anschaut, da kann man nur den Kopf schütteln!

Ich war viele Jahre Reitstall-Besitzerin, wir haben Westernreiten betrieben, auch auf Tunieren. Ich kann Dir sagen, was man da alles erlebt und sieht...... ein Graus.

Ein Pferd ist schnell gekauft, da hast Du vollkommen recht und dann........?

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Es hängt nur davon ab, was Du damit wmachen willst, und wie gut Du wirklich schein reiten kannst. Das "Sehr gut" glaube ich mal nicht so. Jeder überschätzt sich dabei erheblich, vor allen Dingen Anfänger. Das wird wohl erst in mehreren Jahren der Fall sein.

Jedes Pferd muss auch auf den Hänger gehen können. Und Haflinger sind cool. Da musst Du dich aber auch mal heftig durchsetzten können. Meine junge Stute hatte gestern halt einfach unter der Bereiterin gar keinen Bock mehr und bllieb stur und steif stehen.

Da half nur wirkliches Auspeitschen. Der mus heute noch der Hintern glühen. (keine Angst im Ostvest, ist nur NInas Hintern, der da so hell leuchtet und kein großbrand ;-)

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inga0807 19.06.2011, 10:32

Also meine Liebe, ich war Besitzerin eines Reitstalles, viele Jahre, mit Schulpferden und mit Quarter Horses. Wir betrieben Westernreiten. Zu uns kamen auch viele Ferienkinder. Mit "Prügel" erreichst Du auch bei einem Haflinger auf längere Zeit gar nichts. Du erzeugst nur Angst. Wie kannst Du einem Anfänger zu sowas raten?

Haflinger haben so wie Norweger und andere Rassen dieser Familie wirklich einen starken Charakter und man muss sich durchsetzen, aber nie mit "Schläge". Außerdem "muß" man seine Reitstunden immer mit etwas "gutem" abschließen!Wenn etwas nicht klappt, abbrechen und eine Übung machen, die das Pferd ganz bestimmt kann. Ich hoffe Du fühlst Dich nun nicht auf den "Schlips" getreten, aber das musste ich Dir jetzt sagen.

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Marla18 29.04.2012, 18:18

Ich reite noch nicht lange (5 Jahre), aber Pferde peitscht man einfach nie aus!!!!!!!!!!!! Wenn ein Pferd keine Lust mehr, es dan auszupeitschen ist grausam! Tschuldigung das ich das so heftig sage aber das geht echt nicht, besonders bei Junpferden! Ich kann ja eh nichts daran ändern aber ich als pferd würde abhauen

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