Welches Öl für mein Pocketbike?

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1 Antwort

Das spielt eig keine Rolle Du kannst sogut wie jedes Zweiakter Öl nehmen Ich habe z.b. Das von ner Motorsäge genommen und fahre damit jetzt schon seit 12 Liter und es läuft immer noch perfekt Wenn es ein Chinabike ist würde ich das billigste von der Tanke oder dem Baumarkt nehmen Für ne C1 aber würde ich schon nen gutes nehmen Aber Hauptsache zweitakteröl Voll oder Teil Synthetik spielt da eig keine Rolle

Ist kein China-Bike, aber nun auch kein total teures. Also kein mineralisches oder wie?

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@Dimmitri

Hier mal was zur veraunschaulichung

Ölsorten: Wer sich in der Auto-/Motorradabteilung eines Baumarktes oder einem großen Zubehörladens umsieht wird von einer ungeheuren Vielzahl von Ölsorten erschlagen. Das meiste davon ist jedoch nur für Viertaktmotoren interessant und daher für Zweitaktfahrer uninteressant. Zweitaktöle werden grundsätzlich in drei Sorten eingeteilt: synthetische, teilsynthetische und mineralische Öle. Synthetisches Zweitaktöl: Hierbei handelt es sich um sog. hochlegierte, also mit sehr vielen Additiven versetzte Öle die für besonders hohe Belastungen gedacht sind. Solches Zweitaktöl ist eigentlich nur bei extrem hoch drehenden und leistungsstarken Motoren notwendig. Also vor allem bei hochgezüchteten Sportfahrzeugen oder Wettkampfmaschinen. Der Hauptvorteil besteht in enormer Drehzahl- und Hitzefestigkeit und extrem geringer Rußentwicklung. Für serienmäßige Rollermotoren ist es normalerweise nicht sinnvoll Synthetiköl zu tanken, diese Öle sind zwar sehr leistungsstark allerdings auch extrem teuer. Dazu benötigt normalerweise ein Serienmotor kein Öl dieser Leistungsklasse. Wer allerdings den Roller sehr stark belastet oder häufig extreme Kurzstrecken fährt sollte auf solches Öl zurück greifen da die Motoren sonst relativ schnell zurußen können. Teilsynthetisches Zweitaktöl: Als teilsynthetisch bezeichnet man geringer legierte Öle für mittlere Belastungen. Solche Öle bieten ähnlich gute Drehzahl- und Hitzefestigkeit und geringe Rußentwicklung wie Synthetiköle sind jedoch durch den geringeren Additivanteil erheblich billiger. Die meisten der heute von Bau- und Verbrauchermärkten angebotenen Zweitaktöle sind teilsynthetisch. Für die allermeisten Rollermotoren reicht teilsynthetische Zweitaktöl völlig aus. Es verringert die Rauch- und Rußentwicklung bietet ausreichend Schmierungsreserven für die meisten Alltagssituationen. Mineralisches Zweitaktöl: Mineralisches Zweitaktöl ist ein unlegiertes Öl, also aus reinem Erdöl ohne Zusatzstoffe hergestelltes Zweitaktöl. Die Schmierleistung solcher Öle ist geringer als die von legierten Ölen. Dafür ist durch die einfachere Herstellung der Preis sehr niedrig. Nachteil von mineralischen Ölen ist die sehr starke Rauch- und Rußentwicklung sowie die starke Geruchsentwicklung bei der Verbrennung. Mineralisches Zweitaktöl ist aus gutem Grund so gut wie ausgestorben. Es sollte nur noch bei Oldtimerfahrzeugen verwendet werden die keine legierten Öle vertragen, also vor allem bei Fahrzeugen der Baujahre vor ca. 1950

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