Welches Objektiv lohnt es sich zu kaufen?

 - (Technik, Technologie, Fotografie)

10 Antworten

ich muss ja sagen bei speziell diesem Bild hätte ich sogar noch abgeblendet. Das die Nasenspitze nicht mehr scharf ist gefällt mir persönlich nicht so wirklich ^^

Wenn du bei deinem Haustier bleiben willst würde ich zwischen dem 85 1.8 und dem 50 1.8 schwanken. Lieber wäre mir das 85er da freistellen einfacher wird und es dein aktuelles Setup ergänzt und nicht doppelt belegt.

Ich kann mir jedoch vorstellen das du ggf aber auch nicht zu weit weg vom Tier sein willst/kannst (?) damit es halbwegs in Position bleibt (oder man regelt es mit Futter ? ka welche Vorgehgesweise sich hier anbietet). Wenn also Distanz ein Problem ist wäre ich wieder beim 50er das ist zum einen spottbillig und zum anderen ist 50 an der Cam auch schon lang genug das du ggf auch so nur noch knapp in greifreichweite sein kannst ?

Wenn dir das keine Sorge macht wärs bei mir das 85er :)

Für einen Anfänger dürfte vielleicht das Yongnuo 50 f1.8 eine interessante Alternative sein.

https://www.china-gadgets.de/yongnuo-50mm-f-1-8-ii-objektiv-test/

Für den halben Preis des Canonoriginals bekommt man eine durchaus brauchbare Festbrennweite. Um zu üben wie man den eigenen Mümmler oder Nachbars Katze in bester Mannier porträtiert sind 50 € gut angelegt.

Für knapp 150€ gibt es das Yongnou 50 f1.4 . Für eine Portraitoptik Mit weiter Offenblende ebenfalls ein Schnäpchen. Dabei sind die Testberichte dazu durchaus ansprechend. https://www.diyphotography.net/yongnuos-new-50mm-f-1-4-lens-keeps-up-with-canon-at-less-than-2-3rds-the-price/

Allerdings lässt sich auch mit einem Teleobjektiv eine passable Tiefenunschärfe erzeugen, welche den Blickpunkt au genau die gewünschte Stellen des Bildes lenkt.

"Tamron 70-300 SP DI VC USD" an EOS100D ... hier mit einer Blende von 4.9.

Für Tierfotos durchaus ein akzeptabler Begleiter bei dem man dem Objekt nicht auf die Pelle rücken muss. Außerdem frisst ein Tele eventuelle Gitter und Zäune.

PS: Bokeh und Bildbearbeitung... das muss man nicht haben. Am Auslöser wird entschieden...😏😏

 - (Technik, Technologie, Fotografie)  - (Technik, Technologie, Fotografie)

Von den genannten objektive ist das 85mm F1,8 das beste. Ich habe es selbst und nutze es für die Sportfotografie in dunklen Hallen.

Die günstigere Alternative wäre das günstige und gute 50mm F1,8. Das teurere EF 50mm F1,4 würde ich nicht kaufen. Davon wirst Du enttäuscht sein, denn soviel besser ist es nicht und zudem ein schon sehr altes aber bewährtes Objektiv.

Wenn Du Glück hast kannst Du vielleicht ein gebrauchtes Sigma F2,8 50-150mm irgendwo noch erwischen. Das nutze ich auch zur Sportfotografie und ich bin damit sehr zufrieden. Es ist aber recht selten zu bekommen und neu nicht mehr zu haben.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Wenn deine Leidenschaft Tierfotografie ist, dann kommst du um ein Teleobjektiv mit weit über 100mm nicht herum. Entweder als Zoom oder Fest. Fest hat den Vorteil, dass sie tendenziell lichtstärker sind als vergleichbare Zoom. Nachteil ist die Fixierung des Ausschnitts.

Je länger die Brennweite desto kleiner die Tiefenschärfe. Ein Bokeh kriegst du mit jeder Bildbearbeitung hin.

Viel Erfolg mit der Kamera und Spaß beim Fotografieren.

Woher ich das weiß:Hobby – Meine aktuelle Kamera Sony DSC-H1.
Wenn deine Leidenschaft Tierfotografie ist, dann kommst du um ein Teleobjektiv mit weit über 100mm nicht herum.

Warum? Das Kaninchen kann man sicher mit einem üblichen Porträtobjektiv abbilden. Es soll ja recht viele unterschiedliche Tiere geben. Von sehr klein bis sehr groß, von sehr scheu bis sehr zutraulich. Man geht von ca. 10 Millionen Arten vielzelliger Tiere aus. Für die Meisten wäre ein Makro wohl angebrachter als das Tele.

 

0

Zitat: "Ein Bokeh kriegst du mit jeder Bildbearbeitung hin."
Nur mit extrem viel Zeitaufwand! Gerade das gezeigte Beispielsfoto macht das deutlich. Wenn man da jetzt nachträglich jedes einzelne Haar des Kaninchens freistellen wollte, um das Haus im Hintergrund durch einen noch unschärferen Hintergrund zu ersetzen, wäre man viele Arbeitstage lang beschäftigt und das Ergebnis würde trotzdem nicht ideal. Für´s Freistellen in der Bildbearbeitung gibt es kaum was schlimmeres als flusiges Fell.

1

Also wenn es dir um die Tiefenunschaerfe geht und es billig sein sollte, ist es schonmal richtig eine Festbrennweite zu kaufen.

Ich selbst habe mir noch eine f1.7 Festbrennweite dafuer gekauft und finde, dass sie vollkommen ausreicht. Also wenn du Geld sparen moechtest nimm ein f1.8er.

Bei der Brennweite kommt es darauf an, was du benoetigst. Fremde Tiere sind ja eher scheu, also wuerde da der grosse Zoom helfen. Bei deinem Hasen(?) reichen ja bestimmt auch die 50mm. Wenn du vom Bildausschnitt mit deinem jetzigen Objektiv also zufrieden bist, wuerde ich die 50mm f1.8 nehmen.

Was möchtest Du wissen?