Welches Objektiv für Tiefenunschärfe?

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5 Antworten

Meine 2c:

Ich würde etwas im Bereich 35-85mm nehmen. Um Porträts (auch Urban Porträts) mit einem Weitwinkel-Objektiv aufzunehmen, muss man wissen wie die Brennweite das Foto bewirkt (Verzerrung usw.). Es gibt:

30-35mm

- Nikon 35mm f/1.8G DX - das Objektiv ist sehr günstig und ziemlich gut für den Preis.

- Sigma 30mm f/1.4 EX - lichtstärker als das Nikon, auch etwas schärfer in der Mitte. Allerdings auch ein bisschen weitwinkliger.

- Sigma 30mm f/1.4 ART - noch schärfer als das ältere Sigma, auch mit dem USB-Dock justierbar.

- Nikon 35mm f/1.8G - vollformattauglich, besser als das Nikon 35mm DX, schärfer an den Randen als alle obengenannten.

- Tamron 35mm f/1.8 VC - vollformattauglich, verfügt über Stabi, was für mich in diesem Brennweitenbereich nicht wichtig ist.

- Sigma 35mm f/1.4 ART - vollformattauglich und viele halten es für das beste 35er zur Zeit.

50mm

- Nikon 50mm f/1.8G - sehr gut für seinen Preis.

- Nikon 50mm f/1.4G - ich würde es nicht nehmen, es ist nur lichtstärker als das 50mm f/1.8G, aber sein AF ist langsamer und nicht so treffig.

- Sigma 50mm f/1.4 ART - die nächste Stufe. Es ist wesentlich schärfer als die Objektive von Nikon, aber auch teurer, größer und schwerer. Wieder vielleicht das beste 50mm auf dem Markt.

- Nikon 58mm f/1.4G - extrem teuer und mit dem Sigma vergleichbar (oder eher umgekehrt, weil es vor dem Sigma gekommen ist).

- Hier erwähne ich auch das Tamron 45mm f/1.8 VC - wieder mit Stabi und wieder für mich nicht wichtig. Bei 100mm wäre der Stabi schon sinnvoll.

85mm

- Nikon 85mm f/1.8G - der günstige Porträtspezialist von Nikon. Ein tolles Objektiv für seinen Preis.

- Tamron 85mm f/1.8 VC - darüber kann ich leider nichts sagen, aber wenn ich seinen Preis anschaue (gut 800€), denke ich mir, dass das Nikon 85mm f/1.8G speziel für Porträts schon ausreichend ist.

- Nikon 85mm f/1.4G - viele Profis nutzen es, aber ich würde es nie kaufen, weil es fürs Hobby meiner Meinung nach viel zu teuer ist und nicht viel mehr gibt. 

- Sigma 85mm f/1.4 ART - ist in den letzten Monaten auf den Markt gekommen. Eine gute Alternative zum Nikon 85mm f/1.4G, allerdings auch ziemlich teuer und sehr groß und schwer.

Egal was du nimmst, muss du darauf achten, dass das Objektiv dir bequem ist - von der Brennweite, aber auch von der Größe, vom Gewicht und von der Haptik her.

Was ich von den obengenanten nehmen würde - Sigma 35mm ART, Sigma 50mm ART, Nikon 85mm f/1.8G.

Welches Objektiv für solche Bilder am besten geeignet wäre (mMn) - Sigma 35mm ART.

Okay danke erstmal. Ein Frage habe ich noch welches Objektiv wäre um die 270 Euro das beste mit dem ich so ein Bild erzielen könnte?

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@saintpablo

Entweder Sigma 30mm f/1.4 ART (2. Hand) oder Nikon 50mm f/1.8G. Ich vermute, dass du schon ein Objektiv hast, z.B. 18-55. Probiere die zwei Brennweiten - 30 und 55m. Auf diese Weise findest du die passende Brennweite für dich.

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@saintpablo

Während die Optik vom Samyang gar nicht schlecht ist, ist das ein MF-Objektiv. Mit einer DSLR ist es schwieriger bei offender Blende zu fokussieren und mit niedgrigen Serien (bei Nikon - D3XXX und D5XXX) ist es meiner Meinung nach ein Alptraum. Also, du kannst es verwenden, aber ich würde es in dem Fall nicht empfehlen.

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@blackbirdsr71

Okay Danke. Welches Objektiv wäre besser bzw würde sich mehr lohnen? Das Sigma 30mm f 1.4 ART oder das Nikon 50mm f 1.8?

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@saintpablo

Ich habe die beiden. In deinem Fall kann das Sigma universeller sein, weil es relativ weitwinklig, bzw. in mehreren Situationen verwendbar ist.

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Das wohl günstigste Objektiv, welches eine geringen Schärfentiefe ermöglicht, ist bei allen DSLRs ein 50mmF1.8. Das günstigste mit größerem Effekt ist wohl das voll manuelle Samyang 85mmF1.4.

Also immer möglichst lichstarke Optik (kleinst mögliche F-Zahl) und möglichst große Brennweite. Wobei bei Beidem Grenzen durch die Baugröße gesetzt sind und man bei zugroßer Brennweiten zuweit wegstehen müsste damit noch alles aufs Bild passt.

Vergrößern lässt sich der sichtbare Effekt immer durch möglichst kleinen Abstand von Kamera zum Motiv und großem Abstand von Motiv zum Hintergrund, um Letzteren möglichst unscharf zu gestalten. Das geht so auch mit jedem Smartphone.

Von Vorteil ist auch ein möglichst großer Bildsensor (Fläche), aber auf diesen hat man bei einer bereits vorhanden Kamera ja keinen Einfluss mehr.


Hol Dir das AFS 50 1.8
200 Euro und eine superschöne Unschärfe.
Das AFS 35 1.8 kostet ca 10 Euro mehr, hat eine nicht ganz so superschöne aber trotzdem noch ruhige und angenehme Unschärfe, dafür aber eine etwas universellere Brennweite.
Ich habe beide. 😁

Das AFS 50 1.8 hatte ich auch schon im Blick und wollte bloß warten ob mir das jemand empfehlen kann :)

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Hallo

- Nikon AFS 24/1.8
- Nikon AFS 28/1.8
- Nikon AFS 35/1.8 (DX)
- Nikon AFS 35/1.8
- Nikon AFS 35/1.4
- Nikon AFS 50/1.8
- Nikon AFS 50/1.4

- Sigma 30/1.4 ART (DX)
- Sigma 35/1.4 ART
- Sigma 50/1.4 ART
- Sigma 18-35/1.8 ART (DX)
- Sigma 17-50/2.8 HSM OS (DX)
- Sigma 17-70/2.8-4 C HSM OS (DX)
- Sigma 50-150/2.8 HSM OS (DX)
- Sigma 24-70/2.8 HSM OS ART

- Tamron SP 35/1.8 VC
- Tamron SP 45/1.8 VC
- Tamron SP 60/2 Makro
- Tamron SP 17-50/2.8
- Tamron SP 17-50/2.8 VC
- Tamron SP 24-70/2.8 VC
- Tamron SP 28-75/2.8

Okay danke. Die Auswahl wird erstmal reichen :)

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Mit Nikon kenne ich mich nicht aus,aber je grösser die Blende ist,je kleiner ist der Schärfebereich.

"Je kleiner ist der Schärfebereich" bedeutet was genau? Bin noch Anfänger mit DSLR Kameras deshalb frage ich :)

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@saintpablo

Wenn du einem langen Zaun fotografierst,sind bei einer kleinen Blende,alle Pfähle scharf.Bei einer großen Blende z.B. f 1.4 ist nur der Pfahl scharf ,auf den du fokussiert hast.

Google das mal "Tiefenschärfe"

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@Wernerbirkwald

Schade das Sie sich mit Nikon leider nicht auskennen. Aber trotzdem danke das hat mir schon weiter geholfen :)

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@Wernerbirkwald

Hier muss ich doch nochmal was in den Raum werfen. Um so kleiner die Blendenzahl ist, um so gößer ist die Blende (man blendet immer ab, in dem man die Blende schließt - daher vergrößert sich die Zahl, um so mehr man sie schließt), um so geringer ist der scharfe Bereich (der Schärfentiefe heißt) und um so geringer ist die Schärfe des Hintergrunds (der Tiefe, deshalb auch geringe Tiefenschärfe).

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@nextreme

Das hast du sehr gut in den Raum geworfen,aber habe ich etwas falsches gesagt?

Wer lesen kann merkt ,dass mein Beispiel genau richtig ist ,eine große Blende,z.B.f  1.4.

Du hast es allerdings völlig verdreht,und falsch herum zu erklären versucht. Was soll der arme Fragesteller jetzt denken. Immer erst denken,oder nachlesen,und dann Hilfestellung geben.

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@Wernerbirkwald

Sorry. Asche auf mein Haupt. Das kommt wenn man schneller liest als man es erfasst. :-((

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