Welches Objektiv bzw. welche Kamera für Festival- Fotografie?

3 Antworten

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APS-C ist schon mal gut... Natürlich hast du bessere Lowlight-Performance mit einer Vollformatkamera nur wird damit nicht nur die Kamera teurer sondern auch die Objektive...

Ein guter Kompromiss wäre eine DSLR mit lichtstarken Objektiven. zB 85mm 1.8 oder 135mm 2.0. Letzteres gibt es von Samyang sehr günstig (leider ohne AF) aber dafür mit top Bildqualität zum unschlagbaren Preis.

Was lowlight-Performance angeht hat Nikon da etwas die Nase vorne. Wenn ich mir deine Objektiv-Palette so ansehe dann könnte ein Wechsel eventuell noch lohnen obwohl man alles neu kaufen müsste. Das müsstest du beim Umstieg auf Vollformat auch (abgesehen von 50mm)

Eine gute Kombination wäre:

  • 35mm 1.8 bzw. 2.0 
  • 85mm 1.8
  • 135mm 2.0

Sonst gibt es noch die 2.8er Zooms zB von Tamron:

  • 17-50mm 2.8
  • 28-75mm 2.8

Danke schon mal für die Infos. Wie sieht es denn mit der Schärfe aus bei den objektiven? Sind die im Mittelfeld oder können die schon gut mithalten mit vergleichsweise teuren objektiven? Sind festbrennweiten eig schärfer?

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@Carol2605

Das 35mm 1.8 Nikkor ist schon recht gut. Für den Preis sogar hervorragend. Besser geht es mit 35mm 1.5 Sigma Art... Das ist dann die Königsklasse.

Mein 85mm 1.8 Nikkor ist eines meiner schärfsten Objektive. Außer dem 35mm Sigma Art kommt da keines ran.

135mm 2.0 - zB Das Samyang ist bezahlbar und sehr scharf und sehr gut. 

Festbrennweiten sind in der Regel schärfer und besser auskorrigiert weil man keinen Kompromiss zwischen kürzester und längster Brennweite eingehen muss. 

Ich pers. nutze außer meinem 70-200 nur Festbrennweiten. In Verbindung mit den neuen Sensoren von Nikon ohne AA-Filter kommen da extrem gute Ergebnisse raus.

PS.: Danke für den Stern

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Mal ehrlich. Jeder hat andere Erfahrungen, Erwartungen und Vorstellungen. Meine Antwort orientiert sich daran, dass Du Student bist. Zunächst einmal fotografiert jede Kamera emotionslos anders. Dies bezieht sich auch auf die Systeme. Natürlich sieht auch eine Vollformat anders, als eine APS-C. Und dies je nach Objektiv auch nochmals anders, wobei alle Bilder bis zur Nachbearbeitung immer emotionslos bleiben. Erst durch die Nachbearbeitung wird gutes Bildmaterial zu guten Bildern. Ich denke mal, wer fotografieren kann, kann mit jeder Kamera. Man muss aber auch klar sehen und sagen, dass spiegellose Kamerasysteme nicht so schlecht sind, wie ihr angeblicher Ruf. Mag sein dass Festbrennweiten das Maximum an Qualität und Lichtleistung... bringen. Das heißt aber auch eine dicke schwere Tasche packen. Du hast Deine Kamera dabei und siehst eine flüchtige Situation, die Du gerne einfangen möchtest!? Da ist eine Festbrennweite nicht immer Optimum. Wenn Du kein Geld hast, beginnt es ab 3.5, was man aber auch nicht verachten sollte. Denn viele wirklich guten Canon-Zoom haben durchgehend 4. Trotzdem ist die Lichtleistung nicht alles. Das beste überhaupt, sind Zoomer mit 2.8. Das beste wohl 70-200mm, was Dir mb aber so nicht rät. Obwohl sehr sehr viele Profifotografen insbesondere das 70-200mm 2.8 in ihrem Programm haben. Das ist teuer, deckt aber wirklich viele Bereiche ab und wird sogar in der Portrait-Fotografie im Outdoorbereich häufig verwendet. Dann käme noch das 28-75mm 2.8 hinzu. Dass würde viel Bereiche umfassen. Wenn Du dann noch finanziell kannst, nimm ein 50-500mm von Sigma und eine Festbrennweiten von 85mm. Das dürfte wirklich vieles abdecken. Die Objektive die mb vorschlägt aber für Deine Belange, dass scheint mir zu schwach. Und denke immer daran, die Motive sind immer in Bewegung und Entfernung. Eine Festbrennweite nutzt ja mehr, wenn Du Dich zum Ziel bewegst, und das ist zu Konzerten und bei Portrait schwierig.

Hallo, danke schon mal für deine Antwort. Ich sehe das ähnlich wie du. Also das Bilder eigentlich erstmal jeder machen kann. MIr geht es halt wirklich darum, dass ich ne Kamera und OBjektive habe, die bei ganz schlechten Lichtsituationen gue Bilder machen, und wo das Foto nicht im Rauschen versinkt. Muss man da die neue 5d Markt III sich leisten oder ist man da eigentlich mit ner 6d gut bedient?

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Nunja... Fotografie kostet, Spiegelreflex kostet mehr, wobei ein gutes Objektiv durchaus auch schon einmal mehr als ein Kamerabody kostet. Wer nicht von Fotografie leben muss, kann jedoch auch "günstiger" leben. Was nützt Dir aber nun ein anderer Body, wenn das Objektiv das A und O ist und du ohnehin als Student nicht das Geld hast. Die wohl besten Objektive sind Zoomer und da mit Lichtstärke 2.8, was aber nicht dein Budget ist. Hier muss man dann halt Abstriche machen und greift besser zu einem Reiseobjektiv wie z.B. Tamron 18-270 oder Tamron 24-300mm bei 3,5 bis 5.6. Beide haben keine wirklichen Schwächen, keine wirklichen Stärken, so Mittelfeld und sind von leichtem Weitwinkel bis leichtem Zoom für viele Standardgelegenheiten geeignet, ohne zu viele Objektive durch die Gegend zu schleifen oder ständig zu wechseln. Also wenn... dann Reisezoomobjektiv. Alles andere macht keinen Sinn und geht nur noch mehr auf den Geldbeutel.

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