Welches Mikro würdet ihr empfehlen für Aufnahmen klassischer Musik und Klavieraufnahmen in Verbindung mit dem Zoom H4n?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Mikrofone rauschen nicht, bloß ihr Umfeld.

Schau Dich um bei AKG, die beste Qualität zu kleinsten Preisen anbieten.

2 Stück C1000 könnten bei entsprechender Aufstellung gute Ergebnisse liefern.

Wenn Du die Möglichkeit hast (Musikladen), lass Dir einmal Das Sennheiser MS418, das weit außerhalb Deines Budgets liegen dürfte, vorführen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von JonathanTeatime
21.07.2016, 13:20

Was ist denn dann mit "Eigenrauschen" gemeint?

0
Kommentar von Monster1965
28.07.2016, 15:48

Natürlich rauschen auch Micros selbst.

0

Hallo JonathanTeatime,
habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit Großmembranmikrofonen.

Zu empfehlen sind die Großmembran-Kondensator-Mikrofone von "the t.bone", (wo der hr bei Messungen vor ca. 12 Jahren nur marginale Unterschiede zu Neumann-Mikros festgestellt hat) oder von Behringer das C-1 (sehr preiswert) bei Thomann.de, jeweils mit Nierencharakteristik. Die Superniere ist mir meistens "zu schmal". Wenn die Qualität des Mikros besonders gut sein soll, ist ein Röhrenmikrofon empfehlenswert. Das spielt seine Vorteile aber nur aus, wenn auch ein externer Röhren-Mikrofonvorverstärker verwendet wird! (Es müssen nicht gleich die Mikros von BRAUNER sein!)

Warum Großmembran-Kondensator-Mikrofone? Sie geben erstens viel höhere Nutzspannungen ab, als Tauchspulenmikrofone mit ihrem relativ hohen Rauschpegel. Die Großmembran fängt von Natur aus schon mehr Schalldruck ein, als die Kleinmembranen. Da das ZOOM H4n Phantomspeisung bereithält, ist der Anschluß kein Problem.

Für Aufnahmen, die später verarbeitet werden, versuche ich das unkomprimierte Datenformat WAV einzusetzen, und das bei 24bit. Wenn die Aufnahmen von der Menge her kurz sind, würde ich sogar 88,2kHz (oder 96kHz für Video) verwenden. So hat man im Frequenzgang und in der Dynamik genug "Luft" für die Nachbearbeitung.
Wenn das Werk fertig geschnitten ist, dann erst umwandeln ins Zielformat (z.B. für die CD 44,1kHz und 16bit).

Grundgeräusch des Aufnahemeraumes (z. B. Publikum oder Orgelmotor) kann man mit geeigneten Audioprogrammen herausrechnen. Sogar einzelne Huster oder sonstige Tonstörungen lassen sich in der Spektraldarstellung der Wellenform noch entfernen (z. B. mit Adobe Audition).

Ach, noch was: Wenn Musiker um MIDI-Dateien bitten, ist das ganz praktisch, wenn man selber ein Instrument spielt (z. B. ein Keyboard). Die Wiedergabe der MIDI-Datei ist vom Klang her aber ausschließlich durch die Wiedergabeapparatur bestimmt. Und direkt umsetzen läßt sich ein reines Audiosignal nicht in eine MIDI-Datei.

Viel Spaß beim Auswählen der Mikros.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von TheStone
22.07.2016, 18:12

Du erzählst schon wieder einen Mist: wenn du nachträglich Rauschen entfernst, geht dabei so viel Qualität verloren, dass du dir den ganzen Bohei voreher auch sparen kannst. Husten bekommst du auch nicht heraus, ohne for Musik zum Zeitpunkt des Hustens mit zu entfernen. Außerdem sind Kleinmembranmikrofone impulstreuer als Großmembranmikrofone und bei akuraten, möglichst unverfälschten Aufnahmen die erste Wahl. Röhrenmikrofone färben hingegen.

Außerdem sind t.Bones nicht annähernd mit Neumann Mikrofonen zu vergleichen. 

Und zu guter karat Rauschen schon die Vorverstärker im Zoom. Wenn man alleine auf Grund des Rauschens andere Mikrofone benutzen will, kann das das enttäuschend ausgehen.

1

Was möchtest Du wissen?