Welches Linux empfehlenswert.

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8 Antworten

Manjaro Xfce: http://manjaro.org/ Basiert auf Arch Linux, damit Rolling Release und keine Kopfschmerzen beim Distributionsupdate. Auf der anderen Seite werden die Updates von Arch mit Verzögerung und in größeren Zeitabständen angeboten, daher ist es normalerweise besser getestet. Schließlich gibt es den von Ubuntu bekannten grafischen Installer, sodass man das System nicht wie Arch übers Terminal aufsetzen muss.

PhotonX 25.10.2014, 21:13

Danke für den Stern, hat denn Manjaro die Erwartungen erfüllen können?

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Welches Linux empfehlenswert.

Die Frage wurde doch hier schon so oft gestellt, und die Antworten sind eigentlich auch immer ähnlich: Das kann man so (pauschal) nicht sagen, denn:

  1. Es kommt darauf an, was Du damit machen willst.
  2. Es kommt auf Deine Hardware an(CPU, wieviel Speicher)
  3. Und es kommt auf ddn GeEschmack und die Erfahrungen des Antwortenden an, der eine schwört auf Open SuSe, der nächste auf Debian. wieder ein anderer auf Gentoo-basierte Distros etc.
Das ist allerdings instabiler gelaufen als mein WinXPSP1. Auch mit der Stabilität des normalen Ubuntu (vor Lubuntu) war ich nicht 100% zufrieden.

Das eine Linux-distribution instabil läuft (instabiler als ein WIndows), habe ich noch nicht gehört und auch nicht erlebt, was verstehst Du konkret darunter? Erlebnisse wie einen Bluescreen gibt es da jedenfalls nicht.

Die Probleme sind jeweils erst durch Updates gekommen.

Was denn für Updates? Oder doch Upgrade?

Ich habe gehört, dass Linux Mint, basierend auf Ubunutu, sehr gut sein soll.

Was heißt "gut"? Gut, weil es Windows-Nutzern den Umstieg leicht macht? Oder gut, weil die Repositorien eine große Auswahl an Paketen enthalten? (Ich weiß, das man auch Pakete von anderen Distributionen verwenden kann). Oder definiert sich gut darüber, ob die Distribution mit geringen Ressourcen auskommt?

Ganz entscheidend für den Betrieb ist übrigens, dass ich eine andere Partition als Home-Verzeichnis einbinden kann. Müsste mit allen gehen, hab ich aber bisher noch nicht gemacht.

Das kann jede Distribution.

Es wäre auch sehr schön, wenn meine externe Soundkarte unter Linux funktionieren würde. Es ist eine Delock 7.1er

Laut zwei Beiträgen auf der Seite ubuntuuser.de soll es funktionieren, keine Garantie.

Irgendwelche Empfehlungen?

Ohne nähere Angaben (siehe oben) nicht.

Wie hoch ist der Platzbedarf?

Auf alle Fälle geringer als bei Windows, Ubuntu belegt etwa 3-4 GB.

MeisterGlanz 10.07.2014, 11:55

Da in der Regel Ubuntu empfohlen wird, habe ich mal anklingen lassen, dass ich das eher nicht möchte. Und das wäre ja wohl das einzige was ich jetzt lesen würde bei einer Suche.
Instabiler heißt Programmabstürze. BlueScreen hatte ich zweimal bei XP verursacht durch das Flash-Plugin (wie, keine Ahnung). Bei Lubuntu hatte ich da nie, aber andere Sachen, die nicht besser sind.
Ich habe Gutes über Mint gehört und wollte deshalb mal Usermeinungen hören.

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Linuxhase 10.07.2014, 14:31
@MeisterGlanz

@MeisterGlanz

Instabiler heißt Programmabstürze.
  • Welche Programme denn?
  • Wie äußert sich das abstürzen denn genau, was geht noch und was geht nicht mehr?
Bei Lubuntu hatte ich da nie, aber andere Sachen, die nicht besser sind.

Die Du aber nicht näher beschreiben willst?!

Linuxhase

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Linux Mint kann ich leider nicht mehr empfehlen, da die update-politik ein bisschen krautundrüben ist... für immer ist das System nicht zu benutzen.

Du kannst in eigentlich jedem System bestimmen, dass dein Home-Ordner wo anders liegen soll - das würde ich dir auch empfehlen. Ebenfalls solltest du den /boot ordner wo anders hinpacken.

Wenn du eine SSD platte und eine normale IDE / SATA platte paralel verwendest, würde ich dir auch empfehlen den /vat ordner auf die SATA platte auszulagern.

Home auf eine andere Partition auslagern ist eigentlich nie das Problem. Das geht immer. Das geht auch, wenn die home-partition auf einem Server herumliegt über LDAP. Is kein ding.

Linuxhase 10.07.2014, 14:38

@tsiegleauq

Ebenfalls solltest du den /boot ordner wo anders hinpacken.

Aus welchem Grund denn?

würde ich dir auch empfehlen den /vat ordner auf die SATA platte auszulagern.
  • Du meinst sicher das /var Verzeichnis
  • Dieses Verzeichnis wird sehr oft beschrieben und ist daher nicht gut für Flash-Speicher geeignet.

Linuxhase

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tsiegleauq 10.07.2014, 14:56
@Linuxhase
Du meinst sicher das /var Verzeichnis

genau ;) vielen Dank. Ist mir beim Überlesen nicht mehr aufgefallen. r liegt ja neben t.

Aus welchem Grund denn?

Erfahrungswerte... Ich glaube seit grub2 macht es nichts mehr? Heutzutage muss /boot/efi noch extra ausgelagert werden glaube ich. Zu Grub1 zeiten hatte ich immer eine /boot/ partition und brauchte bei Systemwechsel den Bootlaoder zum größten teil nicht neu schreiben.

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LemyDanger57 10.07.2014, 17:22
@tsiegleauq
brauchte bei Systemwechsel den Bootlaoder zum größten teil nicht neu schreiben.

Was musst Du denn da selbst groß schreiben? Das macht doch die Installatiosnroutine von GRUB selbstständig.

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Linuxhase 10.07.2014, 19:28
@tsiegleauq

@tsiegleauq

Beim /var sehe ich dazu, wie geschrieben, keinen Anlass sondern eher das Gegenteil

  • Der einzige richtige¹ Grund dafür das man /boot auslagert ist dann, wenn man das System verschlüsseln möchte.
  • Weil ja irgendwo ein unverschlüsselter Bereich sein muss auf dem das Programm zum entschlüsseln liegt. (Katze ↝→Schwanz↝→Katze) Geschickt wäre es dann wenn dieser Bereich auf einem externen Datenträger liegt den ich bei mir trage.

Linuxhase


¹ Ein anderer wäre, wenn ich viele verschiedene Kernel benutzen möchte und mir damit der Platz auf / nicht (mehr) reichen würde.

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tsiegleauq 11.07.2014, 01:54
@Linuxhase

Keine Ahnung ob wir gerade aneinander vorbei reden:

Beim /var sehe ich dazu, wie geschrieben, keinen Anlass sondern eher das Gegenteil

warum? Da im /var verzeichnis viel geschrieben aber recht wenig gelesen wird, sollte es sich doch für die Lebenszeit einer SSD-Festplatte lohnen, /var auf eine Nicht-SSD Platte zu mounten?

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Linuxhase 12.07.2014, 02:11
@tsiegleauq

@tsiegleauq

Keine Ahnung ob wir gerade aneinander vorbei reden:

Ja natürlich, Du hast ja recht.

Aufgrund der häufigen Schreibvorgänge bietet sich /var natürlich besser auf einem mechanischen Laufwerk an.

Linuxhase

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Kleine Ergänzung: Ich würde auch gerne ALLE Programme auf eine andere Partition verlegen.

Linuxhase 10.07.2014, 14:48

@MeisterGlanz

Ich würde auch gerne ALLE Programme auf eine andere Partition verlegen.

Das geht so pauschal nicht ...

.... weil es ja unterschiedliche Zugriffsrechte für Programme gibt, abhängig davon welcher User aktiv ist.

Linuxhase

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Linuxhase 10.07.2014, 19:30
@LemyDanger57

@LemyDanger57

Du kannst es für schwere Zeiten aufheben ;-)

Danke!

Linuxhase

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Hallo

Bisher hatte ich (auf einem anderen PC) Lubuntu. Das ist allerdings instabiler gelaufen als mein WinXPSP1. Auch mit der Stabilität des normalen Ubuntu (vor Lubuntu) war ich nicht 100% zufrieden. Ich habe gehört, dass Linux Mint, basierend auf Ubunutu, sehr gut sein soll.
  • Wie soll denn eine Sache die auf einer instabilen Basis steht Stabilität haben können?
  • Wenn ein Fundament nicht Erdbeben-sicher ist, kann es das Haus das darauf steht doch auch nicht sein!
Irgendwelche Empfehlungen?

Ja, versuche die auftretenden Probleme zu lösen statt zu umgehen.

  • Durch vorheriges durchsuchen nach möglicherweise inkompatibler Hardware
  • Durch eruieren wo ein Problem herrührt und suchen nach gangbaren Lösungen

Das ausweichen auf andere Distributionen löst keine Hardwareprobleme!

Linuxhase

MeisterGlanz 10.07.2014, 15:15

Blödsinn, die Hardware ist einwandfrei. Wenn Lubuntu den Prozessor non-stop zu 100% auslastet, läuft irgendwo ne ungebremste Schleife.

Das war mit Abstand die schlechteste Antwort bisher.

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MeisterGlanz 10.07.2014, 15:16
@MeisterGlanz

Und seltsamerweise unmittelbar nach dem Upgrade auf eine höhere Version. Hat etwa das Upgrade meine Hardware zerstört?

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LemyDanger57 10.07.2014, 17:32
@MeisterGlanz

Das war mit Abstand die schlechteste Antwort bisher.

Und das von Einem, der sich mit Linux kaum auskennt, gegenüber Jemand, dessen Nickname schon etwas über seine Kompetenz aussagt.

Blödsinn, die Hardware ist einwandfrei.

Ein Problem mit der Hardware bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie defekt ist. Gerade als Windows-Nutzer sollten Dir inkompatible Treiber oder Programme eigentlich schon begegnet sein(Stichwort: Bluescreen), wenn nicht, sei froh.

Du solltest lieber mal nachdenken, welche Programme liefen, als Du die Probleme hattest.

Wenn Lubuntu den Prozessor non-stop zu 100% auslastet,

Woher weißt Du. dass es das Betriebssystem selbst war? Viel wahrscheinlicher wäre eine schlecht programmierte Anwendung. Lubuntu läuft sogar auf meinem alten Laptoop mit 1,7 Ghz Celeron und (damals) 1 GB Speicher. Erzähl hier also nicht solche Geschichten.

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Linuxhase 10.07.2014, 19:11
@MeisterGlanz

@MeisterGlanz

Blödsinn, die Hardware ist einwandfrei.

Ich schrieb ja auch nichts von defekter Hardware.

Wenn Lubuntu den Prozessor non-stop zu 100% auslastet, läuft irgendwo ne ungebremste Schleife.
  • Woher willst Du das wissen, hast Du denn Hinweise dazu in den Logfiles gefunden?
  • haben top oder andere Abfragen das bestätigt?
Das war mit Abstand die schlechteste Antwort bisher.

Das liegt bestimmt daran das Du meine Antwort nicht verstehst oder falsch interpretierst

Und seltsamerweise unmittelbar nach dem Upgrade auf eine höhere Version. Hat etwa das Upgrade meine Hardware zerstört?
  • Nein sicher hat die Software nicht Deine Hardware zerstört.
  • Aber ohne zu wissen wie Du von wo nach wo versucht hast zu Updaten kann ich nicht sagen worin der Fehler liegt.

Möchtest Du nun weiter auf mich einschimpfen oder Hilfe erhalten?

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Linuxhase 10.07.2014, 19:16
@LemyDanger57

@LemyDanger57

Und das von Einem, der sich mit Linux kaum auskennt, gegenüber Jemand, dessen Nickname schon etwas über seine Kompetenz aussagt.

Mein Nickname ist frei von mir gewählt und sicher kein Indiz dafür das ich kompetent bei irgendetwas bin, dann schon eher meine Antworten, respektive die Bewertungen der Fragesteller dazu.

Aber trotzdem danke für Dein großes Lob :-)

Linuxhase

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Ganz entscheidend für den Betrieb ist übrigens, dass ich eine andere Partition als Home-Verzeichnis einbinden kann. Müsste mit allen gehen, hab ich aber bisher noch nicht gemacht.

Kluge Idee! Und ja das kannst du bei jedem Linux machen - Wähle beim Setup Benutzerdefiniertes Partitionslayout und dann kannst du dir das erstellen!

Welches Linux empfehlenswert.

Wegen der guten Community würde ich dir zu openSuse raten!

Wie hoch ist der Platzbedarf? 8GB hab ich eingeplant. 16GB max zur Verfügung.

16GB kann schon eng werden - kommt drauf an was du für Software installierst und was du mit dem Ding machst...

Zur Not kauf dir doch eine 2. Festplatte - 500GB kosten heutzutage fast nichts!

LemyDanger57 10.07.2014, 09:42
Wegen der guten Community würde ich dir zu openSuse raten!

Auch andere Distributionen haben eine gute Community.

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Falls sich jemand fragt: Ich werde Manjaro testen.

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