Welches Lebensmittel hat das meiste Vitamin D?

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5 Antworten

Hallo,

solche Quellen kannst Du doch nicht als verlässlich unterstellen? Wir leben leider in einer Zeit, in der alles, was von den Medien kommt oder was wir aus dem Internet abrufen können, als verlässliche Quelle angesehen wird.

Sorry, aber das wäre ein Stück weit naiv, denn jeder schreibt irgendwelchen Quatsch vom anderen ab. Wikipedia ist für mich z.B. keine verlässliche Quelle, da in etlichen Breichen stark fehlerbehaftet. Hier schreiben Menschen für Menschen und keine Fachleute/Wissenschaftler für Menschen. Gibt auch keine Instanz, die das überprüft ;-)

Dieses Beispiel macht es wieder einmal deutlich, dass solche Aussagen, wie die zum Vit.D-Gehalt beim Aal, fachlich gesehen, nicht haltbar sind.

Ich erklärs mal:  Vitamin D, genauer genommen Vit. D 3, ist ein sog. fettlösliches Vitamin und wird überwiegend im Fettgewebe bzw. in der Leber eingespeichert. Auch in der Muskulatur (intramuskuläres Fettgewebe), dort aber weniger.

Es kommt entscheidend darauf an, wie hoch der Fettgehalt einzelner Fischarten ist und selbst der variiert innerhalb dieser Arten. Wenn ich für jede Art einen Höchstwert festlege und daraus den möglichen maximalen Vit.D-Gehalt berechne, dann ist das reine Theorie.

Es gibt Aale, die haben z.B. 30 % Fett, andere Aale haben aber nur 10 % Fett. Je nach Lebensraum, Nahrungsquelle, Fangzeit etc. Jetzt haben wir z.B. den atlantischen Lachs, der in der Ostsee auch fast auf 25 % - 28 % Fettgehalt kommen kann, wohingegen die gleiche Fischart im Atlantik vielleicht auf 15 % kommt. Ähnlich ist es bei den Heringen, Makrelen...der sehr fettreiche schwarze Heilbutt wurde ganz vergessen ... usw.

Auch der Vergleich mit Lebertran hinkt. Warum? Weil das Fett ja aus der Leber des Wals gewonnen wird. Würde ich evtl. das Öl aus der Leber des Aals oder des Heilbutts gewinnen, käme ich möglicherweise auf ähnliche Ergebnisse.

Die Antwort in der Sendung "Alles Wissen" war sicher vom Grund her richtig, da es ja um einen Vergleich dieser vier Lebensmittel ging, die dazu angegeben Werte vermutlich nicht, da diese auch wieder von einem Redakteur irgendwo "recherchiert" wurden. Fachlich gesehen war möglicherweise aber die Frage schon falsch, da der Shiitake Vitamin D 2 enthält (aus pflanzlichen Lebensmitteln..), wohingegen tierische Lebensmittel D 3 enthalten ;-).

LG  Jürgen

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Vitamin D in Lebensmitteln

Vitamin D kommt in der Nahrung vor allem in Lebertran und in Fisch vor. Besonders geeignet sind fettreiche Fischarten wie Hering, Sardine oder Lachs. Wer keinen Fisch mag, kann auch auf Milchprodukte und Eier sowie auf verschiedene Pilzarten zurückgreifen. Hier sind besonders Steinpilze sowie Shiitake-Pilze reich an Vitamin D. Allerdings liegt ihr Vitamin D-Gehalt weit unter dem der Fettfische. Zusätzlich zu den genannten Lebensmitteln kann Vitamin D dem Körper auch über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.

Wie viel Vitamin D vom Körper aufgenommen werden sollte, um diesen vor Erkrankungen zu schützen, ist unter Wissenschaftlern umstritten. Derzeit liegt die empfohlene Tagesdosis an Vitamin D für Kinder und Erwachsene bei fünf Mikrogramm. Säuglinge unter einem Jahr sowie Erwachsene über 65 Jahren sollten täglich zehn Mikrogramm zu sich nehmen. Fünf Mikrogramm Vitamin D sind beispielsweise in den folgenden Lebensmitteln enthalten:

4 Eiern20 Gramm Hering150 Gramm Pilze150 Gramm

 

Avocado250 Gramm Rinderleber500 Gramm Käse

Generell sollte beachtet werden, dass die Aufnahme von Vitamin D über Nahrungsmittel nur eine untergeordnete Rolle spielt. Der Großteil des Bedarfs an Vitamin D wird bereits durch die Produktion von körpereigenem Vitamin D gedeckt. Relevante Mengen an Vitamin D lassen sich lediglich über Nahrungsergänzungsmittel zuführen.

Mehr zum Thema:http://www.gesundheit.de/ernaehrung/naehrstoffe/vitamine/vitamin-d

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Die Sonne in Maßen hat viel Vitamin D, genauso wie Lebertran.
Medien (Tv vorallem, Werbung etc) sind leider keine verlässlichen Quellen mehr.

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Am Vitamin D reichsten ist Fetter Seefisch nur selbst dieser hat zu wenig Vitamin D um einen Mangel zu beheben.

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Kommentar von purbeck
28.11.2016, 09:31

Die Frage ist aber warum in der Wissenschaftssendung "Alles Wissen" Räucheraal mit 90 µg pro 100 g und bei Wikipedia es nur 21 µg pro 100 g sind

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