Welches Kinderbuch habt ihr viel in eurer Kindheit gelesen/vorgelesen bekommen?

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Grimms, Bechsteins, Andersens Märchen, Struwwelpeter, Zwerg Nase, Kalif Storch (Hauff) wurden mir vorgelesen; da ich ziemlich früh lesen konnte, habe ich mir dann bald die alten Schul-Lesebücher meiner Eltern vorgenommen, die überwiegend in Fraktur geschrieben waren.

Bei einer Tante durfte ich immer in Die schönsten Märchen der Welt für 365 und einen Tag von Lisa Tetzner schmökern. (Die vierbändige Ausgabe habe ich mir als Erwachsene dann nochmal selbst gekauft.)

Dann erinnere ich mich an Schneider-Bücher und Göttinger Jugendbücher, die ich mir kaufte, wenn ich ein paar D-Mark zusammengespart hatte.

Mit elf Jahren fing ich an, Karl May zu lesen (alte Fraktur-Ausgaben, die Verwandte hatten) und habe es auf ca. 40 Bände gebracht, bis ich ihn unerträglich fand. ;-)

Bücher von Astrid Lindgren konnte man in der Hörspielfassung im Kinderfunk hören, ich erinnere mich an Kalle Blomquist, Rasmus und der Landstreicher, Mio mein Mio.

Das kann man sich heute nicht mehr vorstellen,- aber ; uns wurde kaum vorgelesen, dazu fehlte unserer Mutter die Zeit . Und es gab nur sehr, sehr wenig Bücher. Nur Schiefertafeln - und  Teilzeitunterricht. Trotzdem konnten wir fast alle schnell lesen und schreiben. In der Schule hat unsere "Volksschullehrerin" uns 60 Kindern ihrer Klasse (zunächst, später dann "nur" noch 48) aus HEIDI vorgelesen. Und fast die ganze Klasse hat geheult - und anschließend haben wir dann die Geschichte nachgespielt.

Zur Belohnung für gute Aufsätze oder Diktate durfte man sich ein Buch aus der Schulbibliothek ausleihen. Meistens völlig zerfledderte Bücher (ich erinnere Jacob der Rabe) - Leider konnte ich es nicht lesen, die Schrift war so schwierig. So wurde zunächst bei mir aus der Hexe von Hänsel und Gretel die HERE,,- später hatte ich aber keine Probleme mehr mit der unvertrauten Druckschrift.

Dann folgten Nesthäkchen und Der Trotzkopf. Und alle Märchen, die haben wir uns oft gegenseitig erzählt,- mit eigenwilligen Ausschmückungen und Veränderungen. Und als Theaterauffühungen im Hof nachgespielt. So ganz ohne Fernsehen, Computer etc. - das hatte auch was. Mich hat es zu einer Leseratte gemacht (so nannte man das damals).

Ich kann mich nicht mehr an die Zeit erinnern, wo mir vorgelesen wurde. Vielleicht wurde mir auch nie vorgelesen.

Aber eines ist sicher, ich war und bin heute noch verrückt nach Büchern. Als Kind ließ ich mir zum Geburtstag  und zu Weihnachten immer nur Bücher schenken. leider bekam ich nicht immer welche, sondern auch anderen Kram.

Ich war verrückt nach Märchen und las diese auch mehrere Male durch, weil ich nicht viel Bücher hatte. Ich hatte verschiedene Märchenbücher, nicht nur Grimms Märchen, sondern auch von Anders und 1001 Nacht.

Außerdem las ich sehr viel in einem Kinder-und Jugendlexikon, welches ich von einer Tante bekam. Ich fand es faszinierend.

Meine Großeltern wohnten über uns, deshalb bekam ich, als ich älter wurde, die Bücher von meinem Onkel zu lesen, das waren Karl May-Bücher, Winnetou, Lederstrumpf, usw...

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