Welches Kaminholz brennt besonders gut und gibt viel Wärme ab?

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6 Antworten

Buche und andere Harthölzer sind gut geeignet, Weichhölzer sind nur zum anfeuern wirklich geeignet, da man da sonst ständig nachlegen muss.
Wirklich wichtig ist aber, dass das Zeug trocken ist, wenn man es verbrennt (und zwar nicht nur von außen, sondern auch von innen, mit einer maximalen Restfeuchtigkeit unterhalb von 20%.
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Weitere Informationen z.B. unter:
http://www.brennholz-deutschland.de/Brennholz-Wissen/Welche-Baumart

Brennholz und Kaminholz für Ofen und Kamin kann eine sehr unterschiedliche Qualität haben. Manche Hölzer brennen länger und heißer als andere, was die Heizqualität natürlich steigert. Nicht immer hat man die Wahl zwischen unterschiedlichen Holzarten, wenn man aber wählen kann, lohnt es sich, zu einer höheren Qualität zu greifen.

Harte Hölzer

Harte Hölzer wie Ahorn, Eiche, Birke oder Obstholz sind die besten Brennhölzer im Sinne von Brennzeit und Hitzeentwicklung. Sie enthalten weniger Harz, und verbrennen damit sauberer als weichere Hölzer. Hartes Brennholz ist aber teurer als weiches Holz, und hinterlässt nach dem Brennen auch mehr Asche.

Weiche Hölzer

Weiche Hölzer wie Fichte oder Kiefer sind als Brennholz am weitesten verbreitet und wesentlich günstiger als harte Hölzer, die eher für die Herstellung von Holzwaren verwendet werden. Weiche Hölzer brennen schneller als hartes Brennholz, und hinterlassen eine feinere Asche. Da Fichten- und Kiefernholz sehr viel Harz enthält, ist es nicht immer angenehm anzufassen. Durch das Verbrennen von weichen Hölzern entsteht sehr viel mehr Schlacke in den Rohren und im Schornstein.

Junges Holz, also Holz, das im selben Jahr geschlagen wurde, sollte auf keinen Fall verbrannt werden. Es erzeugt wenig Hitze und sorgt für viel Schlacke in den Rohren und eine starke Rauchentwicklung. Das Brenn- oder Kaminholz sollte überdacht und im Freien gelagert werden. Auch sollte die Luft im Stapel gut zirkulieren können. Vor dem Verbrennen sollte das Holz wirklich trocken sein.Wer einen offenen Kamin sein Eigen nennt, kann dem Feuer auch duftende Hölzer beimischen.

Hallo, hast du offenen Kamin oder Kaminofen? also, wenn es rein nur zur häuslichen Atmosphäre beitragen soll -Flamme/ Duft, dann gibt es nichts Besseres als Birkenholz - gibt natürlich auch Wärme ab!!! Geht es rein um andauernde Wärme, sind Harthölzer wie Ei / Bu zu bevorzugen. Möchte ich aber eine schnelle Wärme haben , so ist Nadelholz besser dafür geeignet! In allen Fällen gilt: Nur optimale Holzfeuchte (ca. 15%) sorgt für richtige und umweltschonende Verbrennung! Gruß

wobriknauer 16.04.2015, 17:56

hätte ich nicht besser erklärt!!! - Forstwirt und Nutzer von Kaminofen

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Nicht jedes Holz ist für jeden Zweck gleich gut. Buche - hält lange vor, entwickelt viel Glut, bestes Kaminholz

Esche - ist der Buche gleichzusetzen, ist aber auch seltener

Birke - gutes Kaminholz (blaue Flamme durch ätherische Öle im Holz), brennt schneller ab als Buche

Fichte - Nadelhölzer neigen zu Funkenflug durch hohe Harzanteile. Nur in geschlossenen Öfen verwenden. Als Späne aber ein gutes Anmachholz

Erle - schnell abgebrannt, wenig nachhaltig, deshalb gutes Sommerholz, wenn’s sowieso schon heiß genug ist

Eiche - entwickelt wenig Glut, etwas Funkenflug und wenig Flamme. Brennt aber z.B. im Kachelofen sehr lang. Den Geruch muss man mögen.

Für den offenen Kamin ist Birke das Beste, da es keine Funken sprüht. Im geschlossenen Kaminofen verbrennen wir eher Buche, Eiche und Erle.

Den besten Brennwert hat Hainbuche, es ist das härteste Holz Mitteleuropas, dann folgen Buche und Esche. Den Satz, Hartholz hat einen höheren Brennwert als Nadelholz, haben Sie wahrscheinlich schon gehört. Erstaunlicherweise ist auch das Gegenteil richtig.

Entscheidend dafür, welcher Satz zutrifft, ist, ob Sie den Heizwert pro Kilogramm, oder den Heizwert pro Raummeter meinen.

Ausgehend von einem Kilogramm Holz haben Nadelhölzer wie Fichte, Lärche oder Kiefer einen höheren Heizwert als Hartholz wie Hainbuche, Birke, Buche oder Esche.

Meinen Sie den Heizwert pro Raummeter, haben die Harthölzer Hainbuche, Birke, Buche und Esche die Nase vorn.

Der Grund dafür liegt darin, dass Harthölzer dichter und schwerer sind und ein Raummeter Hainbuchen-, Birken- oder Buchenholz bei gleicher Restfeuchte mehr Kilo auf die Waage bringt als ein Raummeter Lärche, Fichte oder Kiefer.

Der für den Brennwert entscheidende Faktor ist jedoch der Wassergehalt des Holzes. Mit Wasser löschen Sie Feuer, je weniger Wasser Ihr Holz enthält, desto höher der Brennwert, der Ihnen zu Gute kommt.

wobriknauer 16.04.2015, 17:57

von welchem Planeten kommst du denn???

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