Welches Kamera Objektiv ist gut und günstig?

4 Antworten

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Hallo

das BESTE für was ?

  • SEL 16-50 PZ OSS bestes Pancakezoom, winzig, wiegt fast nix, kostet fast nix (Kitaufpreis um 25€)
  • SEL 16-55/2.8 das "Profizoom"
  • Tamron 17-70/2.8 die günstigere Alternative zu obiger und unterer Optik
  • SEL 16-70/4 OSS bester kleiner/leichter Allrounder
  • SEL 18-105/4 PZ OSS beste Videohybridoptik
  • SEL 18-110/4 PZ OSS beste Videooptik
  • SEL 18-135/3.5-5.6 OSS beste Reportageoptik
  • SEL 18-200/3.5-5.6 OSS LE bestes Reisezoom
  • Tamron 18-200/3.5-5.6 VC bestes Reisezoom von "Fremdhersteller" (Tamron gehört zur Sony Gruppe und baute auch Sony Optiken wie das 18-200 LE)

Die a6000 kommt zumeist mit den 16-50 PZ OSS die Optik ist nicht die schnellste und die Bildqualität unterhalb 18mm und über 40mm ist "mässig". Ein Sigma DN 60/2.8 ist da eine günstige und sinnvolle Ergänzung aber wenn man mal "Bildqualität" erfahren hat kommt man leicht in die GAS Krankheit. Die andere Wahl wäre das SEL 55-210 OSS Telezoom

Das SEL 18-135 OSS ist zZ der beste "Allrounder". Es ist das Zweitkleinste und Zweitleichteste 18-135 am Markt, der Autofocus ist Sauschnell (an neueren Kameratypen) und die Bildqualität ist gut es gibt auch Bokeh zum Teleende. Bisher gabs auch keine Serienstreuungsprobleme

Vielen Dank!

Sehr umfangreiche und super informierende Antwort. Hat mir sehr weiter geholfen! Danke 👍

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@Spirit1308

Hallo

geh in einen Laden die Optiken ausprobieren und direkt vergleichen damit erklärt sich vieles in Sekunden das eh schwer zu beschreiben ist zb Autofocusleistung, manueles Focusieren oder Zoomen (Motorzoom bei Powerzoom Optiken) sowie das Thema "Haptik" und Geräusch.

zb das E 18-105/4 OSS PZ Ist eine "grosse" und "schwere" Optik (etwa so gross und schwer wie das SEL 18-200 LE) für kompakte DSLM welches sich die meisten "Knipser" nicht antun aber die Videofraktion ist davon schwer angetan und es ist gut genug das es zb bei Profi Sony FS5 und FS7II die Basis "Kit Optik" ist (Zuvor war es das SEL 18-110 PZ OSS (teuer) oder das SEL 18-200 PZ OSS (schrottig)). Bei Video in FHD oder UHD fällt auch nicht auf das die Optik nicht die "Beste" Auflösung hat bzw eben die Optimalauflösung für Video (weniger Moireanfällig und schönes Bokeh kostet auch Auflösung), oder dass es heftig verzeichnet. Die "Fotografen" kommen mit der Optik zurecht sind aber selten davon begeistert. Denen ist die Optik auch zu lahm/langsam (Powerzoom). Problem des SEL 18-105 OSS ist auch dass es als "G-Master" (Minolta) hohe Erwartungen weckt die aus meiner Sicht nicht geliefert werden. Aber bei Sony differenziert man G Master Grade inzwischen wohl mit Farbcodes hinter dem G und der Buchstabenfarbe.

Ein E 18-135 hatte ich einige Tage zum Testen und es ist definitiv Sonys "Retourkutsche" auf das Canon EF M 18-150. Aber zb an der NEX7 fehlte das optimal passende Inkamerakorrekturprofil da war es nicht so "prickelnd" im Weitwinkel, an einer a6600 war es im WW "Oberklasse" (Soweit man dass auf einem Monitor feststellen kann). Es ist besser als die bisherigen 18-200 und mit dem 18-105 "vergleichbar".

Wenn man etwas abwartet wird auch der Verkaufspreis sinken bzw bei Kits ist der Aufpreis zum 16-50 OSS PZ bei um 250-300€ bzw 350€ zum Body (Es gab ja das 50€ Wintercashback)

Ich selbst hab zb immer ein SEL 16-50 PZ OSS als verglasten "Verschlussdeckel" auf einer Mitschleif NEX weil es praktischer und günstiger als eines der beiden SEL Pancakes ist (SEL 16/2.8, SEL 20/2.8) ohne wesentlich schwerer (um 50 Gramm) oder dicker (um 1cm) zu sein und betrachte es als "Grundversorgungsoptik". Es hat "Problemzonen" (Speziel an NEX7) aber man kann damit klar kommen und es ist bei der Bildqualität deutlich besser als diverse Konkurrenzoptiken. Und der Vergleich zum Fuji XC 16-50 ist unfair das ist doppelt so "dick" und doppelt so schwer und das aktuell faltbare Fuji XC 15-45 Pancake macht auch einige "heftige" Kompromisse.
Aber das SEL 16-50 OSS PZ ist von der Bildqualität schlechter als die RX100 III-V Kompaktkameras es gibt die "Arbeitszone" zwischen 24 bis 35mm wo es abgeblendet gut ist und auch gut genug für mehr als Reportagequalität. In dem Bereich ist es auch als "Streetfotografieoptik" tauglich (In Fixfocusstellung + Blende 8)

Ich (bzw mein Arbeitgeber) haben zum 16-50 ja genug Alternativen und muss nicht damit arbeiten. Und mir sind die RX100 zu "klein" und fummelig (für Männerpratzen) die flutschen auch leicht durch die Finger, haben kein direktes Filtergewinde, kein Blitzschuh. Mein Arbeitgeber hat mal die NEXen angeschafft um die Powershots zu ersetzen ich hatte zb noch die Powershot Pro 1 und G1X als Arbeitsgerät. Und mit der NEX7 konnte man die Kleinbild DSLR "ersetzen" plus auch noch brauchbares FHD Video rausquetschen. Aber mir persönlich wäre mFT oder Fuji Trans X (gabs damals noch nicht) lieber gewesen.

Ach ja GAS Krankheit > Gear Acquisition Syndrom

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@IXXIac

Wow, vielen Dank!

Das mit dem Ausprobieren ist ein super Tipp. Durch Deine Antwort und den ebenso informativen Kommentar, habe sogar ich jetzt ein solides Grundwissen. Ich möchte mich nochmals für Deine Mühe bedanken - Top! 👍

(GAS Krankheit hab ich schon gegoogelt)😉

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@Spirit1308

Hallo

solides "Grundwissen" ist wenn man die Objektivtests der unterschiedlichen Fachzeitschriften versteht und lesen kann bzw versteht dass man bei Messung nach CIPA Norm keine "schlechten" Optiken mehr hat so das einige "Testblätter" Problemlos auch Mülloptiken per "Supertest" als MegadupperSuper volle 5 Sternpunkte titulieren können. Deswegen testen einige nach "eigener" Norm bzw lassen die absoluten Testwerte "sprechen". Das Problem ist die meisten Optiken nach 2005 sind für Digitalkameras gerechnet und dadurch Messtechnisch nicht ohne Kamerasystem dahinter bewertbar. Und das Sony NEX System basiert auf Inkamerakorrektur das mit jeder Generation besser wird was noch fehlt ist Inkamerakorrektur bei Video dass geht nur im Profibereich mit viel Rechenleistung (Sony A9/A1, Panasonic GH und S, Nikon Z, Canon R)

Früher gabs noch echte Fachhändler und der konnte in wenigen Sekunden zeigen wo die Optiken ihre "Schwachstellen" haben (Auch wenn deren Relevanz ein anders Thema war)

Und man tauschte in Fotoclubs auch mal Optiken über kreuz oder einfach so bzw wir hatten zb "Cluboptiken" und "Verleihoptiken"

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@IXXIac

Ja, vielleicht war es auch mein Problem dass ich mich aufgrund von etlichen "Möchte gern Profis", und Unmengen an (oft schlechter) Information im Internet etwas verloren hatte. Es ist äußerst mühsam da noch den Durchblick zu bewahren. Darüber hinaus ist es ja auch kostspielig, wenn man kauft "ausprobiert", hinterher bemerkt das es wieder nicht der Vorstellung entspricht und das Teil in der Lade verstaubt.

Und ja, Du hast vollkommen Recht mittlerweile sind auch all diese Fachhändler verschwunden. Ein Problem von vielen Branchen.

Umso wertvoller wenn man dann Leute wie Dich findet, die alles zusammenfassen und es auf den Punkt bringen. So bin ich optimistisch das auch ich bald meine persönlichen Lieblings Objektive finde.

Danke!

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Man kann dir jetzt was x-beliebiges vorschlagen, aber ein 50mm wird dir nichts bringen, wenn du eher Landschaft fotografierst. Und ein 16mm bringt dir nix, wenn du eher Portraits fotografierst.

Das günstigste von Sony selbst, außer dem Kitobjektiv wäre das Sony FE 50mm 1.8, aber wie gesagt, das ist eher ein Portraitobjektiv.

Woher ich das weiß:Beruf – Fotografiere in Hobby und Beruf seit etwa 20 Jahren

Vielen Dank!

Ja entschuldige die Frage war eher allgemein gehalten, da ich mich damit wirklich nicht gut auskenne. Also ich meinte damit eher keine Landschaften, sondern Personen, Tiere usw. Also Du meinst, dass ich mit nen 50mm gut beraten wäre?

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Bei einem Objektiv mit fester Brennweite, also ohne Zoom, bekommst Du eine sehr gute optische Qualität für einen noch überschaubaren Preis.

z.B. das 30mm Sigma F1.4 DC DN solltest du für gut 300,- € bekommen.

Aber, wir viele andere hier schon geschrieben haben, wir wissen ja nicht was Du damit vor hast.

Woher ich das weiß:Hobby – erste Spiegelreflex 1981, erste Digitalkamera 1999

Kommt drauf an was du fotografieren willst....

Diese Frage war absichtlich etwas allgemeinener gestellt, da ich kein Profi bin und einfach mal "alles" fotografieren möchte. Hättest Du einen Tipp?

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