Welches ist die beste Altersvorsorge?

11 Antworten

Was ist schon "die beste Altersvorsorge"...Mein Tipp wäre: Es irgendwie im Berufsleben schaffen, über eine eigene Immobilie zu Verfügen, die man dann im Alter abbezahlt hat.

Danach kann man sich dann wiederum an Anbieter wie die Alpenkasse wenden und eine Umkehrhypothek aufnehmen. So erhält man dann im Alter eine Zusatzrente.Natürlich kann man die Wohnung oder das Haus alternativ auch zusätzlich vermieten.

LG

Ein Vorschlag zur Güte: Vergessen sie die Altersvorsorge, vergessen sie den Versicherungsvertreter und vergessen sie ganz besonders die benannten 50,- €.

Fangen sie stattdessen an endlich über Geld nachzudenken. Mit 25 ist das schon recht spät!

Grundsätzlich: Die "beste Altersvorsorge" gibt es nicht als Produkt zu kaufen. Die beste Altersvorsorge ist eine disziplinierte und durchgängige Finanzplanung ab dem ersten Zeitpunkt zu dem man Geld in den Fingern hat. Sie fängt beim 'Sparbüchle', auf dem 2 - 3 Monatsgehälter als Sicherheit liegen, an, geht über mittelfristige Anlagen hin zu langfristigen Anlagen und damit erst zur Altersvorsorge. Und setzt damit eine durchgängige Kenntnis von Geld und seinen Eigenschaften voraus. (Welche sich auch jeder Laie aneignen kann)

Und was die benannten 50 € betrifft: Sie sind dann die richtige Höhe zur Finanzplanung, wenn sie nur etwa 200 € brutto im Monat verdienen sollten. Oder besser andersherum, ein Wert von etwa 20 - 25 % vom monatlichen Bruttoeinkommen sollte bei einer vernünftigen Finanzplanung als Rücklage zum Sparen vorgesehen werden.

Wenn Ihnen dies als unvorstellbar scheint, schauen sie sich z. B. mal den Vorschlag von ‚Regideur’ an. Allerdings nicht, in dem Sie ihren Chef fragen, dieser ist gesetzl. verpflichtet ihnen eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) anzubieten. Tut er es nicht haftet er auch dafür.

Wenn sie beispielsweise 220 € in eine bAV laufen lassen, macht sich dieses nach Steuer und Sozialversicherung höchstens noch mit (je nach Steuerklasse) unter 100 € netto bemerkbar. Lassen sie zudem die vermögenswirksamen Leistungen hineinlaufen, sind es schnell nur noch 50 € netto.

Sie sehen also, mit etwas Hintergrundwissen kann man schnell gute Anlagen erstellen. Beschäftigen sie sich also besser mit den Begriffen Zins, Zinseszinseffekt oder/und Inflation und deren Auswirkungen auf ihr Geld. Wenn sie diese begriffen haben, sind sie meist schon weiter wie die meisten Versicherungsvertreter.

Abschließend noch zu ihren 50 €: Angenommen, sie brauchen im Ruhestand - um ihren Lebensstandart zu halten - etwa 1500 € zum Leben. Da sie auch krankenversichert sein sollten und Steuern zahlen müssen, werden sie also knapp 2000 € brutto haben müssen (Lhnstkl. 1, keine Renten- Arbeitslosenvers.Beiträge)

Nun nehmen wir mal an, sie wollen so viel auf der hohen Kante haben, um von den Zinsen diese 2000 € zu erhalten. Dann sollten dort mindestens 400.000 € liegen. Nehmen wir weiter an, sie investieren ihre 50 € in eine Versicherung. Diese garantiert ihnen nach derzeitiger Gesetzeslage 2,25 % Zins. Dann brauchen sie nur etwa 124 Jahre um die 400.000 anzusparen.

Wie alt wollten sie werden? Wann wollten sie in den Ruhestand?

Und wenn sie mir jetzt sagen wollen, es sind doch höhere Zinsen zu erzielen, oder es gibt doch noch die gesetzliche Rente, dann sollte ich ihnen entgegen halten, dass ich bei meiner Rechnung noch nicht mal die Inflation einbezogen habe. Und was die gesetzliche Rente betrifft: Wir sind bereits jetzt unter Hartz IV Niveau. Was meinen sie wie es ist, wenn sie in Rente gehen und die geburtenstarken Jahrgänge bei Ihren Ahnen sind?

Harte Antwort aber sehr richtig

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Wer hat noch die Möglichkeit bei einem Arbeitgeber ein Leben lang zu arbeiten. So kommt es zu einem ständigen Wechsel des Arbeitgebers mit Wechsel der Bav, und der eventuellen vwl Leistungen. Viele Arbeitgeber übernehmen gar keine VWL Leistungen mehr. Die Stammbelegschaften von Firmen reduzieren sich immer mehr. Lohndumping, wobei hier eine Altersvorsorge nicht mehr möglich ist. Überleben ist angesagt. Die Altersvorsorge durch eine Bank oder Versicherung dient Hauptsächlich dem Ziel der Gesellschaft Vermögen zu binden um im Falle des Falles nichts oder nur ein kleines Sterbegeld auszubezahlen. Wer hat schon mit Beginn der Rente kindergeldberechtigte Kinder ? Der Abschluss einer Versicherung im Sinne der Versicherung : erhöhte Bilanz bei der Bank oder der Versicherung durch mehr zu erwartende Einnahmen, und schon wieder eine ähem, Nachfinanzierungsmöglichkeit oder ein besseres Ratingergebnis. Wer hat sich schon einmal Gedanken darüber gemacht welche Renten auf was angerechnet werden, oder welche Renten werden gekürzt, oder gar nicht mehr ausbezahlt beim bestehen einer eigenen. Krankenversicherungspflicht, etc. Ein Lob auf die Banker und die Vertreter, nur wer schreibt der bleibt. Wie wurde die Göttinger Gruppe von der Polizeigewerkschaft angepriesen ? Die Gewerkschaft Nahrungsmittel und Genuß, lt. Tarifvertrag Signal, dies sollte mal gelesen werden. Oder als Lektüre der Geschäftsbericht der deutschen Rentenversicherung. Alles ganz legal.

Warten wir einfach auf den Wirtschaftsreset

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Dann kommst du mit der Riesterrente ganz gut zurecht. Da bekommst du noch erhebliche Zuschüsse. Und bist davor gefeit, dass du vorzeitig aussteigst.

Verzicht auf die Versicherungsfreiheit in der Rentenversicherung?

Alsooo ich fange demnächst an zu arbeiten als Küchenhilfe, so Minijobmäßig..

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Welche Rate beim Gerichtsvollzieher?

Hallo, ich wollte mal fragen wie ich die Rate beim Gerichtsvollzieher mindern kann!! Ich kann mir nicht mehr leisten wie 25€ monatlich u. der Gerichtsvollzieher möchte aber 50€!! Ich verdiene Monatlich grad mal 750€!!!

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Flexible Rente / Private Altersvorsorge lohnenswert?

Hallo liebe Leute,

ich habe mich von einem Versicherungsberater beraten lassen über eine private Altersvorsorge. Da ich noch Student bin wollte ich mit dem möglichst kleinsten Zahlungsbetrag anfangen. In meinem Fall sind das 30 Euro pro Monat.

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Ich bin dankbar für jede Information

LG

Nino

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Lohnt sich als private Altersvorsorge eine db FondsRente?

Hallo, ich stehe vor einer wichtigen Frage in meinem Leben. Zurzeit bin ich Student im 4. Semester und mit 2 Nebenjobs, d. h. max. 400 Euro Brutto im Monat an Lohn (auf die ich nicht immer komme). Berater der Deutsche Bank haben mir angeboten ein db FondsRente als private Altersvorsorge abzuschließen (also Fondsgebundene Versicherung bei der Zurich), mit folgenden Konditionen:

  • monatlicher Beitrag (von mir): 100 EUR
  • Vertragsbeginn: 01.01.2016
  • Rentengarantiezeit: 10 Jahre
  • Beitragszahlungsdauer: 41 Jahre
  • Versicherungsdauer bis zum vertragl. vereinbarten Abruftermin: 46 Jahre
  • garantierte Rente zum spätestmögl. Abruftermin: 80,42 EUR (monatlich) und je 10k Euro gibts Vertragsguthaben 32,96 EUR
  • ODER: (50%) garantierte einmalige Kapitalauszahlung: 24.600 Euro
  • Überschussverwendung während Rentenzahlungszeit: Garantie-PLUS-Rente
  • Dauer Verfügungsphase: 5 Jahre
  • lebenslange garantierte monatl. Rente zum frühstmögl. Abruftermin: 70,92 EUR und je 10k Euro Vertragsguthaben gibts 28,83 EUR
  • Bei Todesfall während der Versicherungsdauer gibts 0% bzw. 0 EUR

Fondsanlage:

  • DWS Multi Opportunities LD: zu 50%
  • DWS Top Dividende LD: zu 50 %

Lohnt sich das für mich? Ich habe gelesen das zurzeit die Zinsen niedrig sind, weshalb sich das investieren in ein Rentenfond nicht lohnt. Ich finde, das eine Altersvorsorge wichtig ist, als absicherung, aber ich will nicht später nur 50% von dem Geld als garntiert zurück bekommen, während die restlichen 50% von den Anlegern verzockt werden, soviel habe ich zumindest verstehen können (das haben mir die Berater aber nicht gesagt, sie sagten die Anleger bräuchten Spielraum für den Fall das z. B. eine Krise wie im Jahr 2008 kommen sollte, um die Fonds umzuschichten oder so). Die Berater haben mir schöne Hochrechnungen gezeigt, aber wirklich überzeugt bin ich nicht. Ich habe keine Ahnung von solchen Finanzprodukten, bin aber nicht leichtgläubig, ich misstraue Banken generell. Aber dennoch, eine Altersvorsoge ist mir wichtig. Die 100 Euro im Monat kann ich aufbringen, aber auf 50% verzichten können will ich eigentlich nicht. Soll ich so ein Vertrag eingehen?

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Frage zur betrieblichen Altersvorsorge / Direktversicherung

Hallo, ich habe beim HDI eine fondsgebundene Rentenversicherung als betriebliche Direktversicherung abgeschlossen und dabei dem Vetreter mehrmals daraufhingewiesen, dass ich momentan maximal 20 Euro im Monat zahlen möchte. Jetzt überweise ich monatlich 20 Euro und auf meiner Gehaltsabrechnung steht folgendes:

26,59 Euro Altersvorsorge Zusatzleistung (Lohnart 920) - 95,71 Euro Kürzung aus Altersvorsorge (Lohnart 925) 95,71 Altersvorsorge Barlohnumwandlung (Lohnart 926)

Für mich sieht das so aus als ob mir vom Lohn direkt monatlich 95,71 Euro abgezogen werden, ich zahle also monatlich 20 Euro (eigene Überweisung) + 26,59 Euro (Arbeitgeberzulage) + 95,71 Euro= 142,30 Euro Richtig? Oder sind das tatsächlich so wie mir der Versicherungsvertreter das verkauft hat 95,71 Euro Zulagen zu meiner Rentenversicherung die mir NICHT vom Lohn einbehalten werden, also Zusatzleistungen von Arbeitgeber oder Staat?

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