Welches ist die bessere Formulierung?

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3 Antworten

Beide sind ok. Der erste Satz enthält etwas mehr Infos und wäre daher meine erste Wahl.

Ich weiß nicht wie lange deine Analyse sein soll, aber in der Uni hab ich mal von einem Professor gesagt bekommen, dass die Einleitung etwa 10-15% des Textes ausmachen soll. Er hat auch gesagt, dass er nicht gerne Sachanalysen liest, die gleich mit der Tür ins Haus fallen und als Einleitungssatz so etwas stehen haben wie "ich analysiere/interpretiere jetzt dieses Werk".

Er sagte, der erste Satz muss Interesse beim Leser wecken. Du könntest z.B. so anfangen:

Streben nach Erkenntnis und Perfektion, Versuchung, Verdammnis und Vergebung: Dies sind Themen, die seit jeher das Interesse der Menschen wecken und viele von uns auch heute noch antreiben und beschäftigen. Auch in Johann Wolfgang von Goethes 1808 veröffentlichter Tragödie „Faust" spielen sie eine zentrale Rolle.

Du hast doch sicher beim Lesen Thematiken gefunden, die dich mehr interessiert haben als andere. Wenn du die hervorhebst und sagen kannst, warum du sie wichtig findest, dann schreibt sich die Einleitung fast von allein.


Das klingt richtig gut, danke :) Ich finde es auch besser, wenn man eher Risiken eingeht, dafür aber interessant schreibt, als wenn man immer diese typischen Einleitungen hat tbh

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Beides ist gut formuliert, die erste Variante hat allerdings mehrere Details, die wichtig sein könnten. Also, bspw. das Jahr und dass es eben eine Tragödie ist und nicht nur der Überbegriff Drama.

Die zweite Variante hört sich meiner Meinung nach besser an.

Noch eine Möglichkeit wäre:
Das Drama "Faust" veröffentlicht von ... thematisiert...

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