Welches ist das beste Linux?

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11 Antworten

Ich frage mich, wie oft diese ziemlich sinnfreie Frage hier wohl noch gestellt wird. Mal Davon abgesehen, dass es kein Betriebssystem "Linux" gibt, GNU Linux ist eigentlich nur der Kernel, auf dem die verschiedenen Distributionen aufgebaut sind, stellen sich auch noch einige Fragen:

Wie willst Du "Das beste" definieren? Das Beste für was? Das Beste für wen?

Was möchtest/musst Du mit dem Betriebssystem künftig machen? Ist eine Linux-Distribution auch wirklich dafür geeignet?

Es gibt ungefähr 500 Linux Distributionen, manche davon sind für Neulinge besser geeignet, manche sind wirklich nur etwas für Profis oder solche, die es werden wollen bzw. die gerne "basteln". Und natürlich gibt es bei so vielen Angeboten auch ganz spezielle Distributionen, zum Beispiel für die Bearbeitung von Multimedia, oder für Sicherheitstests (Kali Linux, und nein, dass ist nichts für Möchtegernhacker!)

Vielleicht schaust Du mal hier rein: https://wiki.ubuntuusers.de/Einsteiger/

Besonders empfehlen kann ich Dir den Link "Brief an einen Windowsnutzer" in diesem Artikel.

Eine Liste von besonders für Anfänger geeigneten Distributionen findest Du zum Beispiel hier:

http://distrowatch.com/search.php?ostype=All&category=Beginners&origin=All&basedon=All¬basedon=None&desktop=All&architecture=All&package=All&rolling=All&isosize=All&netinstall=All&status=Active



Und nein, Ubuntu ist nicht das Beste für Windows-Umsteiger.

Hallo

ich will meinen PC neu aufsetzen und frage mich, welches die beste Distribution für Linux

"Die beste für" Das ist Quatsch.

  • Der Begriff beste ist nicht allgemeingültig definierbar und von daher nicht geeignet um eine Konkrete Antwort zu geben.
  • Die Antworten werden immer subjektiv sein, immer die Meinung und Eindrücke und Erfahrungen  der Antwort gebenden User sein.

weil ich zum ersten Mal von Windows entfliehe.

Den Schritt habe ich 2007 getan, erst waren es kleine Schritte (ein Dualboot mit Windows als Fallback) und dann wurden die Schritte immer größer. Seit bestimmt zwei Jahren hatte ich keinen ernsthaften Nutzen mehr in Windows gehabt um meinen alltäglichen Aufgaben nachzugehen.

Nur falls es Dich interessiert: Ich habe mit openSUSE angefangen, bin aber seit einigen Wochen nur  noch mit Arch-Linux unterwegs. Wobei ich Arch aber keinesfalls für Anfänger empfehlen würde.

  1. Hier in dieser Community gelten Ubuntu und darauf basierende Distributionen als Einsteiger-freundlich
  2. Jedoch bekommt man bei näherem Nachfragen warum das so sein soll immer etwas von der Oberfläche, also dem Desktop, angeführt. Dieser ist jedoch nur ein aufgesetzes grafisches System und bei jeder Distribution beliebig austauschbar.

Die beste Distribution ist immer diejenige mit der Du Deine Aufgaben in Deinem Sinne erledigen kannst und ein Desktop der Deinen optischen Erwartungen entspricht. Mit einfließen sollte aber auch die Hardwareanforderungen, denn es macht keinen Sinn bei geringen Ressourcen den "dicksten" Desktop zu benutzen.

  • Also tob Dich aus, lade mal 5-10 Distributionen herunter.
  • Installiere jeden verfügbaren Desktop und Fenstermanager
  • Tausche beliebig den Loginmanager
  • Lass Dir so viel Zeit wie es eben braucht, es ist nicht in ein paar Wochen Nutzung zu erlernen!

Linuxhase

LemyDanger57 07.11.2016, 21:05

Dem kann ich voll und ganz zustimmen!

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polygamma 07.11.2016, 21:13

+1 für das "bin aber seit einigen Wochen nur noch mit Arch-Linux unterwegs" ;)

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Ich würde Ubuntu nehmen. Viele Funktionen. Läuft sauber, viele Programm unterstützt... Komm bis jetzt mit allem klar.

LG lordTobiHD

Naja "beste" gibts natürlich nicht.. liegt ja immer im auge des betrachters. Ich denke als client bist du mit ubuntu für den anfang ganz gut aufgehoben. Meiner meinung nach sehr benutzerfreundlich

Ich würde Elementary OS nehmen. Habe ich selbst installiert.

Basiert auf Ubuntu und hat somit den gesamten Funktionsumfang von Ubuntu, ist aber im Apple bzw. macOS Style, hat eigene Software ist auch sonst sehr schön. Am Anfang sind zwar manche Sachen etwas seltsam, z.B. der Browser und die Suche nach dem Explorer, doch wenn man sich ein bisschen eingelebt hat halte ich es für die beste Distribution.

Kannst du dir ja mal anschauen: https://elementary.io/de/

Linuxhase 07.11.2016, 21:16

Dann erwähne aber auch das man dafür "spenden" muss.

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astoorangi 07.11.2016, 21:46
@Linuxhase

Einfach eine "0" eintragen und man muss nichts spenden. Finde ich auch blöd, aber ist halt einfach so. Man muss sich ja glücklicherweise nicht jeden Tag das ganze neu runterladen.

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Ubuntu - easy to use und sieht ganz gut aus. Und es ist schon einiges dabei und man muss nicht alles extra installieren erstmal.

Schau dir doch mal Mint an. https://www.linuxmint.com/

Das beste ist immer Geschmackssache und abhängig von deinen Anforderungen. Aber für den Einstieg sind Mint, Ubuntu oder Debian wohl nicht ganz verkehrt ;)

LemyDanger57 07.11.2016, 20:59

Debian nativ wohl eher nicht.

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Gegenfragen:

  • Wie gut solle es denn sein?
  • Was erwartest du dir davon?
  • Welche Eigenschaften soll es denn wirklich haben?

Wenn du hier keine speziellen Abweichungen oder Änderungen willst, solltest du bei Windows bleiben. Es wird nämlich vieles einfach nur schwieriger!

Kommt immer drauf an, was du vorhast.

Aber am einfachsten zum umgewöhnen wäre vermutlich Ubuntu.

Das beste Linux musst du dir nachfragen. Was willst du?

Ich benutze Debian, und bin damit zufrieden.

Das beste für Einsteiger ist Ubuntu. Für Experten dürfte es Kali Linux sein.

gerlochi 07.11.2016, 20:31

Warum vermuten alke immer Kali Linux? Ich meine das BlackArch einiges besser gemacht hat. Es hat Humor bei der Installation (riesiger Pluspunkt bei mir) und man muss viel mehr rumprobieren um das zu kriegen was man will. Ist am Ende aber Geschmackssache :-)!

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gerlochi 07.11.2016, 21:13

Schau doch mal nach, könnte sich lonen :-)

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gerlochi 07.11.2016, 21:13

lohnen*

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