Welches ist das "auserwählte Volk" Gottes?

10 Antworten

Gott offenbarte den Zweck und die Auswirkungen des abrahamischen Bundes, indem er sagte, dass durch Abraham der Same der Verheißung kommen werde; dieser Same werde das Tor seiner Feinde besitzen; Abrahams Same durch Isaak werde sehr groß an Zahl sein, ja für Menschen zu jener Zeit unzählbar; Abrahams Name werde groß gemacht werden; sein Same werde das Land der Verheißung besitzen; alle Familien der Erde würden sich durch seinen Samen segnen. Diese Verheißungen erfüllten sich buchstäblich als Vorbild der größeren Erfüllung durch Christus. Paulus gibt weiteren Aufschluss über den symbolischen und prophetischen Charakter der Bundesbedingungen, indem er erklärt, Abraham, Sara, Isaak, Hagar und Ismael hätten Rollen in einem symbolischen Drama gespielt (Galater 4:21-31).
Der abrahamische Bund ist ein „Bund auf unabsehbare Zeit“. Seine Bedingungen erfordern, dass er bestehenbleibt, bis alle Feinde Gottes vernichtet und alle Familien der Erde gesegnet sein werden (1. Mose 17:7; 1. Korinther 15:23-26).

Da die Israeliten Jesus als Messias verwarfen, prophezeite er ihnen, sie würden selbst in kurzem verworfen werden. Er sagte: „Habt ihr nie in den Schriften gelesen: ‚Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Haupteckstein geworden. Von Gott aus ist dies geschehen, und es ist wunderbar in unseren Augen.‘? Darum sage ich euch: Das Königreich Gottes wird von euch genommen und einer Nation gegeben werden, die dessen Früchte hervorbringt“ (Matthäus 21:42, 43).
Mit der Gründung der Christenversammlung zu Pfingsten 33 u. Z. wurde aus Christi Nachfolgern die „Nation . . ., die dessen Früchte hervorbringt“. Von da an war diese Versammlung Gottes Mitteilungskanal. Damit man erkennen konnte, dass sich die göttliche Anerkennung auf sie verlagert hatte, versah Gott sie mit einem unverwechselbaren Kennzeichen: dem heiligen Geist (Apostelgeschichte Kap. 2).
Der Apostel Paulus bezeichnet diese neue christliche Nation als „das Israel Gottes“ (Galater 6:16). Petrus bezieht sich auf den Zweck ihrer Berufung, wenn er schreibt: „Ihr . . . seid ,ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk zum besonderen Besitz, damit ihr die Vorzüglichkeiten‘ dessen ,weit und breit verkündet‘, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat“ (1. Petrus 2:9).

Meiner Ansicht nach steckt schon in der Frage der wesentliche Fehler: "Gott hatte immer ein Volk...". Wer sagt das? Menschen, die ihre Daseinsberechtigung bekräftigen müssen, ihr Ego pushen und was auch immer. Ich mag gar nicht näher darauf eingehen, aber meiner Ansicht nach gibt es kein 'auserwähltes Volk' oder irgend so ein Zeugs. Jedes Lebewesen, das hier ist, ist gleich willkommen, egal welches Volk, welches Geschlecht, ob Tier, Mensch oder Baum. Für mich ist Gott das Leben an sich. Und in jedem von uns. Wer wollte sich da anmaßen, Unterschiede zu machen??

Kannst du nachlesen. Die Juden sehen sich als das auserwählte Volk Gottes.

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@SchwarzeBlume

Kann ich, tu ich aber nicht ;-)Meine Antwort darauf steht schon in meiner obigen: Egal, wofür sich jemand hält, sagt nicht, dass das auch so ist.

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@Andersen

Um "Gottes" willen, das hab ich auch nicht behauptet!! Aber von mir aus können sie gern Gottes auserwähltes Volk sein, das juckt mich nicht die Bohne...

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Gott hatte nie immer ein Volk! Das wurde erst ca 1500 vor Ch. mit dem Gesetzesbund eingerichtet. Allerdings wurde dieser Bund aufgelöst, da die Juden immer wieder den Bund aufs gröbste brachen.So wie ein Arbeitsvertrag aufgelöst wurde (Bsp.) war Israel nach 33 u.Z. kein Volk gottes mehr. Ihr] Halsstarrigen und an Herz und Ohren Unbeschnittenen, ständig widersteht ihr dem heiligen Geist; wie eure Vorväter getan haben, so tut ihr.  Welchen von den Propheten haben eure Vorväter nicht verfolgt? Ja, sie töteten die, die über das Kommen des Gerechten im voraus Ankündigung machten, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid, 53 ihr, die ihr das GESETZ empfingt, wie es von Engeln übermittelt wurde, es aber nicht gehalten habt.Apg 7,51 ff Darum sagte selbst Jesus: Das Königreich Gottes wird von euch genommen und einer Nation gegeben werden, die dessen Früchte hervorbringt Matth. 21,43 Und dies Volk sind heute nur treue Christen auf der ganzen Welt. Die jüdische Religion ist heute nur noch ein Fossil-sonst wäre ja das Christentum unnötig gewesen.

Hast du jemals den Römer Brief - Kapitel 9, 10 und vor allem 11 gelesen???

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@BeobachteR1

Öfters ja, und weiter?? welches Problem hast du? sprich dich aus

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@brettpit

Paulus schreibt, (zuerst mit einer Frage um diese direkt beantworten zu können)Kapitel 11 zB. ab Vers 1: "Ich frage nun: Hat Gott sein eigenes Volk verstoßen? Das kann nicht sein! Ich selbst bin ja ein Israelit, ein Nachkomme Abrahams aus dem Stamm Benjamin.1 2 Gott hat das Volk, das er von Anfang an erwählt hatte, nicht verstoßen."

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@BeobachteR1

Das ist aus dem Zusammenhang gerissen! Denn Paulus schreibt, dies sei wie bei Elias, als Gott siebentausend übriggelassen hat, die ihre Knie nicht vor Baal gebeugt haben. Die unbekehrten Juden haben sinnbildlich ihre Knie vor Baal gebeugt!

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Irrtum. Der Stein den die Bauleute verworfen haben ist zum ECKSTEIN geworden. Dies ist vom HERRN geschehen und ist ein Wunder in unseren Augen.

Dieser Eckstein hat der Gott Israels 2006 in mich hineingelegt.

Den der König ist eingesetzt auf dem Berge Zion, dies hat der Gott Israels gemacht.

Ach käme doch aus Zion die Hilfe für Israel so würde sich Jakob freuen und Israel fröhlich sein.

Die Hilfe aus Zion ist dies, für alle.

"Die Toten sollen ihre Toten begraben und die Lebenden bei den Lebenden bleiben damit aus Israel alle erlöst werden." Der HERR Jesus Christus, 2006 zu mir. Mein heiliger Geist der bei dir ist, neuapostolisch und die Worte meines Mundes die ich in deinem Munde gelegt habe sollen von deinem Munde nimmer weichen noch von dem Munde deines Samens und Kindeskindes von nun an bis in Ewigkeit.

Ich nehme ISRAEL und Juda als Kinder an, denn sie sollen nicht als Waisen dastehen vor dem HERRN ihren Gott.

"Und großen Frieden deinen Kindern."

Die Christenheit hat große Fehler begangen. Sie haben Israel getötet und nicht versucht sie zu bekehren wie am Anfang.

Und selbst wenn Israel den Bund gebrochen hat, so hält doch Gott seinen Bund aufrecht. Denn Gott ist nicht wie die Menschen, ihn reut bald die Strafe und er gibt wieder Segen auf das man seinen Heiligen Namen loben soll dafür.

Und die Christen haben auch den Bund gebrochen.

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@TochterZion

Bei so einem Kommentar kann ich nur den Kopfschütteln.

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