Welches Interesse haben deutsche Großunternehmen an Trump?

6 Antworten

Sie finden sogar gefallen an Trump. Die Steuersenkung fuer Grossverdiener wurde ja durch den Senat bestaetigt und somit in Kraft gesetzt. Da die Steuern auf Gewinne erhoben werden, ergibt sich laut Eigenmeldung von Mercedes und BMW jeweils ein Plus in Milliarden. Da wird Bayer mit seinen Pillen und Glyphosat, allen Aerger seiner Kritiker zum Trotz, glatt dabei vergessen und die Korken knallen lassen.

Wer das Defiziet dann ausgleichen wird, kommt mit den naechsten Meldungen. Sicherlich wieder wird es von den `vielen` bezahlt werden muessen, die eh schon wenig haben?

Ob diese Gewinne der `Grossen` wieder refinanziert werden, darueber weis nur der liebe Gott Bescheid.

Die USA baut auf jeden Fall, nicht einen $, von seinen ueber 20 Billionen Schulden, ab.

Das ist schwierig zu sagen, ich könnte mir aber vorstellen, dass der Sieg Clintons als so sicher angesehen wurde, dass man Spenden für ihren Wahlkampf nicht für nötig gehalten hat. Die Spenden für Trump dagegen waren eine Art Rückversicherung, zumal Trump ohnehin mit der Deutschen Bank verbandelt ist, denn sie hat viele seiner Geschäfte finanziert und gilt als seine Hausbank.

Man sollte dabei auch bedenken, dass diese Großkonzerne in den USA sehr aktiv sind und in der Vergangenheit nicht immer gute Presse dort hatten.

Wäre dann ein ähnlicher Effekt, wie beim Brexit -- was nicht sein kann, dass nicht sein darf

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Trump hat die Steuerreform jetzt durchgewunken, welche auch Deutschen Firmen, u.a. den genannten, erhebliche Vorteile bringt. Viele Deutsche Firmen produzieren in den USA.

Ja, er hat auch gegen Deutsche Firmen gepoltert. Aber Deutsche Firmen können sich eben auch ausrechnen, welcher Nutzen überwiegt. Außerdem wußten die Firmen ja auch, daß Trump mit sowas nicht durchkäme, da im Gegenzug Europa dann eben Zölle auf amerikanische Produkte erheben würde.

Daß die Aktienkurse seit Trumps Antritt wider Erwarten gestiegen sind, spricht dafür, daß sie sich nicht verzettelt haben. Hätte natürlich genauso gut schief gehen können.

Teilweise war vielleicht auch die Überzeugung, daß ein Trump, der nicht gerade als der begabteste auf dem Feld gilt, die amerikanischen Aktien zum Einsturz bringt und man sich dann bedienen kann. Welches Motiv welche Firma genau hatte, kann natürlich niemand 100 %ig sagen, da kann man nur mutmaßen.

Daß die Aktienkurse seit Trumps Antritt wider Erwarten gestiegen sind ...

Sagen wir mal eher, entgegen den hier gehegten Hoffnungen auf eine Baisse. Amis ticken da anders und genau die "Spieler" bedient er. Mit Glücksspiel kennt Trumpete sich aus.

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Davon abgesehen, hatte Trump ja auch einige Großprojekte angekündigt, unter anderem der Mauerbau. Auch daran würde die Deutsche Industrie indirekt mitverdienen, da Baumaschinen aller Art oftmals aus Deutschland stammen.

Steigt die Nachfrage nach Zement, und sei es für ein noch so schwachsinniges Bauprojekt, steigen natürlich auch die Zementpreise, was dann z.B. Heidelberg Zement erfreut.

Schiebt er tatsächlich alle Mexikaner ab, spart dadurch Sozialkosten (wobei diese in den USA ja ohnehin zu vernachlässigen sind), haben die Amerikaner mehr Geld, um z.B. (hoffentlich deutsche) Produkte zu kaufen.

Aber selbst wenn er sich zum Klassenclown macht, auch da gibt es einen indirekten Nutzen, z.B. wenn die Reputation Europas steigt und der Wert des Euros steigt. Nicht zu vergessen, daß der Ölpreis durch Fracking sinkt, die Deutsche Wirtschaft braucht Öl! Auch und insbesondere die chemische Industrie.

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@RischijKot

Zum Mauerbau wären Kapazitäten und Knowhow frei, aber dann wird BER nie mehr fertig. Die expotieren dann die Runways noch und stellen sie dort senkrecht auf.

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