Welches Homöopatische Mittel beseitigt Stauungen und Nervösität?

10 Antworten

yxz2001,

Gibt es ein Homöopathisches Mittel was gleichzeitig gegen Stauungen
(z.B. Lymphstauungen, Wassereinlagerungen, etc.) und Nervösität
eingesetzt werden kann?

Einsetzen kann man Placebos immer.

Wenn Du aber mit der Frage meinst, ob es homöopathische Mittel gibt, die eine gezielte Wirksamkeit auf diese Beschwerden haben: Nein, die gibt es nicht.

Homöopathika sind reine Placebos und die haben keine vom aufgedruckten Namen abhängige und unterschiedliche Wirksamkeit.

Nein, keine Meinung, sondern wissenschaftliches Ergebnis.

https://motherboard.vice.com/de/article/xygeqd/studie-entzaubert-homoeopathie-forscher-finden-keinen-beleg-fuer-wirksamkeit-749

Mit Wassereinlagerungen sollte man zum Arzt. Die können nämlich Symptom einer ernsthafteren Erkrankung sein. Anstatt mit Placebos an Dir herumzudoktern, solltest Du zum Arzt und die Ursachen abklären lassen.

Grüße

Und woher kommen dann die "Arzneimittel-Prüfsymptome" bei der homöopathischen Mittelprüfung, wenn es nur Placebos wären?

0
@yxz2001

Hallo yxz2001,

Du hast dieselbe Frage hier unter alle 4 wissenschaftlich korrekten Antworten geschrieben. Ich hoffe, es reicht jetzt mal, wenn ich sie Dir einmal beantworte.

Die "Prüfsymptome" sind zunächst einfach einmal das, was irgendwann in den Tagen nach der Einnahme der Kügelchen passiert. Die Teilnehmer der Prüfungen nehmen diese Kügelchen ein, bekommen gesagt, dass sie jetzt Symptome entwickeln werden und deshalb gaaaaanz genau auf sich achten sollen... und horchen dann tagelang genau in sich hinein.

Wenn Du das jetzt mal ein paar Tage lang machst, dann wirst Du auch gänzlich ohne Kügelchen gewisse Befindlichkeitsunterschiede an Dir bemerken, die Dir sonst gar nicht weiter auffallen. Da ist mal ein Nasenloch eine halbe Stunde zu, Du hast einen Frosch im Hals, Dir ist kalt oder warm, Dich juckt irgendwo etwas,... tausend Kleinigkeiten.

Noch vielmehr wirst Du an Dir bemerken, wenn Du Symptome erwartest. Weil Dir angekündigt wurde, dass Du welche bekommen wirst.

Das ist der sogenannte "Nocebo-Effekt" - so etwas wie die Kehrseite des Placeboeffektes.

Wir kennen das aus medizinischen Studien, in denen allen Teilnehmern erklärt wird, welche Nebenwirkungen das Medikament, um das es geht, haben könnte. Witzigerweise entwickeln auch die Teilnehmer der Placebogruppen exakt diese Nebenwirkungen. - Eben weil sie damit rechnen.

Führt man homöopathische Arzneimittelprüfungen ordnungsgemäß verblindet durch, dann zeigt sich: Die Teilnehmer der Placebogruppen entwickeln vergleichbar viele und auch vergleichbar typische "Prüfsymptome" wie die Teilnehmer, die die Homöopathika einnahmen.

Hier ein paar Beispiele:

  • Prüfung von Okoubaka C12Beim Vergleich der Symptome der verbliebenen 18 Probanden aus der Verum-Gruppe mit den Symptomen der verbliebenen 11 Probanden aus der Placebo-Gruppe wurde kein statistisch signifikanter Unterschied in der Anzahl der als charakteristisch eingestuften Symptome gefunden. (…) Die Studie glänzt durch das gute Studiendesign und die klare Beschreibung der Ergebnisse. Das Ergebnis ist ernüchternd für Homöopathieanwender und wird sicher Fragen nach sich ziehen.https://www.carstens-stiftung.de/artikel/moderne-arzneimittelpruefung-mit-okoubaka.html
  • Prüfung von Belladonna C30Healthy subjects (n = 253), aged 18–30 years, took part in this double-blind, randomized placebo-controlled study. Total study duration was 4 weeks. Subjects were randomized before 1 week placebo run-in. They received 2 weeks of treatment intervention
    (Belladonna 30C or placebo) and were followed up for 1 week.(…) No significant group differences in proving rates were observed [Belladonna provers N = 14 (13.9%); placebo provers N = 15 (14.3%) (…)]. (…) Ultramolecular homeopathy had no observable clinical effects.
    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1046/j.1365-2125.2003.01900.x/full
  • Pulsatilla D3Diese Prüfung finde ich immer besonders aufschlussreich: Die Prüfung dauerte 3 Monate, die Teilnehmer bekamen ohne ihr Wissen jedoch im ersten Monat Placebos und erst später die echten Pulsatilla-Globuli. Das Ergebnis war niederschmetternd: The highest incidence of symptoms occurs in the first month, with less in the second and least of all in the third. (…)The dominance of the figures for month 1 is striking. (…) The tests failed to demonstrate significance in any of the figures indicating specific effects of Pulsatilla 3x.

    Two important findings are reported. First, that the results obtained failed to give statistically significant evidence for the effects of Pulsatilla 3x.
    Second, that the reported effects clearly indicated a "trial response". That is, a response to the process of the trial rather than to the agent being proved.
    http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0007078580800421

Also: "Prüfsymptome" entwickeln sich

  • weil man einfach alles aufschreibt, was NACH der Einnahme passiert und einfach immer irgendwas ist
  • weil die Prüfer darauf warten, dass was ist - und diese Erwartung Nocebo-Effekte triggert
  • in derselben Weise auch in Placebogruppen

Die "homöopathische Prüfung" der Mittel mag nach einer empirisch sauberen Prüfung klingen - letztendlich verkauft man jedoch nur den "Danach statt deshalb"-Fehlschluss.

https://de.wikipedia.org/wiki/Post_hoc_ergo_propter_hoc

Ungefähr klar?

Grüße

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@yxz2001

Hallo yxz2001,

Du musst mich nicht immer mehrfach fragen, ich antworte schon... ;-D

Zunächst einmal die Gegenfrage: Hast Du gelesen, was ich geschrieben habe und hast Du das in etwa verstanden?

Es macht nämlich nur wenig Sinn, von Argumenten auf der Sachebene zu Fragen zur Person überzugehen, die ein Argument vorträgt. Das sagt nämlich, wenn man darüber nachdenkt, GAR NICHTS über das Argument selbst aus.

https://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum\_ad\_hominem


In diesem Falle aber eh nutzlos, weil ich zwar kein Homöopath bin, aber Physiker. Die naturwissenschaftlcihen Unplausibilitäten im Gedankengebäude der Homöopathie kann ich also sehr gut beurteilen. Darüber hinaus habe ich mehrere Bücher zur Homöopathie gelesen, auch solche, die in verschiedenen Kursen verwendet werden - daher kenne ich die Widersprüche innerhalb der Homöopathie und ihrer verschiedenen Strömungen. Und ich kenne die Studienlage zur Homöopathie sehr gut und lese diese Arbeiten auch selbst. Deswegen konnte ich eben ja auch aus verschiedenen Studien zu homöopathischen Arzneimittelprüfungen zitieren, nicht wahr?

Man muss kein Homöopath sein, um die Homöopathie beurteilen zu können. Als Wissenschaftler kann man das sogar sehr gut. Ebensowenig muss man Penner sein, um als Sozialarbeiter gut zu sein.

Der European Academies Science Advisory Council (EASAC), die Dachorganisation der europäischen Wissenschaftsakademien hat erst vor kurzem sehr deutlich auf den Placebocharakter der Homöopathika hingewiesen:

http://www.easac.eu/home/press-releases/detail-view/article/homeopathy.html

(den 13 seitigen Volltext findets Du unten auf der Seite verlinkt, eine Übersetzung der obigen Zusammenfassung findest Du hier:

https://www.netzwerk-homoeopathie.eu/neuigkeiten/248-aktuell-urteil-des-wissenschaftlichen-beirats-der-europaeischen-akademien-zur-homoeopathie )

Zum Abschluss daher noch einmal die Frage: Hast Du gelesen, was ich geschrieben habe und verstanden, warum die homöopathischen Arzneimittelprüfungen so wenig aussagekräftig sind?

Grüße

1
@uteausmuenchen

Ich finde es nur komisch, wenn man gar keine Ausbildung in einem Bereich hat und ellenlange kontra-Texte dazu schreibt. Da sollte man doch erstmal eine anständige Ausbildung in dem Bereich machen, erst dann kann man doch darüber urteilen. So ist es doch überall.

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@yxz2001

Liebe(r) "YXZ2001",

lies doch bitte mal meine Antwort auf deinen gleichartigen Kommentar bei mir.

Man muss keine Ausbildung zum Zauberer machen, damit man erkennen kann, dass "echte" Zauberei in unserer wirklichen Welt einfach nicht funktioniert.

Nein --- soooo funktioniert Arumentation nicht.

Derjenige, der eine Leistung anbietet (hier bei der Homöopathie sogar gegen Bezahlung), der sollte nachweisen, dass er diese Leistung wirklich erbringen kann. Bei der Homöopathie konnte in den 200 Jahren ihrer Existenz noch kein Homöopath einen echten Behandlungserfolg nachweisen, der über den Placebo-Effekt hinausging.

Und um darauf hinzuweisen, dazu muss man nicht Homöopathie erlernen sondern "nur" die Ergebnisse erfolgloser Nachweisversuche lesen.

Und zumindest die Warnung unwissender Mitleser vor unbewiesenen Werbeaussagen ist doch eine sehr ehrenwerte Leistung. Denn im Gegensatz zu Homöopathen, die am Verkauf ihrer Kügechen ganz gut verdienen, ist das eine völlig entgeltlose Hilfestellung.

1
@yxz2001

yxz2001,

nochmal: Ich kann einen Text auch dann lesen und verstehen, wenn er nur einmal eingestellt wurde. Ich brauche ihn nicht fünfmal, ok?

Und zur Frage, ob das "komisch" ist:

Man muss nicht Penner gewesen sein, um ein guter Sozialarbeiter werden zu können.

Man kann die Behauptungen, die die Homöopathie aufstellt, sehr gut mit dem Wissen aus der Physik und den anderen Naturwissenschaften als unhaltbar entlarven. Man kann den fehlenden Nachweis einer Überlegenheit der Kügelchen in Studien auch dann sehen, wenn man vorher keine monatelangen Kurse mitgemacht hat, in denen man nur Widerlegtes eingetrichtert bekommen hätte.

Wo es kein durch Daten gesichertes Wissen gibt, kann es schon gar keine "anständige Ausbildung" geben - allein das ist schon ein Mythos.

Gegenfrage:

Hast Du die Texte gelesen?

Hast Du die Argumente darin verstanden?

Hast Du in etwa begriffen, warum es grundsätzlich sinnbefreit ist, statt sich mit dem vorgebrachten Argument mit der Person zu beschäftigen, die das Argument vorgetragen hat?

Grüße

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@BurkeUndCo

Du musst schon eine Ausbildung haben, wenn Du ein Sachthema lehren willst. Geh mal an die Uni ohne Mathematik-Kenntnisse und tu so als wenn du Professor für Mathematik bist. Da fragen Dich die Studenten dann auch was das soll.

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@uteausmuenchen

Auch für Dich gilt:

Du musst schon eine Ausbildung haben, wenn Du ein Sachthema lehren willst. Geh mal an die Uni ohne Mathematik-Kenntnisse und tu so als wenn du Professor für Mathematik bist. Da fragen Dich die Studenten dann auch was das soll.

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@yxz2001

xyz2001,

der wesentliche Unterschied zwischen Mathematik und Homöopathie ist, dass es in der Mathematik einen Grundbestand an gesichertem, überprüfbaren und vernetztem Wissen gibt.

In der Homöopathie gibt es das nicht. Dort gibt es nur innere Widersprüche zwischen den verschiedenen Strömungen, Widerlegtes und Unhaltbares.

Und nein - das muss man sich nicht eintrichtern lassen, bevor man auf die Widersprüche und die wissenschaftliche Datenlage hinweis.

Aus einem Autoritätsfehlschluss wird kein Sachargument. Und wenn Du es zigmal schreibst.

Bleiben wir auf der Sachebene:

Hast Du die Texte gelesen?

Hast Du die Argumente darin verstanden?


Hast Du in etwa begriffen, warum es grundsätzlich sinnbefreit ist, statt sich mit dem vorgebrachten Argument mit der Person zu beschäftigen, die das Argument vorgetragen hat?



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Gegen Wassereinlagerungen nehme ich wahlweise:

- Flor de Piedra

- selbstgemachte Roßkastanien-Tinktur (www.smarticular.net/heilsame-kastanien-tinktur-herstellen-und-richtig-anwenden/)

- ein homöop. Kompositum, das ich mir letztes Jahr aus Frankreich habe schicken lassen.

Zum Aufhellen der Stimmung bevorzuge ich Nr. 5: Kali Phos. D6 von Dr. Schüßlers Biochemie, mit der ich seit 39 Jahren arbeite und beste Erfahrungen mache - oft schneller, als ich Zeit dazu hatte, an irgendwas zu glauben oder auch nicht :).

Ich lasse mir die rasche, sanfte Wirkung auch nicht vermiesen von immer wiederkehrenden stumpfen, tapetenlangen Kommentaren von Physikern oder sonstwem, und ich hinterfrage bei der erfolgreichen Wirkung auch nicht, ob es dazu Studien gibt, welche das Gegenteil belegen und beweisen, dass es nicht wirken kann - dazu ist mir meine Zeit zu schade - und der immer weiter zunehmenden Zahl von Fans und Anwendern der Homöopathie anscheinend auch.

Mir reicht die wissenschaftliche Methode der Empirie: Wer heilt, hat recht, und ich vertraue auch Autoren, die in alten Büchern Wirkung und Wirkmechanismus beschrieben haben.  Dagegen hege ich ein abgrundtiefes Misstrauen gegenüber Kräften, die diese ganzen wunderbaren Mittel aushebeln wollen - zugunsten von symptomunterdrückenden Mitteln, deren Wirkung - wenn sich überhaupt jemand geheilt fühlt - nur auf dem Placeboeffekt beruhen kann, da ja nicht die Ursache geheilt wurde. 

Ein Auto, dessen Auspuff qualmt, ist nicht dadurch wieder 'heil', dass man einen Korken in den Auspuff stopft! Kein Autobesitzer würde sich beruhigt zurücklehnen, nur weil der Qualm verschwunden ist.

Analog verfährt man aber bei Menschen - wer das für richtig hält, der ist krank!

und ich hinterfrage bei der erfolgreichen Wirkung auch nicht, ob es
dazu Studien gibt, welche das Gegenteil belegen und beweisen, dass es nicht wirken kann

Wenn man nicht hinterfragt, dann merkt man natürlich freilich nicht, dass man vielleicht auch ohne das angebliche Wundermittel ganz genauso schnell gesund geworden wäre.

Mir reicht die wissenschaftliche Methode der Empirie

Vorsicht: Natürlich ist Empirie eine wissenschaftliche Methode, doch wissenschaftlich ist Empirie eben nur dann, wenn sie sich auch fragt, welche möglichen Fehlerquellen bei der Beobachtung zu einer Fehldeutung der Ergebnisse führen.

In der wissenschaftlichen Empirie schaltet man derartige bekannte Fehlerquellen möglichst aus. In Bezug auf die Frage nach der Wirksamkeit bedeutet das:

Man vergleicht die Erfahrungen von denen, die das Mittel genommen haben mit denen, die es nicht genommen haben. Wurden beide gesund, dann belegen die "positiven Erfahrungen" des Mittelnehmers eben gar nichts.

ich vertraue auch Autoren, die in alten Büchern Wirkung und Wirkmechanismus beschrieben haben

Im "alten Wissen" finden sich Schätze wie Hanebüchenes nebeneinander. Eben deshalb, weil damals noch keine sauberen Überprüfungsmethoden bekannt waren.

So wurden unter Maria Theresia entlang der Donau Tabakklistiere aufgestellt. Zog man jemanden bewusstlos aus der Donau, so wurde ihm ein Tabakklistier in den Hintern geschoben. Auch das ist "altes Wissen", dem Du unhinterfragt vertrauen willst, nur weil es "alt" ist... merkst was?

Dagegen hege ich ein abgrundtiefes Misstrauen gegenüber Kräften, die diese ganzen wunderbaren Mittel aushebeln wollen - zugunsten von symptomunterdrückenden Mitteln, deren Wirkung - wenn sich überhaupt jemand geheilt fühlt - nur auf dem Placeboeffekt beruhen kann, da ja nicht die Ursache geheilt wurde. 

Und hier zeigt sich eben, dass die selbsternannte "Alternativmedizin", selbst wenn sie mit Placebos arbeitet, alles andere als harmlos ist, weil mit ihr völlig falsche Vorstellungen von echter Medizin verkauft und beworben werden.

Einfach nur traurig, was Du hier von Dir gibst.

Das Märchen von der angeblich ursächlich behandelnden "Alternativmedizin" ist einfach nur peinlich: Nirgends haben die selbsternannten Alternativen solches nachgewiesen.

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@uteausmuenchen

Ich habe mal gehört, dasssehr viele Medikamente der Schulmedizin eigentlich Placebos sind ABER Placebos mit Gift, die dann sogenannte "Nebenwirkungen" erzeugen. So werden Krankheitsmärkte geschaffen. Placebos sind in der Schulmedizin verboten, soweit ich weiß, Placebos mit Gift aber Standart. Heißen natürlich nicht Placebos aber sind es von ihrem Wesen her.

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@yxz2001

xyz2001:  

So ist es. 'Placebos' sind Medikamente mit NULL-Information - auf gut Deutsch: nix drin! Verwendet werden sie Doppelblind-Studien, bei denen die Probanden ohne ihr Wissen mal Tabletten MIT und mal OHNE Wirkstoff bekommen. Abhängig vom Testergebnis bewertet man, ob und wie die Tabletten MIT Wirkstoff im Vergleich gewirkt haben. (Besonders pikant finde ich das bei Menschen mit echten schweren Krankheiten, die dann wissentlich Null-Informationstabletten erhalten! Aber mit der Moral ist das ja so eine Sache!).

Man muss aber zwischen Placebo und Placebo-Effekt unterscheiden: das, was hier die Gegner der Schüßlerschen Biochemie unterstellen, ist eine Null-Information der Mineralstofftabletten, die jedoch auf 'gläubige' Tablettenschlucker trotzdem eine Wirkung haben, die die Gegner als Zauber bewerten: den nennen sie Placebo-Effekt - während für die Schüßler-Anwender das vorschriftsmäßig hergestellte Mittel einfach nur gewirkt hat (so wie bei mir seit nun ca. 39 Jahren): Symptom weg, ein Ex-Patient mehr: gesund.

Wenn ich die Schüßler-Gegner jetzt so verstehe, wie sie sich regelmäßig hier gebärden, dann wollen und erwarten sie, dass die glücklichen, wieder symptomfreien Ex-Patienten angesichts ihrer Heilung empört mit dem Fuß aufstampfen und schreien: "Das kann doch nicht gewirkt haben - es ist doch nichts drin, was wirken kann". Wie realistisch das ist, kannst du dir vorstellen. 

Du merkst, wie ausweglos die Debatte ist. Und das Ende der Geschichte: die Welt wird weiterhin in Anhänger und Feinde aufgeteilt sein - es ist wie im richtigen Leben! Wobei die Anhänger froh sind, schnell und preiswert Hilfe erhalten zu haben, und die Gegner bedauern, keine Kunden für ihre teuren nebenwirkungsreichen symptomunterdrückenden Medikamente  dazugewonnen zu haben. 

In naturheilkundlichen Kreisen ist bekannt, dass die Verkaufszahlen homöopathischer (und biochemischer) Funktionsmittel weiter rasant ansteigt - von daher ist die Panik der Gegner verständlich.

Mir tun nur hier die Leute leid, wie sie alle heißen, die dazu verdonnert sind, hier Tag und Nacht auf GF die Fragen zum Thema Schüßlersalze und Homöopathie abzuscannen und arglosen Fragestellern wie aus der Pistole geschossen ihre tapetenlangen 'Situationsanalysen' und Entmutigungen hinzuknallen und Leute zu diskreditieren zu versuchen, die wahrheitsgemäß aus ihrer jahrzehntelangen, nachvollziehbaren Erfahrung berichten. 'Versuchen' deshalb, weil sie es nicht schaffen werden.

Du hast recht: ich weiß (meist) genau, was mir hilft. Wenn es mal nicht hilft, probiere ich eben ein anderes Mittel - ich bin ein selbständig denkender, freier Mensch, muss nichts verkaufen und sammele gern Erfahrungen: mit der Schüßlerschen Biochemie seit über 39  Jahren.

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@Spielwiesen

Spielwiesen,

was für ein Unsinn, sorry.

mit NULL-Information

In Tabletten ist nie "Information" drin. Egal, ob Placebo oder echtes Medikament.

Besonders pikant finde ich das bei Menschen mit echten schweren
Krankheiten, die dann wissentlich Null-Informationstabletten erhalten! Aber mit der Moral ist das ja so eine Sache!

Besonders traurig finde ich, dass Du hier auf gf keine Gelegenheit auslässt, gegen Medzin zu wettern, dabei aber immer nur eigene Wissenslücken offenbarst.

So wie hier.

Alle Studien müssen von einer Ethikkommission genehmigt werden.

http://flexikon.doccheck.com/de/Ethikkommission

Natürlich besteht bei klinischen Studien das Problem, dass die Patienten der Placebogruppe zumindest temporär das versprochene Medikament nicht bekommen. Demgegenüber stünde aber das Risiko, jahrelang alle(!) Patienten mit wirkungslosen oder gar schädlichen Medikamenten zu behandeln, wenn man die Untersuchung nicht durchführt.

Homöopathen brauchen sich also über moralische Bedenken den Mund nun wirklich nicht zerreißen: Gerade sie erzählen ihren Kunden doch entgegen der sehr eindeutigen wissenschaftlichen Beleglage, dass ihre Zauberzuckerl wirksam wären. DAS ist eben Beratung entgegen bestem Wissen und Gewissen und damit ethisch nicht vertretbar.

das, was hier die Gegner der Schüßlerschen Biochemie unterstellen

Du bist eindeutig in der falschen Frage. Schüßlerquatsch war hier nicht relevant.

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Die Persönlichen Erfahrungen sind mehr wert als gelerntes Wissen diesbezüglich. Du wirst am Besten wissen was Dir hilft.

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@yxz2001

Nein das sind sie nicht.

Das beste Beispiel dafür ist die Homöopathie. Denn heute weiß man - in mehreren Tests eindeutig nachgewiesen -, dass die Homöopathie auf genau so einem falschen Erfahrungsschluss beruhte. Hahnemann war mit großer Sicherheit allergisch auf Aspirin, denn sonst wären seine Aufzeichnungen bzgl. seiner Selbstversuche falsch.

Bei normalen, gesunden Menschen löst Aspirin schlichtweg nichts aus. Bei Kranken wirkt Aspirin fiebersenkend. Da Hahnemann dagegen allergisch war, bekam er (im von ihm dokzumentierten Selbstversuch) von Aspirin Fieber. Daraus wurde die Homöopathie = Gleiches gegen Gleiches.

Also echter Fehlschluss und seither viele Märchen ohne echte Überprüfung und ohne jegliche Wirksamkeitsnachweise.

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@BurkeUndCo

Nette Geschichte - was sich die Leute so alles ausdenken!
Ein allergischer Zustand ist nicht ständig vorhanden. Im Laufe der Jahre wird Hahnemann auch gesund genug gewesen sein, um in gesundem Zustand seine Tests  durchzuführen, und zwar mehrfach - seine Entourage ebenfalls. So jemand, der eine neue Heilmethode findet und austestet, bevor er sie auf  Menschen anwendet, hat ein sehr hohes Ethos - er  war kein Hallodri mit Dollarnoten in den Pupillen!

Das homöopathische Prinzip hat bei mir - ohne jede dümmliche Gläubigkeit - so, wie es gemeint ist, schon Großes vollbracht: tagelanger totaler Stimmverlust, wie er nach Schlangenbissen bekannt ist, wurde mit Schlangengift in C200er Verdünnung in 36 Stunden kuriert; ein tiefer Holzsplitter, der schon anfing, aus dem Fingernagel rauszueitern, war 6 Stunden nach Einnahme eines Mittels, welches das 'homöopathische Messer'genannt wird, bereits aus dem Ringfingernagel 'rausgeworfen' worden (Hildegard von Bingen hat eine ähnliche reinigende Wirkung beschrieben), usw. 

Du brauchst dir wirklich keine Mühe zu geben: mich wirst du von einer vorgeblichen Wirkungslosigkeit nicht überzeugen können, auch nicht von Placebowirkung. Weil es in Bezug auf mich einfach nicht stimmt.

Aber das kann jemand, der mit Sicherheit noch keinen Versuch mit diesen Mitteln unternommen hat, gar nicht beurteilen: deine Aufgabe hier ist: Schreiben, Diskreditieren, Verunsichern (im Auftrag von ???), damit mögliche neue Interessenten gleich abgeschreckt werden.

Wie armselig!

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@Spielwiesen

@Spielwiesen,

hast Du wirklich meine Argumentation verstanden? Offensichtlich nicht.

Es geht nicht darum, ob Hahnmann irgndwann mal krank war, sondern darum, dass einer seiner Hauptargumente für die Erfindung der Homöopathie "Gleiches heilt Gleiches" offensichtlich und nachweislich --- wurde mehrfach von größeren Studentengruppen mit völlig anderem Ergebnis wiederholt --- falsch war.

Nicht wenn er krank war, sondern wenn Hahnemann gesund war, hat Aspirin, von dem er wusste, dass es bei Kranken Fieber senkt, bei Hahnemann Fieber ausgelöst. Das kannst Du gern selbst versuchen, wird aber bei über 99% der Menschen nicht funktionieren. Deshalb eben die begründete Vermutung, dass Hahnemann gegen diesen Wirkstoff alergisch war.

Und von statistischer Beweisführung hatte man damals wirklich noch keine Ahnung. Und für Hahnemann selbst, der ja diesen Test sorgfältig an sich selbst (Versuchsgruppe = 1 Person) durchgeführt hatte, war das Ergebnis eindeutig.

Ein Stoff, der bei Kranken das Fieber senkt hat beim gesunden Hahnemann zu Fieber geführt. Also, so dachte er, wird es noch häufig so sein, dass Stoffe, die an Gesunden Krankheitssymptome verursachen, dazu geeignet ind die gleichen Symptome an Kranken zu heilen.

Eben logische Schlussfolgerung, nur war die Stichprobe = 1 natürlich nicht repräsentativ, und dazu mit fehlerhaften Ausgang, denn von Allegien wusste man damals (Hahnemann lebte halt vor über 200 Jahren) noch nichts.

.

Aber, auch wenn dies eigentlich schon völlig zum Widerlegen der Homöopathie ausreichen würde, soweit will ich hier gar nicht gehen. Sondern ich will nur darauf hinweisen, dass es immer Einzelfälle gibt, deren Ausgang völlig willkürlich ist. Deshalb sind auch wohlwollende Tipps aufgrund von eigener guter Erfahrung nutzlos. Wirklich zählt nur der kontrollierte Doppelblindversuch. Und den kannte Hahnemann vor 200 Jahren noch nicht.

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@BurkeUndCo

Ja, ich habe alles gelesen und bin beeindruckt. Und was nu? Ich werfe alles hin, was mich 40 Jahre lang immer wieder getragen hat ?? (und das waren KEINE Antibiotika, gaaaanz sicher!!)<

Von der Geschichte, die du erzählst, habe ich beim IGM (Institut für die Geschichte der Medizin, Stuttgart, die ein großes Hahnemann-Archiv haben, noch nie etwas gesehen oder gehört. 

Woher hast du das? Was ist deine Beziehung zur Homöopathie? (Immerhin befinden wir uns mitten in den Kommentaren auf Antworten zu einer Frage nach Mineralstoff Nr. 6 von Dr. Schüßlers Biochemie. Außer fast 40 Jahren Anwendung dieser Heilweise und vielen Erfolgen kann ich dir nichts bieten - kein Publikum, das dich jetzt bejubelt, nichts!

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@Spielwiesen

Spielwiesen,

Von der Geschichte, die du erzählst, habe ich (...), noch nie etwas gesehen oder gehört.

Man kann sich auch an einem einzigen falschen Wort ergötzen, schon klar. Es dürfte offensichtlich sein, dass Burke den Chinarindenversuch gemeint hat.

Immerhin befinden wir uns mitten in den Kommentaren auf Antworten zu einer Frage nach Mineralstoff Nr. 6 von Dr. Schüßlers Biochemie.

Nein. Tun wir nicht. Wir befinden uns in den Kommentaren zu einer Frage, die mit dem Schüsslerunfug nichts zu tun hat:

"Welches Homöopatische Mittel beseitigt Stauungen und Nervösität?"

Liest Du eigentlich die Fragen auch manchmal, bevor Du Deine Mittelempfehlungen aussprichst?

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@uteausmuenchen

Ohne Ausbildung über Homöopathie lehren zu wollen ist ziemlich fahrlässig. Berufsausbildung ist doch immer die Vermittlung theoretischen Wissens und praktischer Fertigkeiten, die erst zur beruflichen Handlungsfähigkeit führen und Sachkompetenz verleihen.

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@yxz2001

xyz2001,

Berufsausbildung ist doch immer die Vermittlung theoretischen Wissens und praktischer Fertigkeiten,

Nur übersiehst Du, dass "Homöopath" aus gutem Grund kein Beruf ist. Nicht mal ein Ausbildungsberuf.

Es ist leicht, Dich hinter diesem Pseudoargument zu verstecken. Viel leichter jedenfalls als auf auch nur auf einen einzigen(!!) von Dir erfragten Punkt sachbezogen zu antworten.

1

Hallo! Alle Mittel sind potentiell wirksam wenn man daran glaubt. Aber es ist nicht immer gut so den Einsatz von wirksamen Mitteln zu verpassen. 

Buch von Dr. Theodor Much

"Der große Bluff: Irrwege und Lügen der Alternativmedizin"

 Es handelt sich um eine Nonsense-Therapie, eine Geldverschwendung und auch deswegen nicht unbedenklich, weil bei derartigen Scheintherapien bei ernsten Erkrankungen wertvolle Zeit vergeudet wird." < 

Man sollte nicht mit seinem Körper experimentieren wenn man wirklich eine Behandlung braucht, schönes Wochenende.

Bist Du Homöopath?

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@kami1a

Ich finde es nur komisch, wenn man gar keine Ausbildung in einem Bereich hat und kontra-Texte dazu schreibt. Da sollte man doch erstmal eine anständige Ausbildung in dem Bereich machen, erst dann kann man doch darüber urteilen. So ist es doch überall.

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@yxz2001

Wie schon mehrfach erklärt ist DEINE Argumentation hier völlig falsch.

Man muss nicht Zauberei gelernt haben, damit man weiß, dass Zaubern einfaxh nicht funktioniert.

Und nicht der Beobachter, der nichts sieht, ist schuld an der Erkenntnis, dass "Des Kaisers neue Kleider" nur Betrug waren (Betrug bezieht sich hier explizit auf die Handlungsweise im Märchen), sondern der Verkäufer sollte die Wirksamkeit nachweisen.

2
@BurkeUndCo

Du hast doch gar keine Homöopathie gelernt. Wie kannst Du da wissen, um was es genau geht???

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@yxz2001

einer meiner besten Freunde ist - leider -Homöopath

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@yxz2001

Irgendwas hast Du da immer noch nicht verstanden. Ich habe mehr Kenntnisse von Homöopathie als 99% der sogenannten Homöopathen. Denn die glauben an etwas, was es nicht gibt, aber ich weiß, dass es dieses ETWAS nicht gibt.

Die meisten Homöopathen glauben an Märchen für die es keine Beweise gibt. Ich halte mich an die Beweislage die aufzeigt, dass die Homöopathie keinerlei echte Heilwirkung besser als Placebo besitzt.

Und dieses Wissen kann wirklich jeder nachlesen. Selbst Homöopathen. Nur die meisten Homöopathen glauben immer noch daran, dass wenn 100 Versuchsreihen negativ ausgefallen sind, dass dann die 101. Versuchsreihe erfolgreich sein könnte.

Das meine ich mit "Wunschdenken" und das kann man nicht studieren, denn das wirkt mit und ohne Studium nicht.

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