Welches Gewicht sollte mein Motorrad haben?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Das Gewicht ist eigentlich gar nicht so wichtig, wie man zunächst denken mag. Wer nicht weiss, wie man ein umgefallenes Motorrad richtig aufstellt, der schafft es weder bei einer 150 kg schweren Maschine, noch bei einem 300 kg schweren Bike. Uns wurde das richtige aufheben in der Fahrschule gezeigt. Vielleicht fragst du bei denen einfach mal nach.

Während der Fahrt fällt das Gewicht auch nicht so ins Gewicht (was ein Satz...) wie du dir das vielleicht vorstellst. Die richtige Sitzhöhe hat hier mehr Einfluss. Wenn du allgemein unsicher bist, die Maschine nicht zuverlässig halten zu können, dann solltest du anfangs auf eine niedrige Sitzhöhe achten, so dass du an der Ampel oder so einen stabilen Stand hast und mit der ganzen Fußfläche auf dem Boden auftreten kannst. Das verleiht dir selber mehr (wenn auch eher subjektive) Sicherheit. Mit den Jahren kommt dann auch die Übung bis du dir um das Gewicht gar keine so großen Gedanken mehr machst.

Wenn du eine leichte kleine Maschine suchst, schau dir mal die Suzuki VanVan200 an.

hm - also mal vorweg: du sollst das Ding ja nicht tragen: ein Moped hat 2 Räder, und auf denen steht ein Großteil des Gewichts. Von daher "stört" es also nicht, dass das Gewicht der Mopeds so etwa grob bei 120 Kilogramm anfängt und dann - je nach Modell - aber auch schnell in Gegenden von 200 - 300 Kilo wandern kann, teils sogar noch mehr.

Also im Stand an einer Ampel z.B. ist jede Gewichtsklasse zu halten - eine leichtere ist da relativ unkritisch, je schwerer das Modell, desto sorgfältiger muss man aufpassen, dass sie nicht zu viel Schräglage bekommt (mit zu viel Schräglage kippt auch eine leichte um). Ist Übungssache - man muss nur dran denken, dass die Karre aufrecht bleibt.

Aufheben (nach Sturz z.B.) - dafür gibt's Tricks (such mal auf Youtube und frag den Fahrlehrer). Aber sehr häufig entspannt sich dieses Problem eh', weil man schnell hilfsbereite Helfer findet ('ne Frau braucht wahrscheinlich gar nicht suchen, da stehen ruckzuck welche parat).

Viel kritischer: rangieren - ein leichtes Modell bekommt man auch mal mit Körperkraft in/aus eine Parklücke geschoben - kostet Kraft, klappt aber. Je schwerer das Moped, desto schwieriger wird das. Und wer selber leichtgewichtig ist und beim Parken die Neigung des Bodens nicht bedacht hat und nun rückwärts vom Platz muss, braucht (mangels Rückwärtsgang, den haben nur wenige ganz schwere Maschinen), Hilfe von Passanten o.ä. - und das kommt extrem uncool an. Also: aufpassen beim Parken - mit Motor geht's problemlos vorwärts, auch bergauf. Aber rückwärts geht's nur mit Kraft - und da ist dann eine leichte Maschine deutlich angenehmer.

Wenn man obiges beachtet, dann sind auch Mopeds der 250+ Kilo Kategorie von Leichtgewichten (unter 70 Kilo) zu bedienen.

Je leichter, desto leichter das Handling für dich. Auch bzw. gerade beim Rangieren.

Aber: Ich habe genügend "zierliche Frauen" gesehen, welche auch eine BMW R 1200 GS mit über 200 kg mal eben rangieren und damit offensichtlich wenig Probleme hatten.

Meistens werden Frauen Cruiser empfohlen (die alte Virago 535 beispielsweise). In Welche Richtung soll es denn gehen? Sportler? Supersportler? Naked Bike? Cruiser?

Du willst das Ding doch nicht tragen. Umgefallene Motorräder müssen auch Männer mit der Oberschenkelmuskulatur aufheben, weil selbst deren Oberkörpermuskulatur nicht reicht und sie ihre Bandscheiben sonst kaputt machen würden. Genau wie die Sitzhöhe, ist auch dies mehr eine Frage der Technik und weniger eine Frage des Körperbaus.

Du solltest dir ein Motorrad kaufen, das dir Spaß macht, denn das ist der Sinn der Sache. Der hängt nicht notwendigerweise mit dem Gewicht zusammen.

also wirklich leicht ist zum Beispiel die

PirateInside 05.07.2017, 19:22

ups^^

KTM 390 Duke zum Beispiel..

0

Was möchtest Du wissen?