Welches Gefühl empfindest du beim Lesen einer solchen Schlagzeile?

Das Ergebnis basiert auf 88 Abstimmungen

Neutralität 42%
Anderes 36%
Traurigkeit 20%
Starke Traurigkeit (Weinen etc.) 1%

50 Antworten

Anderes

Für mich ist es eigentlich immer schlimm zu hören, wenn jemand gestorben ist. Insbesondere, wenn es sich eben um sehr junge Menschen oder Kinder handelt. Man denkt dann natürlich immer sofort was dieser Mensch noch alles vor sich hatte.

Wenn man selber Kinder hat, kann man nachvollziehen wie es den Eltern des gestorbenen Kindes wohl ergehen muss, das macht mich traurig. Kinder sollten nicht vor ihren Eltern sterben.

Besonders schlimm ist es auch, wenn es sich um Gewaltverbrechen handelt, denn manchmal sind die Täter auch noch sehr jung. Das macht mich fassungslos wie Menschen solche Bestien werden können.

Ich empfinde Mitleid mit den Angehörigen, denn die bleiben zurück und wissen erst mal nicht wie sie mit der Situation umgehen sollen.

Anderes

Ich bin immer traurig, wenn ein Mensch bei einem Unfall stirbt. Nicht nur bei einem Kind.

Leider werden bei den Unfällen die tötlich enden, meistens die Frauen und Kinder in den Vordergrund gerückt, die Männer werden vergessen.

Ich bin selbst eine Frau.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Anderes

Ich fühle mich verarscht. Das Wesentliche fehlt.
"Shit happens" - jeden Tag. Das ist nicht relevant. Wenn sowas in der Presse kommt, sollte es relevant sein - sonst ist es "Zeitverschwendung". Und eben genau die relevante Info fehlt hier - warum ist das Ereignis relevant? - besondere beteidigte Personen / Ort / Umstände ? Das fehlt. Deshalb fühle ich mich "verarscht".

Deshalb lese ich auch keine Tageszeitung. Das relevante muß man darin aktiv suchen. Diese Zeit ist dann auch meist "für die Katz".

Neutralität

In dem Moment, wo ich es höre, tut es mir schon leid. Das betrifft aber jeden Menschen, egal ob Kind oder Rentner.

Doch, ganz ehrlich, es ist auch schnell wieder vergessen. Es ist nunmal so, dass auf der Welt jeden Tag schlimme Dinge geschehen. Menschen sterben täglich, insbesondere in Kriegsgebieten und in der Dritten Welt. Wir können einfach nicht um jeden einzelnen trauern.

Ich habe vor Jahren eine Reportage über ein Löwenrudel gesehen, dass zum einen schwer mit dem Klimawandel zu kämpfen hatte und zum anderen mit den dort lebenden Menschen.

Die Doku war nichts für schwache Nerven! Ich hab geheult wie ein Schlosshund. Die Tiere haben bis zur Schmerzgrenze gelitten. Und ich fragte mich im Nachhinein: Was geht mir mehr zu Herzen...das Leiden der Tiere oder der Menschen, die nicht vom Wohlstand, sondern von ihren Feldern leben.

Ich konnte mich ehrlich gesagt nicht entscheiden... Denn hungernde oder vom Krieg gezeichnete Menschen stimmen mich ebenso traurig.

Was ich damit sagen will ist, ein verstorbenes Kind (Mord ist selbstverständlich eine ganz andere Geschichte) ist in Deutschland eine riesen Schlagzeile. Unter dieser vergessen wir dabei oft, wieviel grausames Leid gerade woanders geschieht...

Es ist nicht möglich, um alles und jeden zu trauern. Das würden wir psychisch auch garnicht durchhalten. Wir sind von Nachrichten völlig eingenommen. Alles an uns heranzulassen, würde uns auf Dauer regelrecht kaputt machen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Anderes

Mitgefühl den Angehörigen und ggf. nun traumatisierten anderen Kindern + Lehrern gegenüber.

Ansonsten aber einfach der Gedanke, dass es eben der Lauf des Lebens ist irgendwann zu sterben.

Traurig macht mich das nun nicht, solange ich keinen persönlichen Bezug zu der Person habe.

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