Welches futter für meine Franz. Bulldogge?

6 Antworten

Hi erstmal keine Panik, mit ein Jahr ist Diva zwar von der Höhe ausgewachsen aber die Breite kommt nun auch noch ;) junge Hunde sehen immer irgendwie schlacksig aus ;) würde das also nicht zu sehr bewerten.

An Futter hat man natürlich viele Möglichkeiten, hat sie denn da individuelle Unverträglichkeiten, Allergien, Vorlieben? Braucht evtl irgendwelche besonderen Zusätze? Wie aktiv ist sie? Ist die kastriert?

Meine kleine bekommt zb Wilderness, sie ist allerdings trotz ihres Alters noch sehr sehr aktiv und nicht kastriert, bei ihr reicht es um die Masse zu halten. Bei unseren kastrierten Rüden hat dieses Futter trotz peinlich genauer Dosierung zur Gewichtszunahme geführt. Bei ihn klappt es mit Barf besser, was bei meiner alten leider nicht mehr funktioniert. Finde daher das man,da individuell schauen muss was dein Hund braucht, es gibt viele gute Möglichkeiten nur die muss halt auch zum Hund passen :)

 

 

 

Nassfutter ist dem trockenfutter immer vorzuziehen, da es noch eher der natürlichen Ernährung eines Hundes entspricht. Viele steigen zum Teil (z. B halb / halb) dann auch auf trockenfutter um, weil es in der relation auch günstiger ist, was ich bei einem großen Hund z.b. auch verstehen kann und wir dies auch selber so machen (bei einem 40kg labrador)

Beim nassfutter ist zu beachten, dass es eine genaue Deklaration über die verschiedenen Inhaltsstoffe und Anteile des Fleisches hat und natürlich mindestens 70 % fleisch enthält. Das zeigt von Transparenz und Qualität. Hier siehst du dann auch direkt, wieviel fleischanteil und welche Innereien enthalten sind. Günstige und gute nassfutter sorten sind hier z.b lukullus, rocco, real nature, granatapet..

Trockenfutter wirds schon etwas komplizierter, da hier viele hersteller tricksen und leider das meiste trockenfutter auf dem Markt mehr Getreide als alles andere im Futter beinhalten. Gutes Getreide (wie Reis usw.) ist prinzipiell kein Problem, wenn der Hund keine Unverträglichkeit hat, aber halt nur in Maßen statt Massen. Die hersteller schreiben in der Deklaration oft z. B 50% frisches Fleisch rein, was im fertigen trockenfutter (da getrocknet) ja garnicht enthalten sein kann und daher noch deutlich runter gerechnet werden muss. Anhand des proteinwertes lässt sich meist der fleischanteil erkennen (viel protein = viel Fleisch). Deswegen würde ich trockenfutter mit mindestens 65% wahren fleischanteil empfehlen, wie z.b. Simpsons premium 80/20 (80%), applaws (75%), alpha spirit semi moist (80%, halbfeucht), purizon, Real nature wilderness (65%), orijen (85%).. In der Reihenfolge vom besten Preis/leistungs verhältnis absteigend ^^

Rohfleischfütterung, Barf bzw. Prey.

Trockenfutter ist niemals hochwertig - eigendlich ist es sogar der letzte Müll und definitiv das schlechteste was man seinem Hund zum Fressen geben kann.

Gerade diese ganzen Datschnasenhunde haben eh einen verkorksten Verdauungstrakt - angefangen mit dem viel zu schrägen Maul - meist mit katastrophaler Zahnstellung - über den deformierten Darm, der wegen der Züchtung dieser Rassen schwer gelitten hat.

Gerade diese Hunde sollten so naturnah wie möglich ernährt werden, dann hört auch die meiste Darmproblematik auf.

In einer normal zusammengesetzten Rohfleischfütterung sind alle Vitamine und Mineralstoffe enthalten, die ein Hund braucht - was die meisten immer noch dazumixen ist dann ein "zu viel".

Sollte das Tier tatsächlich zu dünn sein ist es bei Rohfleischfütterung ein leichtes, den Fettanteil zu erhöhen.

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