Welches Fernglas eignet sich besonders gut zum Wandern?

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3 Antworten

Dafür kriegst du sehr problemlos ein Leica Trinovid 8x20 BCA, Zeiss Conquest Compact 8x20 T oder Zeiss Victory Compact 8x20 T. Das Conquest hab ich selbst, die Abbildungsleistung ist wirklich ausgesprochen geil. Ist bei allen dreien über jeden Zweifel erhaben. So lang genug Licht da ist. In der Dämmerung machen die natürlich früher zu als Gläser mit größeren Objektiven, aber das ist halt Physik. Und zum Ausgleich musst du nicht das Gewicht der größeren Objektive schleppen.

Die Austrittspupille ist bei diesen kleinen Teilen natürlich nicht besonders groß, was die Handhabung erschwert. Muss man üben und sich dran gewöhnen, ganz besonders als Brillenträger. Mit zunehmender Vergrößerung verschärft sich dieses Problem, dazu kommt die stärkere Vergrößerung des Hand-Zitterns.

Ich würde daher gerade bei so kleinen Gläsern nie über 8x Vergrößerung gehen.

Idealerweise gerade in dieser Klasse daher besser mal selbst in die Hand nehmen und vergleichen, aber gut sortierte Fernglas-Läden zu finden ist schwierig und würde vermutlich eine oder mehrere weite Anfahrten bedingen.

Kaufe keine billigeren Dachkant-Gkläser als diese, mit der möglichen Ausnahme dieser neuen Zeiss Terra Billigserie, aber die hab ich noch nicht in der Hand gehabt.

http://geizhals.de/?cat=fernglas&xf=1645_Dachkant~1648_7~1648_8~1652_400&asuch=&bpmax=&v=e&hloc=at&hloc=de&plz=&dist=&mail=&sort=-p&bl1_id=1000

Kowa BD25 8x25, Vixen New Apex 8x24, Vortex Viper 8x28 könnte man eventuell auch mal anschauen. Steiner und Eschenbach machen ebenfalls kompakte Dachkant-Gläser in dem Preisbereich, haben mich aber bislang immer nur enttäuscht.

Swarowski ist natürlich auch eine Alternative, aber warum mehr ausgeben, wenn man für weniger Geld ein Leica oder Zeiss bekommt?

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Als "Begleiter" bei Tageslicht ohne besonderen Anwendungszweck, empfehle ich dir eine 8-fache Vergrößerung mit einem Objektivdurchmesser von etwa 25-35. In der Preisklase solltest du nach älteren Modellen oder Angeboten der Fimen Zeiss oder Swarovski ausschau halten.

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Je stärker die Vergrößerung (die erste Kennzahl), umso unruhiger wird die Sicht, wenn man nicht ausgeruht ist oder das Fernglas aufstützen kann; je gröer die Ausgangspupillenzahl (die zweite Zahl), desto besser die Sicht bei wenig Licht.

Allerdings werden mit grossen Linsen die Ferngläser auch schwerer, daher ist mein Wanderfernglas ein kompaktes Nikon 9X25, das ich in der Tasche am Gürtel tragen kann; für Wildbeobachtung in der Dämmerung hat sich ein Swarovski Habicht 7 x 42 bewährt. Beide Instrumente sind schon längere Zeit in Gebrauch, vielleicht sind neuere Modelle noch besser!

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