Welches Evangelium bietet sich an, es als erstes zu lesen?

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8 Antworten

Das Matthäus-Evangelium enthält die Tatsachen in chronologischer Abfolge, wie sie wirklich geschehen sind. Matthäus war einer der 12 Jünger Jesu.

Das Markus-Evangelium wird, weil am leichtesten verständlich, gerne zum Einstieg empfohlen. Es enthält besonder viele anschauliche Gleichnisse.

Das Lukas-Evangelium enthält die Weihnachtsgeschichte, so wie sie in den Kirchen alljährlich am Heiligen Abend verlesen wird, und viele Episoden, die auch Matthäus und Markus berichten.

Das Johannes-Evangelium ist das geistlich am tiefsten gehende und wurde von Johannes, dem "Jünger, den Jesus liebhatte", geschrieben.

Wahrscheinlich ist es nicht ausschlaggebend, in welcher Reihenfolge man die Texte liest, sondern vielmehr, dass man sie nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit dem Herzen liest... Denn wortwörtlich, also im Buchstabensinne verstanden, erscheinen manchmal gerade Stellen, in denen besonders viel Segen liegt, unverständlich.

Solltest Du Dich nun noch nicht entschieden haben, würde ich Dir das Johannes-Evangelium empfehlen.

Lies mit Gottes Segen!

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Kommentar von 666Phoenix
23.02.2016, 13:14

Matthäus-Evangelium enthält die Tatsachen in chronologischer Abfolge, wie sie wirklich geschehen sind.

Was macht Dich so sicher?

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Hallo,
es kommt darauf an, was du mit dem "durchlesen" bezweckst.
Wenn du nur wissen willst, was da so steht ist es fast egal, stur von vorn bis hinten aber nie dienlich. Besser erst mal da und dort lesen und was interessiert vertiefen.
Wenn du den "Inhalt" an sich, also die Botschaft Jesu verstehen willst, dann würde ich mir die Kapitel raus suchen (manche Bibelserver geben da Hilfestellung), in denen Jesus Aussagen über das "Heil" des Menschen bringt, also was zu tun ist um das Ziel ( "Reich Gottes") zu erlangen. Alles "Beiwerk" würde ich (vorerst) "überfliegen" oder weg lassen.
Entgegen anderer Aussagen hier, würde ich das Johannesevangelium zuletzt,
als Ergänzung ! lesen.
Warum ? Die Intention von Johannes (bzw. den Schreibern der Schrift) war vor allem, die Person Jesu heraus zu stellen, als von Gott gesandt wobei dort "reichlich" Selbstdarstellungen  "verdichtet" gebracht werden, welche so wohl nie von Jesus stammen können.
Die Botschaft Jesu selbst kommt dabei etwas zu kurz, auch wenn sie darin enthalten ist.
s.auch hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelium_nach_Johannes
Dieses Evangelium wurde wahrscheinlich auch nicht von dem benanntem
Autor selbst geschrieben und auch "redaktionell" bearbeitet.

Als NT-Übersetzung solltest du eine "neutrale" wählen. Die HfA ist reichlich mit anderen Worten gestaltet, was aber von der Botschaft Jesu nur wenig abweicht.
Die Einheitsübersetzung passt immer.
Gruß Viktor

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Meiner Meinung nach ist das Evangelium nach Lukas das, das man am besten lesen kann. Markus ist sehr knapp gehalten, bei Johannes ist zumindest der Anfang recht schwierig. Matthäus kann man auch gut lesen, hat viele Parallelen zu Lukas.

Und nimm eine gute Übersetzung wie die BasisBibel oder Übertragung wie die Gute Nachricht. Da wird manches verständlicher als im alten Luther-Text.

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Als Einstieg in die Bibel empfehle ich immer:

  1. Römerbrief
  2. Johannesevangelium

Gemäß dieser Empfehlung habe ich selbst einst mit dem Bibellesen angefangen.

Diese beiden "Bücher" zusammen sind die kürzeste Fassung der Grundlagen des Christentums.

Das Johannesevangelium ist voller Zusagen und es stellt die Bedeutung Jesu (als Sohn Gottes) dar.

Die anderen drei Evangelien sind eher Biografien des Lebens Jesu und dort liest du viele Begebenheiten dann halt dreimal.

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Hallo Answerforall,

mit der von Dir genannten Übersetzung "Hoffnung für alle" hast Du eine sprachlich zeitgemäße, flüssig zu lesende Wiedergabe des Worte Gottes gewählt.

Der dynamische Schreibstil den der Evangelist Markus dazu nutzt, um die Wundertaten Jesu in schneller Abfolge zu schildern, passt genau zur HFA. Da könntest Du - wenn Du es wolltest, an einem halben Tag das kürzeste Evangelium (mit nur 16 Kapiteln) komplett lesen, und hättest einen guten Überblick über das Lehren und Wirken des Sohnes Gottes.

Matthäus und Lukas haben den selben Blick auf Jesu irdisches Leben wie Markus. Die drei Evangelien werden deshalb als "synoptische" bezeichnet.

Das Evangelium nach Johannes betont besonders die Agape-Liebe. Durch die zahlreichen aufgezeichneten Gebete wird das Vater-Sohn-Verhältnis dargelegt, so wie Jesus es sah.

Also: Wenn es darum geht, mit dem Bibellesen zu beginnen - immer Markus zuerst!

Grüße, kdd

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Kommentar von 666Phoenix
23.02.2016, 20:52

kdd, der hat doch nicht nach den "kanonischen" oder den "synoptischen" gefragt, sondern generell nach den Evangelien! Und derer gibt es ja so zirka 200, wenn ich recht informiert bin!

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Ich hab mit Markus angefangen, da es zeitlich gesehen zuerst verfasst wurde. Danach Matthäus und Lukas und ca. 30 Jahre nach Markus dann Johannes.


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Fang am besten bei der Geburt Jesu an. In den Evangelien geht es ja schließlich um Jesus und das wäre das sinnvollste. Viel Spaß dabei. :) 

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Kommentar von Viktor1
23.02.2016, 21:16
In den Evangelien geht es ja schließlich um 
Jesus

Da bist du aber im Irrtum der auch nicht besser wird, daß viele unwissend genauso reden.
In den Evangelien geht es um die (frohe) Botschaft zum Heil des Menschen. Diese Botschaft wäre sogar verständlich, wenn Jesus  sich völlig "zurück nehmen" würde. Und das hat er sogar getan durch seinen Tod. Er sagte auch, daß er weg gehen müsse damit der Geist (der Erkenntnis) kommen könne damit seine "Worte" (Botschaft) verstanden würden - ohne ihn , also ohne seine anwesende Autorität.
Übrigen: "Evangelium" aus dem griechischen übersetzt heißt "Frohe Botschaft" !

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"Alle" Evangelien?

Na, dann fang doch mit dem "Kindheitsevangelium des Thomas" oder dem "Ur-Evangelium" oder evtl. dem "Evangelium des Judas" an.

Bibel: Hoffnung für alle, außerhalb der Bibel auch noch Hoffnung für den Test!

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Kommentar von 666Phoenix
23.02.2016, 20:49

edit: REST!

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