Welches Datum gilt bei einer Kündigung bei einer Frist von 2 Wochen?

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4 Antworten

Der Zugang des Schreibens ist wichtig. Einen Tag später fängt die Kündigungsfrist an zu laufen.

Wenn Deine Kündigung am Mittwoch abgeschickt wurde und am Donnerstag Feiertag war, ist die Kündigung frühestens am Freitag im Betrieb angekommen. Gab es dort einen Brückentag (Firma geschlossen)? Es lässt sich doch bei der Post feststellen, wann der Brief eingeworfen wurde.

Was hast Du denn als letzten Arbeitstag in die Kündigung geschrieben? Wenn die Frist ab morgen läuft, ist der 16. Juni Dein letzter Arbeitstag.

Entscheidend ist wann der Empfänger Gelegenheit die Kündigung zu lesen.

Das hat er wenn sie in seinem Briefkasten ist.

Was ist denn jetzt richtig? Nehmen wir mal an die Post streikt. Ist es dann wirklich das Datum des Eingangs??.

Maximilian112 02.06.2014, 21:01

Ja der Zugang zählt.

Du hattest auch die Möglichkeit sie persönlich zu überreichen, sie selbst in den Betriebsbriefkasten zu werfen.

Solange der AG kein Schreiben hat hast Du nicht wirksam gekündigt.

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Hallo, so weit ich weiß gilt der Poststempel, d.h. wenn die Post den Brief annnimmt bzw. in Bearbeitung nimmt.

Gruß Jeremy

DerCAM 03.06.2014, 02:38

Das mag bei Preisausschreiben manchmal durchaus der Fall sein, nicht aber auch bei einer empfangsbeduerftigen Willenserklaerung. Die geht erst dann zu, wenn sie in den sog. "Machtbereich" des Empfaengers gelangt, also beispielsweise in dessen Hausbriefkasten geworfen, im Sekretariat abgegeben oder unter der Tuer durchgeschoben wird.

Ausschlaggebend ist weiterhin, ab wann der Empfaenger unter normalen Bedingungen Kenntnis von der Willenserklaerung erhalten konnte. Sonntags muss er normalerweise nicht mit der Zustellung rechnen und dann gilt bei einer Sonntagszustellung auch erst der Montag als Zustelltag. Gleiches gilt, wenn der Betrieb samstags geschlossen ist und das Schreiben dann an einem Samstag in den Firmenbriefkasten eingeworfen wird. Ebenso muss der empfaenger normalerweise ab dem spaeten Nachmittag nicht mehr mit dem Zugang rechnen (Stichwort: "Postuebliche Zeiten"). Somit gilt ein in den spaeten Nachmittagsstunden oder gar erst in den Abend- oder Nachtstunden eines Werktages in den Empfaengerbriefkasten eingeworfenes Schreiben auch erst als am folgenden Werktag zugegangen.

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