Welches Buch ist gut als Einstieg in die Philosophie?

5 Antworten

Besonders geeignet scheint mir das Buch von Peggy H. Breitenstein und Johannes Rohbeck mit dem Titel "Philosophie" zu sein, das den Untertitel "Geschichte, Disziplinen, Kompetenzen" trägt. Es ist ein einführendes Studienbuch aus dem Metzler-Verlag, das für Studenten der Philosophie im Nebenfach und für Lehramtskandidaten konzipiert ist. 

Dieses Buch ist von der Didaktik (Auswahl der Stoffe) und der Methodik (Art und Weise der Stoffdarbietung) hervorragend durchdacht und mit großer Fachkenntnis und Sorgfalt konzipiert worden. Es dient besonders den Philosophie-Interessierten, die sich nicht einem bestimmten Autor und seiner bevorzugten Sichtweise auf die Philosophie verlassen wollen, weil sie damit grundsätzlich in eine bestimmte Richtung gelenkt werden. 

Das genannte Buch von fast 500 Seiten ist vielmehr ein Gemeinschaftswerk des Instituts für Philosophie der technischen Universität Dresden, das sich auf die Erfahrungen einer langjährigen Arbeit mit Studenten des Bachelor-Studienganges Philosophie stützen kann. Das Gute an dem Buch ist, dass es sehr praxisorientiert verfasst wurde, d.h., dass es durchgespielte Beispiele für philosophische Problemsituationen bietet, dass es ferner einen hervorragenden Überblick über die Epochen und ihre Hauptvertreter bietet und dabei stets in deren philosophisches Denken einführt, und dass es einen umfangreichen Teil den philosophischen Kompetenzen widmet, die es im Studium zu erwerben gilt.

Ich habe mir vor einer Woche "das Philosophie Buch" gekauft. Es ist Aufgebaut wie ein Schulbuch. Inhaltlich befassen sich die Autoren mit den wichtigsten Theorien der Philosophie seit den ersten bekannten Aufzeichnungen dazu bis zur Moderne. Eine Ideologie/Theorie wird auf ca. 1 toll gestalteten Doppelseite in verständlicher Sprache dargelegt. Das Buch ist perfekt um einen Überblick über das Thema zu bekommen. :)

Warum schließt du einen Überblick aus, wenn du in die Philosophie einsteigen willst? Sich auf ein einzelne Werk eines Autoren zu konzentrieren, stellt m.E. keinen wirklich sinnvollen Einstiegsversuch dar... Bücher für Erstsemester Philosophie findet man leicht unter dem Stichwort "Einführung" bei hinlänglich bekannten Suchmaschinen oder Online-Shops.

Und an sonsten halt die Klassiker. Kant wird etwa an der Uni in vielen Bereichen auch außerhalb des Fachbereichs Philosophie angesprochen, ebenso Adorno. Dann Nietzsche natürlich als (oft missverstandener) Klassiker; Luhmann, wenn du dein Hirn testen willst (ich finde seine Systemtheorie toll, hasse ihn aber auch dafür *g*) oder auch Habermas.

Gerade eine Einführung könnte dir hier die nötige Bandbreite aufzeigen und dich zu weiteren Vertiefungen führen.

Nietze ist unbedingt zu lesen. 

Welches denn zuerst?

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