Welches Betriebssystem würdet ihr nehmen ?

Das Ergebnis basiert auf 28 Abstimmungen

Linux 57%
Windows 10 21%
MACOS 10%
Windows 7 7%
Windows Vista 3%

33 Antworten

Linux

Ich find Linux echt geil und benutze es schon seit mehreren Jahren, inzwischen als einziges System ohne Windows im Dualboot und ich finde insbesondere Linux Mint/Ubuntu sehr alltagstauglich. Zum Zocken vielleicht nicht unbedingt das Beste, weil Games immer noch überwiegend für Windows erscheinen, aber es gibt immer mehr Linux Portierungen und das Programm Wine, mit dem man fast alle Windows Spiele auf Linux zocken kann.

Außerdem ist es kostenlos und Open-Source, und das ist das Beste, was man auf dem Softwaremarkt bekommen kann. Der Linux Kernel gilt überdies auch als weitaus sicherer als der von Windows und man ist frei von NSA Backdoors im System ^^

Aber es soll letzten Endes jeder das nutzen, was er will.

Linux

Wow, interessantes Ergebnis bisher. Leute, wo sind die ganzen Windows-Stimmen? Aber gut, es wurde nur danach gefragt, welches Betriebssystem wir nehmen würden. Was man im Endeffekt nimmt, ist dann doch etwas anderes...

Die Gründe für meine Abstimmung habe ich hier schon umfassend dargelegt:

https://www.gutefrage.net/frage/linux-oder-windows---welches--ist-besser-und-wieso

Dazu muss man sagen, dass dort nur Windows und GNU/Linux verglichen wurden. Hier kommt noch macOS als Variante hinzu. Im Endeffekt ist dies ebenfalls ein sehr gutes OS, zumal es genauso wie GNU/Linux auch Unix-ähnlich und POSIX-kompatibel ist.

Dennoch darf man dabei die vielen Einschränkungen, sowohl auf Seiten der Hardware, als auch auf Seiten der Software nicht außer Acht lassen. Wenn man also genügend Geld zur Verfügung hat und keine besonderen Freiheiten bei seinem System benötigt, ist dies sicherlich keine schlechte Wahl.

Ansonsten schaut man sich unter der oben verlinkten Frage meine Antwort an und entscheidet danach, ob man einen Blick auf GNU/Linux-Systeme werfen will. Testen muss man es letztendlich trotzdem.

PS: Übrigens hast du *BSD vergessen.

PS: Übrigens hast du *BSD vergessen.
  • Nicht nur das! Aber der Rest ist dann wohl eh zu unbekannt. Dürfte ein Otto - normal - Verbraucher nicht wissen^^
  • Bzw free BSD :ß
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@AntworterBasic

Ja, das stimmt. Natürlich gibt es noch mehr, jedoch ist für mich *BSD von den unbekannteren Systemen am relevantesten.

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Hallo,

hättest Du FreeBSD hinzu genommen, könnten Leute wie ich auch abstimmen - schade, aber das ist meiner Meinung nach auch ein Zeichen dafür, dass GNU/Linux mittlerweile der Monopolist freier Betriebssysteme geworden ist.

Und diese Entwickling finde ich insofern besorgniserregend, weil somit die Produktvielfalt abnimmt zugunsten einer bloßen Markenvielfalt.

Und eines ist dabei auch klar: RedHat gibt den Takt an und irgendwann landen selbst im nicht-kommerziellen Debian GNU/Linux die Vorgaben dieses US-Konzernes, wie man bei systemd und PA schön sehen konnte.

Ich bin mal gespannt, wie lange sich Nischendistributionen, die bei gewissen Adaptionen nicht mitmachen, halten können.

Mir wäre das ziemlich egal und ich habe auch kein Problem damit... Software- und Systementwickler kommen mit allem klar.  Dann gib doch "Linux" die Stimme,  weil es in philosophischer,  entwicklungpolitischer und lizenzrechtlicher Sicht FreeBSD am nächsten kommt....

Der ewige Lizenzkrieg ist jeder Entwicklung hinderlich, aber solange alles Essentielle quelloffen bleibt und nicht quelloffene Software verzichtbar/vermeidbar ist,  ist das sicher akzeptabel....  

Ich halte jedoch ein Weltmonopol kommerzieller, kostenpflichtiger Software,  so wie es Micro$oft schon lange geworden ist,  als sehr problematisch und das Missbrauchspotential für manipulative, observatorische... Zwecke ist extrem hoch, was neuerliche politische Entscheidungen eindeutig belegen....  Schon allein deswegen muss es Alternativen geben....

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RedHat gibt den Takt an und irgendwann landen selbst im nicht-kommerziellen Debian GNU/Linux die Vorgaben dieses US-Konzernes, wie man bei systemd und PA schön sehen konnte.

Ich finde RedHat jetzt nicht sooo "schlimm", zumal sie recht gute Policies haben. So befindet sich in den "offiziellen" Repositories beispielsweise keine "nicht-freie" Software und auch keine, die patentierte Algorithmen implementiert, daher auch defaultmäßig kein H.264, kein MP3, etc. Das kommt der Philosophie von Debian schon ziemlich nahe.

Viel bedenklicher finde ich da Canonical, die einfach für alles, für das es schon freie, verbreitete Lösungen gibt, ihren eigenen Sch.... entwickeln.

  • init bzw. inzwischen systemd --> upstart
  • GNOME --> Unity
  • ...

WTF?!

Zudem gab es eine Weile lang (gibt es noch?) alle möglichen (kostenpflichtigen oder einfach nur datenschutztechnisch bedenklichen) "Cloud-Dienste", die in fast schon Microsoft-Manier mit dem Betriebssystem "gebundled" bzw. in dieses gar auf eine Art und Weise integriert wurden, dass sie allenfalls mit großem Aufwand zu entfernen waren.

Das ist in meinen Augen wirklich Unsinn und gegen die "Philosophie" von Linux.

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