Welches Betriebssystem für Sony Vaio PCG-505FX und wie draufbekommen?

2 Antworten

Hallo

habe etwas gebuddelt und meinen alten Sony Vaio PCG-505FX (Notebook von 1998) gefunden.

Ich würde ja direkt dazu raten das Teil in ein Museum oder gleich auf den Elektroschrott zu werfen.

Die Kiste hat (aufgerüstet) 96MB an RAM und ne 266 MHz CPU.

Bei derart dürftiger Ausrüstung verbietet sich eigentlich schon jeder Desktop. Wenn man darauf unbedingt etwas tun möchte dann entweder komplett ohne grafische Ausgabe oder allenfalls mit einem reinen Fenstermanager.

Als minimale Systeme könnte man dann folgende Distributionen einsetzen:

  • Arch
  • Debian
  • Puppy
  • SliTaz
  • AntiX
  • Bodhie
  • oder jede andere Distribution die einem beim installieren schon die Wahl lässt ob grafisch oder nicht.

Booten vom USB 1.1 Slot funktioniert nicht, CD Laufwerk hat er nicht...

Dann wäre doch der Einbau, sei es auch nur zur Installation, eines CD/DVD-Laufwerks eine gute Option.

[....] Festplatte auszubauen, das Linux bootfertig darauf zu installieren und anschließen die Platte wieder einzubauen.

Theoretisch schon, aber da besteht dann ein Problem mit bzw. ohne PAE Unterstützung oder auch der Grafikchip der auf dem Zielgerät komplett anders ist. Wenn Du es dennoch so machen möchtest, dann installiere am besten komplett ohne X-Server, Fenstermanager und Desktop und erledige das dann später auf dem Zielrechner.

Bin für eure Hilfe sehr dankbar =)

Das sieht wohl nicht jeder so, denn ich hatte Deine Frage bereits schonmal beantwortet - nun ist sie weg :-(

Linuxhase

Danke sehr erstmal für die ausführliche Antwort!

Ein optisches Laufwerk kann ich nicht nachrüsten. Höchstens via i/o Adapter anschließen (müsste ich mir zulegen). Naja, Windows XP lief damals mit eben jenen 96MB ohne Probleme. Aber sobald man etwas geöffnet hat, lahmte es. Es hat meiner Meinung nach auch virtuellen Speicher (von der Festplatte) sozusagen als RAM benutzt und konnte dadurch mehr als 96MB auslagern. Ich schau mal dass ich Debian oder eine andere Distribution in deinen Vorschlägen draufbekommen. Vielen Dank =)

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@LupoLucario

@LupoLucario

Ein optisches Laufwerk kann ich nicht nachrüsten. Höchstens via i/o Adapter anschließen (müsste ich mir zulegen)

Keine Ahnung ob es das gibt und was es kostet, aber ich denke nicht das sich sowas bei dem "antiken" Gerät lohnt.

. Naja, Windows XP lief damals mit eben jenen 96MB ohne Probleme. Aber sobald man etwas geöffnet hat, lahmte es

Toll, einen Desktop ansehen aber bloß nicht benutzen :-(

Es hat meiner Meinung nach auch virtuellen Speicher (von der Festplatte) sozusagen als RAM benutzt und konnte dadurch mehr als 96MB auslagern.

Das macht jede Linux Distri sowieso. → SWAP

Viel Erfolg.

Linuxhase

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Hi, habe jetzt verschiedene Distributionen getestet, aber alle leider ohne Erfolg. Jedesmal sagt der Laptop dass kein Betriebssystem gefunden worden sei. Musste natürlich jedes Mal die Festplatte ausbauen, das Linux darauf installieren und sie anschließend wieder einbauen. Wahrscheinlich landet das Teil doch im Müll :/

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@LupoLucario

@LupoLucario

Jedesmal sagt der Laptop dass kein Betriebssystem gefunden worden sei.

Dann sucht das BIOS entweder auf dem bzw. den falschen Datenträgern oder es ist kein Bootloader im MBR desselben gefunden worden.

  1. Das BIOS sucht nur im MBR nach einem bootfähigen Code, was normalerweise der Bootloader ist.
  2. Jeder Datenträger hat einen MBR
  3. Die Reihenfolge der Geräte die als Bootmedium angegeben werden wird nur einmal abgesucht und bei einem Misserfolg¹ dann die Meldung ausgegeben.
  • Hast Du denn nach der Installation (auf dem anderen Computer) auch einmal überprüft wo der Bootloader installiert wurde?
  • Hast Du die md5-Prüfsumme der ISO-Dateien und der daraus gebrannten DVDs verifiziert?

Linuxhase

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¹ Das kann sowohl heißen das ein MBR leer ist, aber auch das der  Datenträger beschädigt ist

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Lubuntu ist für das ältere Kaliber ausgelegt aber selbst das benötigt mindestens 128 MB RAM. No Chance es sei denn du hast noch MS-DOS auf Diskette aber die Mühe ist es nicht wert.

@LordHell

No Chance

Da schreibt ein typischer Ubuntu User :-(

denn das ist Unsinn, es gibt mehrere Linux-Distributionen die damit zurechtkommen. Die kleinste, die noch aktuell gepflegt wird dürfte 4M sein, also schlappe 4 Megabyte klein, die kleinste überhaupt, die ich kenne hat sogar nur 1.44 Megabyte (Hal91) und wenn darauf Windows-XP gelaufen ist, dann war da entweder mal mehr RAM drinnen oder die Kiste war schon immer sehr langsam.

Linuxhase

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