Welches Angebot soll der Staat den Autofahrern machen, um auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen?


28.10.2021, 09:54

wie in Österreich für 1095€ einmalig zahlen und dann das ganze Jahr ohne weiteres Ticket nutzen?

22 Antworten

Das Problem sind die kosten, Soweit denke hier offensichtlich keiner. Die Fahrzeuge und die Fahrer müssen bezahlt werden, das eine ist Förderfähig (die Fahrzeuge) die Fahrer sind es nicht. Das trägt Stadt oder Kreis.

Der hier notwendige Ausbau der Netzte ist gar nicht machbar dazu sind die Firmen in D zu unfähig. Wenn das alles perfekt läuft. Siehe Startrek die Filme dann 23/24 irgendwas.

Dann müssen die Taktzeiten vermindert werden. Irgendwann ist aber das Strabgleis voll.

Der Busverkehr müsste extrem verstärkt werden. Es müsste Schnellbusse geben. Die halt an kleinen Gemeinden vorbeifahren, Wo die Zulaufstrecken vom Schulbusverkehr übernommen werden. So läuft es ja im Regionalverkehr.

Den meisten ist gar nicht klar, was da alles hinter steckt.

Für mich wäre wichtig, dass ich genug Öffis zur verfügung habe. Wenn ich nur alle 2h in die nächst größere Stadt komme ist das halt ein bisschen zu wenig, vor allem im Winter, wenn man dann bei 0° stundenlang warten muss.
Kostenlos wäre auch noch ein großer Anreiz, aber ich finde die Preise ein bisschen zu senken, wäre auch erstmal ok.

Moin,

in meinem Fall kann der Staat nichts machen! (Beispiel für ein Straßenfahrzeug)

  • Autofahren extrem teuer => Ich würde trotzdem fahren
  • Vor meinem Haus losfahren
  • Genau vor meiner Arbeitsstelle halten
  • Genau zu den Zeiten fahren, wo ich auch zur Arbeit fahre
  • Immer wenn ich es möchte einen Abstecher ins Fitnessstudio, zum Einkauf, Arztterminen, oder anderes machen (Firmenfeiern und mal länger Arbeiten wegen Notfall bzw. Bereitschaftseinsätze inklusive!)
  • Nirgendwo anders halten, weil die Fahrzeit damit nur länger wird
  • Meine Persönlichen Sachen darin lagern
  • Dazu muss man sich auch kein Auto vorhalten müssen und die Kosten für die ÖPNV besonders günstig sein!

Oder Kurz: Im ländlichen Raum ist das ganze nicht Wirtschaftlich umsetzbar! Ich bin für Individualmobilität! (Besonders im Ländlichen Raum!)

Meine Fahrzeit beträgt im Durchschnitt 30 Minuten. Mit Öffentlichen Verkehrsmitteln bräuchte ich so um die 2h pro Strecke! Allein der Weg zum Bahnhof würde zu Fuß 30 Minuten dauern! ...

Man sieht es auch speziell heute (z.B. bei Sturm!) Ich bin heute ganz normal mit dem Auto gefahren! Die Bahn fährt stellenweise nicht, weil sie eine andere Risikogefährdungsanalyse machen muss!

Grüße

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Abstecher ins Fitnessstudio,
der Weg zum Bahnhof würde zu Fuß 30 Minuten dauern! ...

Erkenne den Widerspruch.

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@lesterb42

Moin,

du müsstest den Widerspruch erkennen, denn du weist ja gar nicht was ich im Fitnessstudio mache ;) (Vielleicht treibe ich es wild mit der Angestellten in der Sauna!)

Grüße

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@Fleischtester

Mit so einer Ausrede hatte ich gerechnet. Gibt in dem Bereich ja auch sehr unterschiedliche Angebote.

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@lesterb42

Moin,

(Kurze Antwort und dann Ende!)

  • A) Ich vermische das nicht! (Beruf und privaten Sport)
  • B) Im Straßenverkehr möchte ich immer schnell sein! (Auch zu Fuß; Und soviel ich weis, liegen keine Gewichte am Straßenrand!)
  • C) Ich gehe nicht in Fitnessstudio um zu Joggen! (Nebst das ich das dort bei jedem Wetter machen könnte. Auch wenn draußen Glatteis ist!)

Aber es gibt halt Leute, die glauben Ihr Weg wäre der einzig Richtige. Lebe dein Leben, vielleicht kommt irgendwann der Tag, wo ich versuche dir meine Lebensweise (außerhalb vom Verkehr) aufzuzwingen! ...

Grüße

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@Fleischtester
vielleicht kommt irgendwann der Tag, wo ich versuche dir meine Lebensweise aufzuzwingen!

Dann habe ich jetzt aber Angst.

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Kostenlos fände ich nicht gut. Sinnvoller wäre, an Frequenz und Taktung zu arbeiten. Wenn jemand mit dem Auto 30 Minuten für die Strecke A-B braucht, aber mit dem ÖPNV 60 oder 90 Minuten mit unnötig langen Wartezeiten ODER so enger Umstiegzeit, dass man jedes Mal riskiert, den Anschluss zu verpassen, dann ist Geld nicht das entscheidende Kriterium.

dabei kommt mir jetzt aber der Faktor "Stau" und "Parkplatzsuche", "erhebliche Kosten derselbigen" , nervliche Anspannung u.m. ziemlich zu kurz, schätze mal, das hast du schon mit einkalkuliert..

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Zuerst sollte der öffentliche Nahverkehr soweit ausgebaut werden, dass er eine echte Alternative darstellt. Derzeit ist es häufig so, dass sich die Fahrzeiten selbst im relativ gut ausgebauten Ruhrgebiet mehr als verdoppeln gegenüber dem Individualverkehr. Dazu kommen noch die erhöhten Kosten, was den ÖPNV äußerst unattraktiv macht.

Zuerst sollte der öffentliche Nahverkehr soweit ausgebautwerden,

Das Gegenteil, ist der Fall. Strecken, die sich kaum rechnen, werden eingestellt.

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@BadWolf27 , wie du das bei den Staus schaffst, von denen ich jeden Morgen im Radio höre, ist mir ein Rätsel..

aber die Grünen versprechen auch nur, was sie nicht halten werden können, weil sie Angst haben das Thema "Enteignungen von Privatgrund" aufzugreifen ..

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@bachforelle49

Mal ein Beispiel aus eigener Erfahrung. Ich musste mal eine Weile von Marl nach Dortmund zur Arbeit. Mit dem Auto war das trotz Berufsverkehr maximal 45 Minuten Fahrzeit. Als mein Auto mal kaputt war, brauchte ich mit dem ÖPNV nahezu 2 Stunden und musste 3mal umsteigen. Sitzplätze gab es natürlich keine mehr in den überfüllten Fahrzeugen. Dass viele Menschen das meiden, wundert mich kein Stück.

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