Welches andere System könnte ausser dem Kapitalismus funktionieren?

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4 Antworten

Theoretisch wäre der Sozialismus perfekt.

Aber die Menschen sind egoisten. Deshalb wird die Welt immer wieder in den Kapitalismus laufen.

Sogar im Sozialismus/Kommunismus hat in den Staaten, die diese Wirtschaftsordnung hatten, hinter den Kulissen Kapitalismus geherrscht, weil die, die an der Macht waren alles hatten.

Zwar war die Versorgung mit Grundbedürfnissen für alle gesorgt udn Wohnung, Strom, Grundnahrungsmittel, für alle billig, aber einfache Leute mußten für Luxusgüter sehr viel zahlen, oder auf ein normales Auto lange warten.

Man muss versuchen innerhlab der Marktwirtschaft die soziale Komponente zu verstärken.

Danke. Gruss, Lalelilakuh

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So gesehen funktionieren Alle System aber auch Alle müssen mitmachen z.b die Planwirtschaft könnte nicht funktionieren wenn 5% der Bev. sagen :"Macht ihr mal Planwirstschaft, wir machen Soziale Markwirtschaft"

Es gibt kein perfektes System. Was wir haben ist auch kein richtiger Kapitalismus, sondern eher Egoismus. Der richtige Kapitalismus an sich würde unter allen Systemen noch am wenigsten funktionieren, da nichtmal so weit gedacht wurde, dass es am Ende eine kleine Oberschicht gibt, die über einen Großteil des Geldes verfügt, was letztendlich das kapitalistische System zerstört.

Hi.
Deine Frage unterstellt anscheinend, daß der Kapitalismus funktioniert.
Tut er das? (Und, falls ja, wie gut? Und: für wen wie gut?)

Gruß, earnest

Ja der Kapitalismus funktioniert für die Bank ja perfekt! Und ja er funktioniert gut, wir sind ja alle davon betroffen (z.B. wenn wir einen Drucker oder eine Glühbirne kaufen laufen sie nach einer gewissen Zeit wieder ab, damit die Industrie funktioniert und sie ihr Geld machen können! Welches andere System würde denn sonst noch funktionieren, es ersetzen könnte? Danke.

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@Lalelilakuh

Bitte, gern geschehen.
P.S.: Warum fragst du, wenn du die Antwort weißt?

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@earnest

Wir haben in ein paar Tagen eine Klausur und wir müssen wissen was man machen könnte um den Kapitalismus ein Ende zu bringen! Entschuldigung, falsch formuliert! Danke.

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@earnest

Hast du vielleicht ein Beispiel was man tun könnte um es zu einem Ende zu bringen? Danke.

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@Lalelilakuh

Du meinst: die Abschaffung des Kapitalismus?

Nicht generell - da bin ich nicht als Laie natürlich nicht schlauer als Tausende von studierten Ökonomen. An das "Soziale" in der (real existierenden) "Marktwirtschaft" glaube ich auch nicht mehr. Die Planwirtschaft hat nicht funktioniert. Der "Sozialismus" hat bisher auch nicht so recht geklappt. Kommunismus hat es noch nicht gegeben.

Auf der lokalen Ebene finde ich "Mikro-Kredite" (kannst du googeln) einen interessanten Ansatz. Aber das sind - global gesehen - Kleinigkeiten, "peanuts".

Mit anderen Worten: "Das ist eine gute Frage" ...

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@earnest

Das was nicht stimmt beim Kapitalismus:

  1. Die Superreichen zahlen meist keine Steuern, um dies umzugehen gründen sie meist Stiftungen (sehr beliebt im Amerika)...

  2. Beispiel der Federal Reserve: druckt das Geld, leiht das Geld an den Staat, mit Zinsen natürlich, das ganze amerikanische Volk haftet für die Schulden des Staates. Ein Versuch von J.F.K, das Geld vom Staat direkt zu drucken, hat ihm das Leben gekostet.

  3. Die großen Konzerne zahlen (durch Steuertricks - die haben eine ganze Armada von spezialisierten Anwälten und Steuerberatern) zahlen NULL Steuern!

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@emily2001

Nr. 1 und Nr. 3 treffen den Nagel auf den Kopf, der letzte Satz von Nr. 2 ist eine Verschwörungstheorie.

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@earnest

Siehe das:

Verschwörung?

In einem später als Verschwörung bezeichneten, von Senator Aldrich im November 1910 einberufenen geheimen Treffen auf dem Morgan-Besitz auf Jekyl-Island in Georgia texteten Warburg und je zwei Bankiers von J. P. Morgan und der Rockefeller-Gruppe binnen einer Woche eine Gesetzesvorlage, die der überaus eitle republikanische Senator unbedingt unter seinem Namen in den Kongress einbringen wollte. Wegen seiner bekannten Verbindungen zum Finanz- und Börsenzentrum in der New Yorker Wall Street scheiterte er aber, weil die Mehrheit der misstrauischen Abgeordneten darin zu Recht einen Plan sah, einem kleinen Kreis von mächtigen und untereinander verbundenen Bankiers eine dominierende Stellung und damit enorme Profitmöglichkeiten innerhalb der amerikanischen Wirtschaft auf ewig zu sichern.

Natürlich ließen sich die Wall-Street-Haie nicht so schnell entmutigen und nützten die Präsidentschaftswahlen 1912, um den demokratischen Kandidaten Woodrow Wilson mit üppigen Geldspenden ins Präsidentenamt zu hieven. Nach außen hin gab er sich im Wahlkampf noch als Gegner des »Wall Street Money Trusts« und versprach dem Volk ein Geldsystem, das frei von der Herrschaft der internationalen Bankiers der Wall Street sein sollte. Doch die Schiffs, Warburgs, Kahns, Rockefellers und Morgans hatten auf das richtige Pferd gesetzt. Unter dem verharmlosenden Titel »Federal Reserve Act«, der angeblich den Wall-Street-Plan einer Zentralbank zunichte machte, schleusten sie die geringfügig umformulierte Textierung von Jekyl-Island über Mittelsmänner der demokratischen Fraktion mit Unterstützung von Präsident Wilson durch die Ausschüsse im Kongress zur Abstimmung am 23. Dezember 1913, an dem bereits viele ahnungslose Abgeordnete ihren Weihnachtsurlaub angetreten hatten und kaum jemand die Gesetzesvorlage zuvor auch tatsächlich gelesen hatte. Die wenigen Abgeordneten, die das üble Spiel durchschauten, fanden zu wenig Gehör.

Der Konservative Henry Cabot Lodge sen. prophezeite vorher in weiser Voraussicht »eine gewaltige Inflation der Zahlungsmittel« und dass »die Goldwährung in einer Flut von nicht einlösbarer Papierwährung« ertrinken werde. Nach der Abstimmung sagte Charles A. Lindberg sen., der Vater des berühmten Fliegers, vor dem Kongress: »Dieses Gesetz etabliert das gigantischste Kartell auf Erden … dadurch wird die unsichtbare Regierung der Geldmacht legalisiert sein … Dies ist die verkleidete Aldrich-Gesetzesvorlage … Das neue Gesetz wird Inflation erzeugen, wann immer das Kartell die Inflation wünscht.«

siehe auch The Creature from Jekyll Island – How the Federal Reserve was created (Edward Griffin). Siehe das sieh den Trailer zum Film America: From Freedom to Fascism, darüber, wie die USA ihre Freiheit 1913 verlor:

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@emily2001

Wasn datt für 'n Blödsinn. Superreiche zahlen keine Steuern? Pah! Die Reichen tragen finanziell einen extrem großen Teil der Gesellschaft. Menschen sind von ihrem Wesen nicht gleich, der Kommunismus und Sozialismus versucht den Menschen daher "umzuerziehen". Dies geschieht nur durch Zwang und somit wird Freiheit eingeschränkt. Es ist ein Ausdruck von Neid, dem anderen etwas wegnehmen zu wollen, nur, weil er mehr als man selbst hat oder ihm sofort Kriminelles zu unterstellen. Komm doch selbst mit einer Geschäftsidee auf und werde Unternehmer! Das können SEHR viele nicht. Nicht jeder hat ein Gefühl dafür. Und wer fleißig ist, der verdient auch mehr. So einfach ist das. Das ist Fairness. Schaffe, kriege, tu, was du willst, so lange du keinem schadest (daher soll es auch Sozialhilfe geben, damit trotz Versagen niemand verhungern muss). Kapitalismus bedient sich dem natürlichen Ehrgeiz des Menschen und setzt diesen zum Wohle der Allgemeinheit ein - denn: Wer das liefert, was die Leute wollen, ist erfolgreich und macht die Menschen durch seine Produkte glücklich. Außerdem schafft er Arbeitsplätze und bezahlt höhere Steuergelder (auch für Standorte!). Der Staat scheitert in der Regel an unternehmerischen Aufgaben. Versagt er (mal wieder...), so muss der Steuerzahler dafür aufkommen und die Politiker spüren nichts davon. Ein Privatmensch hingegen hat ein viel höheres Risiko und muss verantwortungsvoll sein, wenn er Gewinne erzielen will. Die Regierung ist in nicht-marktwirtschaftlichen Systemen so machtvoll, dass leicht Diktaturen entstehen, Dinge verteuert werden (denn der Staat ist schließlich einziger Anbieter und kann über alles entscheiden) und ganze Branchen wegfallen. Luxus soll ja nicht sein, man soll ja nicht herausstechen. Adieu, Sternehotels! Adieu, BMW! Adieu, Häuslebauer! Früher oder später merken die Leute, dass es sich nicht auszahlt, sich krumm zu schuften in so einem System. Faul sein wird so behandelt wie fleißig sein. Das ist im Kapitalusmus anders. Und das ist gerecht!

Diese Klausuraufgabe ist linke Meinungsmache...

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