Welcher Weg führt laut Martin Luther in die Hölle?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Was Martin Luther dazu sagt, weiss ich zwar nicht. Aber das ist für mich auch nicht wichtig. Denn die Hölle in diesem Sinn, wie die Frage lautet, gibt es meiner Meinung nach gar nicht. Die Hölle ist nicht ein Ort, wo Menschen nach dem Tod hinkommen. Das ist eine Irrlehre. Leider hat sich diese Irrlehre auch in die Bibel und in das Christentum eingeschlichen. Damit wollte das Christentum die Menschen gefügig machen, damit die Kirchenoberen Macht auf das Volk ausüben konnte.

Die Hölle ist also nicht ein Ort nach dem Tode. Sondern die Hölle ist hier auf der Erde, in den Kriegen, auf den Schlachtfeldern und dort, wo Menschen gequält und gefoltert werden.

Ich neige zur Allversöhnungslehre. Das heisst, ich habe eine Hoffnung für jeden Menschen, eine Hoffnung, dass alle Menschen schlussendlich in den Himmel kommen.

Ich wurde schon von konservativen Christen kritisiert, die Allversöhnungslehre sei nicht biblisch. Dazu kann ich getrost sagen, dass diese Lehre jedoch dem Gesamtevangelium viel mehr entspricht als die Lehre vom breiten und schmalen Weg. Denn die Höllenlehre widerspricht dem Gesamtevangelium diametral. Für mich ist dabei nicht wichtig, wenn einzelne Stellen etwas anderes sagen. Denn die Autoren, welche die Bibel schrieben, waren auch Kinder ihrer Zeit. Deshalb benutzten sie auch Ausdrücke und Bilder jener Zeit. Aber lange nicht alle diese Bilder sind für uns heutigen Menschen verbindlich. Jede/r muss selbst herausfinden, was für sie/ihn in der Bibel wichtig ist.

Ich hoffe, dass ich Dir ein wenig weiterhelfen konnte in dieser Frage, wenn auch auf eine etwas andere Art.

Martin Luthers Theologie lässt sich hilfreich mit den Schlagwoten

- sola scriptura - sola fides - sola gratia - zusammenfassen ( nur die Hl. Schrift - nur der Glaube - nur die Gande) . Die Rechtfertigung des Menschen vor dem Angesicht Gottes (also sein "Nicht- in-die-Hölle-Kommen") funktioniert dabei allein über den schriftgemäßen Glauben an Christus des jeweiligen Menschen, letztlich aber allein über die GNADE GOTTES, die niemand vorausbestimmen kann.

Gute Werke und das Befolgen der Gebote etc. ist für Luther zweitrangig (nicht aber im Katholizismus!).

Die Bibel spricht nicht von ewiger Qual, denn das würde bedeuten, dass Gott auch Sündern ewiges Leben schenkt. Laut der heiligenSchrift ist die Strafe der Sünder Tod (Römer 6:23).

In Römer 6:7 heißt es auch „Denn wer gestorben ist, ist von [seiner] Sünde freigesprochen.“

Das stimmt überein mit dem was Jesus gesagt hat. Er hat von2 Wegen gepredigt: der eine führt zu ewigem Leben und der andere in die Vernichtung und nicht in die Hölle.

 „Geht ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt,u nd viele sind es, die auf ihm hineingehen; doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.“ (Matthäus 7:13, 14)

Auf die heutige Zeit bezogen - diese Selbstmordattentäter die sich in die Luft sprengen und meinen sie müßten von Gott noch dafür belohnt werden...

LA

Was Martin Luther dazu meint, weiß ich auch nicht!

Auf jeden Fall das Nichtbeachten von Geboten und Verboten, die uns Gott (ALLAH) mitgeteilt hat.

ALLAH verzeiht wem ER will. Auch die, die in der Hölle waren, können wieder entlassen werden und ins Paradies kommen, wenn sie ihre Sünden bereut haben, sie werden mit einem Zeichen auf der Stirn gekennzeichnet sein.


Was Dr. Martin Luther dazu meint, weiß ich nicht, aber Gott nennt ihn ganz deutlich (Mt.5,29; Lk.12,5).

Was möchtest Du wissen?