Welcher "Typ Mensch" eignet sich zum studieren?

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7 Antworten

Es studieren viele, schaffen auch viele, es brechen aber auch viele ab: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/studienabbruch-jeder-vierte-bachelorstudent-bricht-studium-ab-a-971349.html

Studium heißt vor allem eins: sich selbst darum kümmern, dass man alles lernt, sich vorbereitet und die Prüfungen schafft. Das ist nicht mehr in der Schule, wo der Lehrer jede Woche die Hausaufgaben prüft.

Und vor allem heißt Studium nicht automatisch "nachher viel Geld verdienen". Gerade in den sozialen Bereichen ist der Schock anschließend manchmal groß. Da rate ich dir auf alle Fälle dir vorher schon mal anzusehen, wieviel du nachher in etwa verdienen kannst. 

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Also "richtige" Prüfungsangst ließe sich ggf. mit einer Therapie  angehen. Die meisten Studiengänge setzen im Wesentlichen nur Fleiß voraus- wer das Abi schafft, schafft auch eine Vielzahl an Studiengängen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Soziale Arbeit so ziemlich das leichteste Studium bezüglich dem Lernaufwand ist- der Beruf aber alles andere als leicht ist und man sich noch viel Fachwissen in der Praxis und durch Fortbildungen aneignen muss. Leider gibt es da aber auch einen verhältnismäßig hohen NC- mit einem schlechten Abi eher schwierig.

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Das mußt DU doch selbst wissen, ob Du Dir Dein Lernstoff selbst zusammenstellen und erarbeiten kannst. Es ist halt nicht so wie in der Schule, wo der Lehrer einem alles vorgibt und man mitschreibt wenn der Lehrer diktiert. Beim Studium bist Du selbst für Dich und Deinen Erfolg verantwortlich. Wer sich das nicht zutraut, der sollte auch nicht studieren, sondern eine Ausbildung machen. Was für eine Prüfung hast Du nicht bestanden? 

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Hi generell kann man sagen das man sich im Studium selbst organisieren und auch motivieren muss. Über das Semester besteht hier kein wirkliches Feedback wie weit man im Stoff ist, das kann man nur selbst über das Abarbeiten von Probeklausuren feststellen. Das Grundstudium ist meist seher vollgepackt mit Infos.

Ich denke das Studium ist vor allem am Anfang für jeden ne Herausforderung, da muss man halt dran bleiben. Da gibts auch Rückschläge. Ist heftiger als Ausbildung... Den Studiengang gut aussuchen, muss dich 100% interessieren!

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also mein abi war auch nicht das beste..trotz allem bin ich ohne viele schwierigkeiten nun schon im 3. semester. probier es aus. wenn es etwas ist, was dich interessiert, dann klappt es auch meistens. falls es dir dann doch nicht gefällt, hast du auch nichts verloren.

im studium gilt, dass man am beginn nicht gleich aufgeben sollte. manchmal sitze ich auch in den vorlesungen und denke mir, dass ich ein prüfung zu dem thema nie schaffen werde. aber im endeffekt ist dann alles halb so schlimm.

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Ich war ebenfalls in der Oberstufe, habe den Fachwirt gemacht und studiert. Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass die Oberstufe am schwersten ist. Ich war überrascht, dass ein Studium einfacher wird. 

Ein Beispiel: Mathe liegt mir super. In der Schulzeit gehörte ich zu den besten. In der achten Klasse den Mathematikwettbewerb gewonnen. Ohne angeben zu wollen war ich der beste des Jahrganges aus der Haupt- und Realschule. Als ich in die Oberstufe kam, sind meine Mathenoten in den Keller gegangen. Bestenfalls Note 4, stellenweise sogar unter fünf Punkte. Kurz gesagt, ich habe, trotz intensiver Bemühungen, die Oberstufe geschafft. Ich schaffte es, eine Hochschulzugangsberechtigung zu bekommen (es gibt Möglichkeiten, z.B. nach erfolgreichem Bestehen des Fachwirtes (IHK). Ich war verwundert, dass es für mich einfacher wurde. In Mathe stand ich plötzlich wieder auf einer und gute zweien. Die Frage an die Oberstufe, warum die Oberstufe schwerer als ein Studium ist, wurde mir von der Schulleitung und dem Schulamt Widersprüchlich beantwortet. Ich habe erlebt, dass die Oberstufe bedeutend schwerer als ein Studium ist.

Du kannst ja schauen, was deine Stärken sind und diesen Studiengang auswählen. Richtig ist auch das kontinuierliche und richtige lernen.

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Kommentar von MarcoAH
06.10.2016, 09:32

Habe vergessen zu sagen, dass zwischen Ende der Oberstufe und Anfang des Studiums kein Jahr dazwischen lag. Auch lies ich mich vom Kultusministerium beraten, ob die Inhalte in Mathe identisch sind. Das Kultusministerium bestätigte mir, dass die Mathekenntnisse identisch mit denen der Oberstufe---des Studiums sind. Beim Studium geht es sogar tiefer in die Materie ein.

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Welche Prüfung in der Ausbildung hast du nicht geschafft?

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