Welcher Typ Bewerber wird von Personalern heute bevorzugt: Der Forsche oder eher der Bittsteller?

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4 Antworten

Was zählst Du zu "Personaler"? Für die Einstellung von Mitarbeitern ist je nach Branche, Betriebsgröße und Hirarchieaufbau der Chef im Kleinbetrieb, der jeweilige Bereichs- oder Abteilungsleiter oder eben der Personalchef sein. Dazu kommt welche Stelle zu besetzen ist, dem entsprechend muß (sollte) der (zukünftige) Stelleninhaber "ticken"

Ich habe gelernt man soll immer selbstbewusst wirken.

Man soll ihnen zeigen, warum man eine Bereicherung ist. 

Nicht nach dem Motto: Ich will dass ihr mich nehmt" 

eher dass sich der Arbeitsgeber denkt: "Den müssen wir nehmen"

Dabei natürlich formell und höflich bleiben, aber das versteht sich denke ich von selbst. Also ich würde ganz klar sagen der forsche Typ ist da um einiges beliebter.

Aber nicht übertreiben, schon ehrlich und authentisch bleiben.

Das lässt sich nicht verallgemeinern, kommt auf Branche und Beruf an. Das Wichtigste bei einer Bewerbung ist, dass man authentisch rüberkommt, sowohl in der Bewerbungsmappe als auch im Vorstellungsgespräch.

Ein selbstbewußtes, kreatives Anschreiben und im Gespräch dann ein blasses, stilles Würstchen wäre somit ein Ausschlußkriterium.

Etwas ableiten kann man sowieso nicht. Entweder man passt genau zu der ausgeschriebenen Stelle, oder eben nicht. Leute die für Recruiting zuständig sind, haben hier ein genaues Bild von dem zukünftigen Mitarbeiter. Entweder das Bild passt auf dich, oder nicht. Dann kommt ne Absage, egal wie gut und was du geschrieben oder gesagt hast.

Ich bin unter anderem für die Personalbeschaffung zuständig. 

Es kommt grundsätzlich besser an, wenn der Bewerber selbstbewusst im Schreiben auftritt und auf dem Punkt kommt. Also auch nicht herum redet, wenn z. B. er/sie eine Ausbildung abgebrochen hat oder längere Zeit arbeitssuchend war.

Wir machen uns ein Bild über die Person anhand des Schreibens und stellen uns den Bewerber in einem Vorstellungsgespräch vor. Daher finde ich, wie in deinen Beispielen genannt, die Variante 1 deutlich besser. 


Ausnahmen machen wir, wenn der Bewerber minderjährig ist und man nicht all zu viel Selbstbewusstsein vom Bewerber erwartet. :)

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